BNetzA nimmt 15 Mio. Produkte vom Markt

(Abb in: BNetzA Statistik Marktüberwachung 2022, Ref. 411 - Marktüberwachung nach EMVG und FuAG, 30.01.2023

Die Bundesnetzagentur hat im Jahr 2022 mehr als 15 Millionen Produkte aus dem Markt genommen, darunter Lichteffektgeräte, „Energiespargeräte“, Funkfernbedienungen und Batterieladegeräte. Die Gründe dafür waren neben falschen CE-Kennzeichnungen oder fehlenden deutschen Bedienungsanleitungen auch Störungen bei sicherheitsrelevanten Funkdiensten, militärischen Funkanwendungen sowie IP-Diensten.

Ein weiteres Beispiel: smarte Funksteckdosen, die die Sicherheitsanforderungen nicht einhalten – somit besteht die Gefahr von Stromschlägen oder Bränden. Die Marktüberwachung der Bundesnetzagentur betrifft sowohl den Onlinehandel über Amazon, ebay & Co wie auch den deutschen Einzelhandel. Funkamateure erinnern sich: 2021 schritt die Bundesnetzagentur gegen einen „Wasservitalisierer“ ein, der „gesundes, hexagonales“ H₂O versprach, aber das 2-m-Amateurfunkband massiv störte.

Quelle: darc.de

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Update zu 3Y0J, Bouvet-Insel 2023

Die DXpedition zur Bouvetinsel, einer unbewohnten Vulkaninsel in der Subantarktis, ist derzeit in vollem Gange. Steve Hass, N2AJ, Medienbeauftragter der Dxpeditionsgruppe, hat ein Update herausgegeben: Demnach arbeitet das 3Y0J-Team derzeit unter sehr extremen und schwierigen Bedingungen, um die gesamte Ausrüstung und die Vorräte von der „Marama“ auf die Bouvet-Insel zu bringen.

Die Materialien müssen dann zu ihrem höher gelegenen Lagerplatz getragen oder hochgezogen werden. Das Starlink-Internet-Terminal ist abgeschaltet worden. Die Internetkommunikation mit den Teammitgliedern wird erst wieder möglich sein, wenn das Lager errichtet und Starlink eingerichtet ist. Der Co-Leiter des Teams, Ken LA7GIA, bittet um Geduld, während sie arbeiten. Die Satellitenfunkgeräte werden für die Koordinierung der Aktivitäten zwischen dem Camp und dem Boot verwendet und müssen zu diesem Zweck offen gehalten werden.

Quelle: darc.de (Übersetzung: Tom Kamp, DF5JL)

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Bouvet-DX

Die Bouvet-DXpedition mit dem Rufzeichen 3Y0J steht kurz vor der Aufnahme des Funkbetriebs – wir berichteten. Die geplanten Sendebereiche sind auf der Dxpeditions-Website detailliert aufgeführt. Wer sich informieren möchte, welche Frequenzen aktuell zum Einsatz kommen, kann für SSB-Verbindungen ein Cluster nutzen. Diese Anzeigen von Empfangsmeldungen arbeiten fast in Echtzeit und sind in viele Logprogramme integriert; eine Weblösung findet sich etwa bei DXMaps, was eine kostenfreie Registrierung erfordert.

Verbindungen in digitalen Sendearten wie CW bzw. in den Weak Signal Modes lassen sich am einfachsten über den Dienst PSKReporter verfolgen. Hierzu ist das gesuchte Rufzeichen in die Eingabemaske rechts neben „the callsign“ einzutragen. Die Anzeigen auf der Weltkarte markieren jeweils eine Empfangsmeldung, wobei aktuelle Einträge farblich hervorgehoben sind: Ist eine Meldung aktueller als 11 Minuten, erfolgt die Zeitanzeige in weißer Schrift. Die Hintergrundfarben sind den verschiedenen Amateurfunkbändern zugeordnet.

Beim Überstreichen einer Meldung mit dem Mauszeiger erscheint ein Informationsfenster mit weiteren Angaben zum Empfang. Unter anderem ist hier die genaue Frequenz ersichtlich, auf der die gesuchte Station arbeitet. So lässt sich etwa feststellen, wo genau der Fox/Hound-Modus zum Einsatz kommt.

Die Redaktion des FUNKAMATEUR und natürlich auch wir wünschen allen Funkamateuren viel Erfolg für Verbindungen mit dem Bouvet-Team!

Quelle: funkamateur.de (DJ6JZ)

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Bouvet-DXpeditionsteam erreicht Ziel und landet an

„Die Mitglieder des Teams von 3YØJ sind auf Bouvet gelandet. AB5EB, LA7GIA, WD5COV und Kameramann Peter sind gelandet. Es war eine sehr schwierige Landung.“, berichtet das Portal DX-World am Abend des 31. Januar. Die weltweite Amateurfunkgemeinde wartet unterdes gespannt darauf, dass die DXpedition den Funkbetrieb aufnimmt. Das Team kehrte über Nacht zunächst auf das Schiff zurück und wird am 1. Februar etwa zehn Stunden damit verbringen, die Ausrüstung auf der Insel abzuladen.

