9. OV-Abend am 14. September 2022

Das war er also, unser September OV-Abend von R07. Frank DC8EV hatte eine Menge Themen im Gepäck, die er den zahlreich erschienenen Mitgliedern und Gästen wie immer in lockerer und heiterer Atmosphäre präsentieren konnte. Hier zur Erinnerung die Übersicht der besprochenen Punkte:

  1. Begrüßung
  2. Neue Mitglieder begrüßen und vorstellen
  3. Wie geht es Siegfried DL5EBJ
  4. Vorstellung des Formulars „Freigabe Telefon- und e-Mail Kontaktdaten für interne R07 Verteilung“
  5. Vorstellung Projekt „Mitgliederpräsentation auf R07.de“
  6. Vorankündigung des Hauptthemas „Vereinsheim“
  7. OpenAir/Fieldday wird auf das Frühjahr 2023 verschoben
  8. Sollten R07 interne Themen öffentlich diskutiert werden?
  9. Novellierung AFuV 2023 Klasse N Einsteigerklasse wird kommen – Remote Betrieb nach Erscheinen zulässig
  10. AFU-Lehrgang ab 19. Oktober bereits jetzt ausgebucht
  11. Stand zum Thema Vereinsheim, Bericht über das Treffen mit einem potentiellen Vermieter mit Schilderung der Eindrücke bei der Besichtigung durch Frank und Heinrich DH3JH, wie geht es nun weiter? Ein „Besichtigungstermin“ mit einigen Mitgliedern wird angestrebt und terminiert. Spannend!!!
  12. Abschlussthema, hier breiten wir den Mantel des Schweigens aus……

Alles in allem wieder eine gelungene Veranstaltung, bei der viele interessante Aspekte besprochen werden konnten. Natürlich kamen Speis und Trank, viele Lacher, gute Laune und tolle technische Themen nicht zu kurz. Bilder gibt es hier und wie immer unter Bilder – Audio – Video.

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Amateurfunkverordnung wird novelliert / (Updated, 8.9.22/10:30 Uhr)

Heute hat das Bundesministerium für Digitales und Verkehr den Referentenentwurf einer neuen Amateurfunkverordnung vorgelegt, die einige Neuerungen für alle Funkamateure bringen wird. Der Vorsitzende des DARC e. V. und des Runden Tisch Amateurfunk (RTA), Christian Entsfellner, DL3MBG zeigte sich erfreut: „Die neue Verordnung setzt langjährige Forderungen des DARC und des Runden Tisch Amateurfunk um. Zukünftig wird der Remote-Betrieb endlich erlaubt sein. Ebenso hat das Ministerium unsere seit 2008 bestehende Forderung nach einer Einsteigerklasse umgesetzt. Damit wird der Einstieg in den Amateurfunk deutlich vereinfacht.“
Während die bestehenden Klassen E und A durch den Einzug neuer Themen aus der Digitaltechnik im Niveau angehoben werden, konzentriert sich die Klasse N auf betriebliche Kenntnisse, Vorschriften und grundlegende Kenntnisse der Technik. Inhaber der neuen Klasse N werden auf 2m und 70cm mit einer maximalen Leistung von 10 W EIRP senden dürfen. „Die neue Einstiegsklasse soll entsprechend der internationalen Vorgaben insbesondere Jugendlichen und älteren Menschen einen Zugang zum Amateurfunk bieten“ erläutert Vorstandsmitglied Ronny Jerke, DG2RON. Das gesetzlich festgeschriebene Selbstbaurecht wird dabei nicht eingeschränkt, somit können auch Einsteiger Funkgeräte oder Hotspots selbst entwickeln, aufbauen und in Betrieb nehmen.
Die Prüfung wird einem aufbauenden System folgen, wie es z. B. von der US-amerikanischen Amateurfunkprüfung bekannt ist. Hierbei wird zunächst die Prüfung für die Klasse N abgelegt, die bereits alle Fragen aus den Bereichen betriebliche Kenntnisse und Vorschriften enthält. Anschließend kann die technische Prüfung der Klasse E und dann der Klasse A abgelegt werden.
„Die durch den DARC entwickelten Prüfungskataloge für die drei Klassen sind so aufgebaut, dass sich die Inhalte und Fragestellungen nicht wiederholen, d. h. Inhalte die bereits in einer niedrigeren Klasse geprüft wurden, spielen in der Prüfung für eine höhere Klasse keine Rolle mehr. Alle zukünftigen Funkamateure durchlaufen also die Prüfungen der Klasse N, über E bis zur Klasse A. Es soll dabei möglich sein, alle Prüfungen an einem Tag abzulegen.“ so der AJW-Referatsleiter Dr.  Matthias Jung, DL9MJ.
Der bisher nicht geregelte Remote-Betrieb ist in die neuen Amateurfunkverordnung aufgenommen worden. Inhaber der Zulassungsklasse A dürfen zukünftig Amateurfunkstellen aus der Ferne betreiben und auch anderen Funkamateuren der Klasse A zur Nutzung überlassen. Eine weitere wichtige Neuerung betrifft den Ausbildungsfunkbetrieb, der zukünftig ohne gesondertes Ausbildungsrufzeichen möglich sein wird. Stattdessen wird durch Voranstellen des Prefixes „DN/“ aus jedem Rufzeichen der Klasse E oder A ein Ausbildungsrufzeichen.
Der RTA hat nun 4 Wochen, um den Entwurf der Verordnung zu kommentieren. Der Vorstand und die Referate des DARC haben bereits mit einer genauen Prüfung des Verordnungstexts begonnen und werden zeitnah berichten.
Die Pressemeldung des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr kann unter https://bmdv.bund.de/…/065-kluckert… nachgelesen werden. Der Pressemitteilung anhängend ist ein Entwurf zur zweiten Verordnung über die Änderung der Amateurfunkverordnung. Diesen findet man als PDF-Datei unter https://bmdv.bund.de/…/zweite-verordnung-aenderung….
 
