Nationale Konferenz Satellitenkommunikation 2021

Am 18. Mai 2021 fand die 7. Nationale Konferenz Satellitenkommunikation in Deutschland statt; das Motto der virtuell abgehaltenen Veranstaltung lautet „#digital #vernetzt #krisenfest“. Im Zentrum standen Themen wie Breitbandversorgung über 5G, das sogenannte Internet der Dinge bis hin zur sicheren behördlichen Kommunikation.

Laut dem aktuellen Breitbandatlas des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) sind aktuell in Deutschland 58,3 Prozent der ländlichen Haushalte mit 100 MBit/s oder mehr versorgt. Der Ausbau leistungsfähiger Netze lahmt auch wegen begrenzter Tiefbaukapazitäten. „Hilfe kann hier aus dem Weltraum kommen. Technologische Fortschritte in der Satellitenkommunikation legen den Grundstein, um aktuell un- oder unterversorgte Haushalte und Gemeinden mit Datenraten bis zu 100 MBit/s im Download und 6 MBit/s im Upload auszustatten. Um hier einen Schritt voranzugehen, hat die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR die Initiative DORF.digital gestartet“, erklärt DLR-Vorstandsmitglied Walther Pelzer ein Projekt, an dem auch die Partner Eutelsat und Airbus beteiligt sind. In einer kleinen Gemeinde in Nordrhein-Westfalen versorgt eine zentrale Empfangsstation die Nutzer mit schnellem Internet via Satellit.

Technologisch betrachtet wird in den zunehmend vernetzten Satellitensystemen im sogenannten niedrigen Erdorbit – mit Flughöhen zwischen 300 und 3.000 Kilometern Höhe – die Kommunikation zwischen den Satelliten mithilfe von Lasern immer wichtiger. Denn nur Laserlinks können die rasant anwachsenden Datenmengen, die im Weltraum übertragen werden, effizient bewältigen. Dabei sollen Quantentechnologien in Zukunft für Abhörsicherheit sorgen. Quanten sind kleinste, unteilbare Energieeinheiten, die nicht von einem Zustand in einen anderen übergehen, ohne dabei Spuren zu hinterlassen, wenn sie abgehört wurden. Die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR fördert diese Technologien mit Projekten in Deutschland, aber auch über die deutschen Beiträge an die Europäische Weltraumagentur ESA und in der Europäischen Union.

Quelle: Funkamateur.de (DJ6JZ nach PI Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR))

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BNetzA: Fiktive Telefonnummern für Medienproduktionen

„Unter 32168 herrscht Konjunktur die ganze Nacht“, so eine Textzeile aus einem beliebten Hit der Neuen Deutschen Welle. Für jene, die diese Telefonnummer tatsächlich hatten, sind die Erinnerungen an dieses Lied allerdings weniger positiv. Damit so etwas nicht passiert, gibt es in den USA mit 555 eine Vorwahl extra für Filmproduktionen.

Wenig bekannt ist es, dass auch in Deutschland bestimmte Telefonnummern in Fest- und Mobilfunknetzen für fiktive Zwecke freigehalten wurden. Ob man ein Video vom Fieldday dreht und dort nicht die eigene Telefonnummer preisgeben will, einen Krimi schreibt oder eine Gebrauchsanleitung, diese Nummern können unbedenklich eingebaut werden, ohne dass man befürchten muss, Jemandem Anrufer auf den Hals zu hetzen, die unbedingt ausprobieren wollen, ob sich unter 0152-54599371 wirklich der Mörder aus dem „Tatort“ meldet.

Laut Bundesnetzagentur (Amtsblatt 07/21 vom 14.4.2021) werden die folgenden jeweils 1000 Rufummern in fünf Ortsnetzen nicht an reale Telefonteilnehmer ausgegeben:

  • Berlin: (030) 23125-000 bis -999
  • Frankfurt am Main: (069) 90009-000 bis -999
  • Hamburg: (040) 66969-000 bis -999
  • Köln: (0221) 4710-000 bis -999
  • München: (089) 99998-000 bis -999

Darüber hinaus haben die Mobilfunknetzbetreiber für die oben genannten Zwecke folgende Rufnummern bereitgestellt:

  • 0152-28817386, 0152-28895456, 0152-54599371
  • 0171-39200-00 bis -99 (100 Rufnummern)
  • 0172-9925904, 0172-9968532, 0172-9973185, 0172-9973186, 0172-9980752
  • 0174-9091317, 0174-9464308
  • 0176-040690-00 bis -99 (100 Rufnummern)

Die in dieser Mitteilung genannten Rufnummern können genehmigungsfrei in Medien gezeigt, abgedruckt und gesprochen werden.

Quelle: funkamateur.de (DL2MCD)

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IFA Berlin auf 2022 verschoben

Nächste „Funkausstellung“ findet erst wieder 2022 statt

Die Messe Berlin und die gfu Consumer & Home Electronics GmbH informierten am heutigen Mittwoch gemeinsam, dass die IFA 2021 im September nicht wie geplant als physisches Live-Event auf dem Messegelände in Berlin stattfinden kann. Für global agierende Unternehmen, die sich auf einer Leitmesse wie der IFA präsentieren, ist mehrere Monate vor Veranstaltungsbeginn eine Planung und Budgetierung zwingend notwendig. In der gegenwärtigen Pandemiesituation fehlen jedoch Rahmenbedingungen, die hierfür eine verlässliche und verbindliche Grundlage bieten. Eine Messeteilnahme lasse sich daher zum gegenwärtigen Zeitpunkt von den potenziellen Ausstellern nicht verantwortungsvoll planen.