DX-World hat eine eigene Internetseite für weitere Informationen eingerichtet: https://www.dx-world.net/3y0j-bouvet-island/. Weiterhin lohnt ein Blick auf die DXpeditions-Webseite https://www.3y0j.no/.

Quelle: darc.de

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Notfunk-Telefonanlage geht in den DARC-internen Beta-Test

Funkamateure können mit ihrem Wissen und ihren Fähigkeiten mehr als nur Funkverkehr abwickeln. Mit dem richtigen Equipment können wenige Funkamateure eine Infrastruktur betreiben, welche vielen Menschen zugute kommt. Diese Infrastrukt benötigt jedoch Dienste, damit der Laie sie im Not- und Katastrophenfall verwenden kann.

Hierzu hat ein Team rund um Sebastian, DL3SD, in den letzten Monaten eine Infrastruktur aufgebaut und Software entwickelt, damit auf der digitalen Infrastruktur der Funkamateure ein Telefonnetz genutzt werden kann. Kern des Projekts ist eine Telefonanlage, welche speziell auf die Anforderungen des Notfunks und der Mesh-Netze zugeschnitten wurde. Diese Anlage geht ab sofort in den DARC-internen Beta-Test.

Wie in der letzten CQDL angekündigt sind weitere Informationen, die Dokumentation, Installationsanleitungen und ein Generator für die Konfiguration ab sofort unter https://www.darc.de/der-club/referate/notfunk/technik/nfpbx (bitte vorher auf darc.de einloggen) zu finden.

Quelle: darc.de

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Bouvet, 3Y0J: Warten auf eine Landemöglichkeit

Das Expeditionsschiff „Marama“ liegt in Sichtweite zur Insel

Die DXpedition 3Y0J hat Bouvet am gestrigen Abend, den 30. Januar 2023, erreicht und wartet nun auf eine Möglichkeit zur Landung. Ein erster Versuch findet heute statt.

Wie Mediensprecher Steve, N2AJ, auf DX-World.net mitteilte, berichtete Teamleiter Ken, LA7GIA, über schwierige Wetterbedingungen mit zunächst starkem Wind und entsprechendem Seegang. Heute früh hat sich das Wetter etwas beruhigt und ein erster Landeversuch bei Cape Fie ist daher für den heutigen Dienstag geplant. Einfach wird dies in keinem Fall, wie ein älteres Video einer wissenschaftlichen Expedition zeigt.

In den vergangenen Tagen waren Mitglieder der DXpedition mehrfach von Bord des Expeditionschiffs „Marama“ aktiv, um die Ausbreitungsbedingungen zu testen. Dies mit vielversprechenden Ergebnissen, denn das über einen angepassten Dipol gesendete 100-W-Telegrafiesignal war unter anderem auf 10 m und 12 m über Stunden gut in Europa aufzunehmen.

Auch die Signale von anderen Amateurfunkaktivitäten in der Südpolarregion waren in den vergangenen Tagen auf den oberen Amateurfunkbändern der Kurzwelle gut in Mitteleuropa hörbar.

Quelle: funkamateur.de (Steve, N2AJ, via DX-World.net; ergänzt DL1AX / Red. FA/-joi)

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Bouvet Island Expedion steht vor der Tür

Viele wissen, dass eine lang erwartete große DXpetition unmittelbar vor der Tür steht. Die Aktivierung von Bouvet-Island unter dem Rufzeichen 3YØJ soll in wenigen Tagen erfolgen, das Team ist unterwegs. Die entlegene Insel im Süd-Atlantik rangiert hinter Nord-Korea weltweit auf Nummer zwei der am meisten gesuchten und seltensten DXCC-Länder. Mehrere Expeditionen in den vergangenen fünf Jahren sind gescheitert. Die DX-Gemeinde hofft, dass nun diese gelingt.

Die Reisedaten des DXpeditionsschiffes „Marama“ können mit freundlicher Genehmigung der Firma Vesseltracker aus Hamburg in Echtzeit nachverfolgt werden. Aktuelle Position und Route basieren auf den AIS-Positionsbaken des Schiffes. In Kooperation mit den Funkamateuren unterstützt Vesseltracker auch das Propagation-Monitoring im 2-m-Band auf dem Portal „DXMAPS“ unter der Rubrik „AIS“. Beim Empfang weit entfernter Schiffe kann von Überreichweiten im UKW-Bereich ausgegangen werden. Der Marama „Gute Reise“ und dem Expeditionsteam von Bouvet „Viel Glück“. Dies berichtet Jörg Drechsel, DM4DL, aus Hamburg.

(Quelle: Radio DARC)

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SAQ wird am Weltradiotag, 13. Februar 2023, auf Sendung gehen

Das Thema des 12. Weltradiotages, der am 13. Februar begangen wird, lautet „Radio und Frieden“. Aus diesem Grund wird der Längstwellensender SAQ im schwedsichen Grimeton aktiviert. Die CW-Signale auf 17,2 kHz werden dabei mit einem historischen Maschinensender, dem einzigartigen 200-kW-Alexanderson-Generator aus dem Jahr 1924 erzeugt. Funkamateure verfolgen stets diese Sende-Events, um die Signale zu empfangen.