+++ Nachtrag vom 8.9.22/10:30 Uhr
Aufgrund vieler Fragen zum Thema Sendeleistung im Bereich 50,0–50,4 MHz hier eine Klarstellung: Aktuell gilt bis Ende des Jahres die Regelung max. 100 W PEP für Klasse E und max. 750 W PEP für Klasse A. Daran wird sich bis zum 31.12. auch nichts ändern.
In Gesprächen mit dem Primärnutzer streben der Runde Tisch Amateurfunk (RTA) und das Referat Frequenzmanagement des DARC an, diese jeweils befristeten Erlaubnisse in einen Dauerzustand zu überführen. Wegen Covid-bedingter Einschränkungen beim Personaleinsatz, insbesondere bei Feldstärkemessungen unter verschiedenen Ausbreitungsparametern wie etwa Sporadic-E, ist nicht davon auszugehen, dass vor Verabschiedung der neuen DV AFuG hierzu abschließend entschieden wird. Das Einverständnis des Primärnutzers vorausgesetzt, wird es also zumindest 2023 noch einmal bei einer befristeten Duldung bleiben. Für den praktischen Betrieb hat das letztendlich keine Auswirkungen.
Dipl.-Ing. Bernd Mischlewski, DF2ZC, Referent Frequenzmanagement
 
Quelle: facebook.com
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AFU-Lehrgang ab Oktober

Der Herbst naht und dann ist wieder Ausbildungszeit. Als Teil der „Ausbildungskooperation Ruhrgebiet Süd“ bietet auch der DARC-Ortsverband Langenberg/Rhld. (R07) wieder die Möglichkeit, die begehrte „Genehmigung zum Teilnahme am Amateurfunkdienst“ zu erlangen.

Interessenten können sich gerne einfach per Telefon oder mit einer eMail mit uns in Verbindung setzen. Einerseits, um etwaige Fragen beantwortet zu bekommen, andererseits, um sich für den Lehrgang anzumelden.

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Graeme VK3XGA

Graeme VK3XGA

Einige von uns hatten ja das Vergnügen, Graeme VK3XGA aus Melbourne Australien an gleich zwei OV-Abenden von R07 persönlich kennenzulernen. Graeme ist ein wirklich netter OM, der seinen Weg zu uns über ECHOLINK gefunden hat. Da ein Besuch geschäftlicher Art in Deutschland anstand, suchte er ganz gezielt auf ECHOLINK nach Stationen im Rheinland und fand….. uns, den R07 in Langenberg/Rheinland. Nach einigen Kontakten über ECHOLINK war es dann soweit, wir konnten Graeme persönlich kennenlernen. Er ist ein toller OM, der an beiden Abenden viel mit uns gelacht hat. Die Verständigung verlief problemlos, manchmal mit „Händen und Füßen“, aber immer mit viel Humor. Wir konnten uns austauschen und viel über das gemeinsame Hobby quatschen.

Nun ist Graeme wieder zu Hause in Melbourne und wir freuen uns, ihn hoffentlich bald mal wieder über ECHOLINK oder KW zu hören. 

Für alle, die sich mal auf der Website seines Radio Clubs tummeln möchten, hier der LINK zu seinem „OV“. Schaut doch mal rein….

Damit der Link nicht in Vergessenheit gerät, findet man ihn auch im Menü unter Links, gleich der erste Eintrag. 