„Hieraus die Konsequenz zu ziehen, ist nicht leicht gefallen. Für Industrie und Handel der Consumer und Home Electronics Branchen zählt die IFA zu den wichtigsten Ereignissen des Jahres. Sie verbindet diese Branchen mit Fachbesuchern, Medien und Konsumenten wie keine andere Veranstaltung. Ohne jeglichen Zweifel haben deshalb Gesundheit und Planungssicherheit aller Beteiligten oberste Priorität. Die globale Pandemieeindämmung, inklusive der Einführung der Impfprogramme, wie auch die Wiederaufnahme des internationalen Reiseverkehrs, erfolgten nicht in dem erhofften Tempo. Angesichts dieser Entwicklung war diese schwierige und enttäuschende Entscheidung unvermeidbar“, erklärte Martin Ecknig, CEO der Messe Berlin.

Für 2022 stehe die IFA gemeinsam mit ihren Partnern aus Industrie, Handel und Medien in den Startlöchern für die Vorbereitungen eines vollumfassenden Live-Events auf dem Berliner Messegelände.

Quelle: funkamateur.de (PI Messe Berlin, Red. FA/-joi)

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Das DL-YL Referat stellt sich am 21. Mai online vor

Unter dem Titel „Die schönste Seite des Amateurfunks“ stellt sich das Referat YL des DARC e.V. am 21. Mai ab 20 Uhr im treff.darc.de vor. YL-Referentin Heike Drechsler, DL3HD, berichtet in ihrem Online-Vortrag auf dem DARC-Server über die Aktivitäten der „Young Ladies“ im DARC e.V. Ob in Contesten, DX-Expeditionen, Spezial Events, Diplomprogrammen oder wöchentlichen Funkrunden – die Frauen im DARC sind stets auf den Bändern präsent.

 Der Vortrag findet am Freitag, dem 21. Mai, ab 20 Uhr online statt.
 Mitglieder können unter https://treff.darc.de/d/#/Teilnehmer/ES1DaT9q daran teilnehmen.
 
Quelle: darc.de
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YOTA Contest am 22. Mai

Der erste YOTA Contest rückt näher: nur noch ein paar Tage bis zum Samstag, den 22. Mai! Das YOTA Team hat die vergangenen Monate hart gearbeitet um ein komplett neues Event für Funkamateure weltweit auf die Beine zu stellen. Bei diesem Contest kann jeder mitmachen, er dauert nur zwölf Stunden und findet insgesamt dreimal im Jahr statt. Das Ziel dahinter ist, einerseits die Jugendaktivität auf den Bändern zu erhöhen, andererseits aber auch das YOTA Programm weltweit bekannter zu machen sowie aufzuzeigen, wie jugendliche Funkamateure weltweit unterstützt werden.

Der erste der drei Conteste wird am kommenden Samstag, den 22. Mai von 0800 bis 1959 UTC stattfinden. Es wird acht Kategorien geben, unter denen auch welche speziell nur für Jugendliche (bis einschließlich 25 Jahre) sein werden. Frequenzmäßig sind das 80-m-, 40-m-, 20-m-, 15-m- und 10-m-Band sowie die Betriebsarten CW und/oder SSB zu nutzen. Der Rapport Austausch wird durch das entsprechende Alter eines jeden Teilnehmenden ergänzt. Dabei ist jedes Alter gleichzeitig auch ein Multiplikator. Verbindungen innerhalb des eigenen Kontinents geben einen Punkt, außerhalb des eigenen Kontinents drei Punkte. Die meisten Punkte können jedoch gesammelt werden, indem Jugendliche gearbeitet werden. Je jünger die Teilnehmer sind, desto mehr Punkte werden vergeben. Die Contestregeln sind unter anderem in Englisch und Deutsch, als auch in vielen weiteren Sprachen verfügbar. Bei etwaigen Fragen bitte zunächst die FAQ Seite (auf Englisch) durchsuchen. Sollten dennoch weitere Fragen offen sein, können diese an contest(at)ham-yota.com gerichtet werden. Das YOTA Komitee wird diese dann gerne beantworten. Die Frist zum Einreichen des Logs ist auf den siebten Tag nach dem Contest gesetzt. Sobald die eingereichten Logs ausgewertet wurden, werden jeweils die Gewinner der verschiedenen Kategorien mit einer YOTA Contest Plakette ausgezeichnet. Wir freuen uns auf viel Aktivität auf den Bändern am kommenden Samstag, um die YOTA Gemeinschaft weltweit unterstützen zu können! Im Namen des YOTA Contest Komitees, 73 Philipp, DK6SP (Vorsitzender IARU-Region 1 Youth Working Group)

Quelle: darc.de

 
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