Zunächst ist eine Testsendung um etwa 13:00 Uhr MEZ (12:00 UTC) geplant. SAQ wird für 20 bis 30 Minuten auf Sendung sein, in denen einige Abstimmungstests vorgenommen werden. Um 15:00 Uhr MEZ (14:00 UTC) wird die Senderhalle des Welterbes Grimeton Radio Station für Besucher vor Ort geöffnet. Um 15:25 Uhr MEZ (14:25 UTC) beginnt der Live-Stream auf YouTube. Um 15:30 Uhr MEZ (14:30 UTC) erfolgt die Inbetriebnahme und Abstimmung des Alexanderson Alternators SAQ. Die Übermittlung der Friedensbotschaft von SAQ ist für 16:00 Uhr MEZ (15:00 UTC) vorgesehen. Kommentare sind willkommen unter info(at)alexander.n.se. Das Live-Video vom Welterbe Grimeton Radio Station ist bei Zeiten über den YouTube-Kanal https://www.youtube.com/channel/UC-83S-l9JKD1iuhsXx3XQ3g abrufbar.

Quelle: darc.de

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Deutschlandradio schaltet Seewetterbericht ab

Ab 1. März entfallen drei tägliche Ausstrahlungen

Während Deutschlandradio sich beim künftig jährlichen bundesweiten Warntag gerne als wichtiges Medium für die Verbreitung von Warnmeldungen bei Not- und Katastrophenfällen präsentiert, zieht man sich gleichzeitig demnächst aus einem anderen für Menschen sicherheitsrelevanten Bereich komplett zurück: Zum 1. März 2023 streicht Deutschlandradio ersatzlos die Rundfunk-Ausstrahlung des Seewetterberichtes für die deutschen Küsten.

In der entsprechenden Ankündigung des Senders heißt es dazu: „Der bisher auf dem Digitalkanal Deutschlandfunk Dokumente und Debatten (Dlf DokDeb) dreimal täglich gesendete Seewetterbericht wird zum 1. März 2023 eingestellt. Damit entfällt auch die Möglichkeit, den Seewetterbericht unter deutschlandradio.de nachzuhören oder sich per Band ansagen zu lassen.

Derzeit ist der Seewetterbericht für Nord- und Ostsee noch über Digitalradio DAB+ im Programmkanal „Deutschlandfunk Dokumente und Debatten“ zu hören. Die Zeiten der Ausstrahlung gibt der Sender auf seiner Website allerdings nicht bekannt.

Deutschlandradio empfiehlt bisherigen Hörern des Seewetterdienstes, sich künftig per Internet über das aktuelle Wettergeschehen auf Nord- und Ostsee zu informieren. Außerdem strahle der Deutsche Wetterdienst weiterhin Wetterberichte auf Kurzwelle aus.

Info Deutschlandradio.de

Quelle: funkamateur.de (Red. FA/-joi)

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„Geniale Göttin“: Die Erfindungen von Hedy Lamarr

Bild: Arte TV/The Everette Collection

Hedy Lamarr galt einst als weltweit schönste Frau und feierte als Filmschauspielerin besonders in den 1940er-Jahren große internationale Erfolge. Ihr Dasein als Wissenschaftlerin und ihre Pionierarbeit im Bereich der Mobilfunktechnik waren hingegen nie Teil öffentlicher Diskussion. Zu Unrecht als „ein weiteres schönes Gesicht unter vielen“ betitelt, hat Hedys eigentliches Erbe viel mehr Gewicht. Als österreichische Jüdin, die nach Amerika emigrierte, erfand sie ein störungsgesichertes Fernmeldesystem, das zur Niederlage des Dritten Reiches hätte beitragen können. Sie wollte ihr Patent der amerikanischen Marine übergeben, wurde aber abgewiesen – sie solle lieber Küsse gegen Kriegsanleihen verkaufen.

Kurz vor ihrem Tod wurde ihre Erfindung, die als Basis der heutigen Kommunikationstechnik für sichere WLAN-, GPS- und Bluetooth-Verbindungen dient, entdeckt. Hedy Lamarr hat nie öffentlich über ihr Leben als Wissenschaftlerin gesprochen, und so hat auch ihre Familie Hedys Erbe mit ihrem Tod begraben geglaubt. Regisseurin Alexandra Dean und der Produzent Adam Haggiag brachten vier Audiokassetten zutage, auf denen Hedy ihr unbekanntes Leben festhielt. Die Dokumentation „Geniale Göttin – Die Geschichte von Hedy Lamarr“ wird auf Arte am Sonntag, dem 22. Januar, um 22.25 Uhr, ausgestrahlt und ist anschließend auch in der Arte-Mediathek abrufbar.

Quelle: funkamateur.de (DL2MCD nach PI)

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