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Interview mit Matthias Maurer, KI5KFH: Sendetermin 4. September

Ein ganz besonderes Highlight wartet auf die Hörerinnen und Hörer von RADIO DARC in der kommenden Sendung vom 4. September. Es gibt dort ein exklusives Interview mit dem ESA-Astronauten und Funkamateur Matthias Maurer, KI5KFH. Nach seinem sechsmonatigen Aufenthalt auf der Internationalen Raumstation ISS ist er wieder zurück auf der Erde.

Anlässlich einer Welcome-Back-Party am Bostal-See in der Nähe seines saarländischen Heimatortes äußerte sich Maurer in einem Interview mit Radio-DARC-Mitarbeiter Dieter Lorig, DK4XW (lesen Sie hierzu auch die Meldung auf der DARC-Webseite vom 16. August unter https://www.darc.de/nachrichten/meldungen/aktuelles-details/news/amateurfunk-kontakte-mit-kids-begeistern-esa-astronaut-matthias-maurer/). Sehr angetan war der Astronaut und Funkamateur vor allem von dem Projekt „Amateurfunk auf der Internationalen Raumstation“. Dieses ermöglicht Schülerinnen und Schülern in Zusammenarbeit mit der Europäischen Weltraumorganisation ESA und dem Deutschen Amateur-Radio-Club direkte Funkkontakte in den Weltraum.

Zu hören ist RADIO DARC europaweit immer sonntags ab 11:00 Uhr MESZ auf 6070 kHz über die 100 kW-Sender in Wien. Zusätzlich gibt es pro Woche mehr als 40 weitere Sendeplätze auf KW, per Webstream und über diverse Bürger-Radios auf UKW. Weitere Infos über RADIO DARC finden Sie auf: https://www.darc.de/nachrichten/radio-darc/. Darüber berichtet Rainer Englert, DF2NU.

Quelle: darc.de

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Symposium, Flohmarkt und Mitgliederversammlung 2022

Das AMSAT-DL Symposium findet vor der Mitgliederversammlung am Samstag, den 10. September 2022 in der Zeit von 10 Uhr bis 13 Uhr statt. Die Mitgliederversammlung folgt ab 14 Uhr, nach einer kleinen Mittagspause in der auch für das leibliche Wohl gesorgt wird.

 

Veranstaltungsort

Radom der Sternwarte Bochum,
Vereinssitz der AMSAT Deutschland,
Obernbaakstraße 6, 44797 Bochum

Einzelheiten zur Veranstaltung findet man hier.

Quelle: amsat-dl.org

Dank an Frank DB9EV für den Hinweis

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T-Mobile und Starlink: Mit dem Handy ins All telefonieren

Mit einem Handy über Satellit telefonieren, das gab es doch schon mal? Ja, richtig, speziell das Iridium-Satellitennetzwerk bietet dies mit Telefonen an, die nur etwa wie die D-Netz-Handys der Gründerzeit aussehen, aber keine Satelliten-Parabolantennen benötigen. Es gab auch noch einige andere solche Netzwerke mit „etwas größeren“ Telefonen. Ihrem Alter entsprechend bieten sie nur sehr langsame Datenübertragung mit maximal 9600 Bit/s, meist weniger, Telefonie war hier das Wichtigste.

Nun sollen aber normale moderne Smartphones in abgelegenen Gegenden ohne terrestrische Mobilfunknetze sich stattdessen in Satelliten-Netzwerke, konkret: Starlink, einbuchen können. T-Mobile USA und SpaceX wollen dies in einer Kooperation ermöglichen und verkünden, dass hierzu Mobiltelefone geeignet sind, wie sie jeder heute in der Tasche hat.

Zunächst werden aber nur Textnachrichten, SMS, unterstützt. Die Beta-Phase startet auf dem Gebiet der USA, samt Hawaii, Teilen Alaskas, Puerto Ricos und in US-Hoheitsgewässern. Sprache und Datenübertragung sollen später folgen. „Coverage Above and Beyond“, so der Name des Projekts, soll später durch die Zusammenarbeit mit anderen globalen Netzbetreibern weltweit möglich werden.

Bislang waren nur Erweiterungen von 5G geplant, die dann auch Betrieb über Satelliten ermöglichen. Dazu werden allerdings neue Mobiltelefone benötigt. Ein solches Projekt wurde letzten Monat von Qualcomm, Ericsson und Thales angekündigt, nachdem im März satellitengestützte nicht-terrestrische 5G-Netze (5G NTNs) in der Version 17 der 5G-Spezifikationen des 3GPP-Telekommunikationsstandardisierungsgremiums genehmigt wurden.

Ericsson sagte, dass die Änderungen zur Unterstützung von 5G NTNs minimal sein würden und nur einige Software-Ergänzungen und einen neuen Filter zur Unterstützung des Satellitenbandes umfassen würden, aber dennoch würden die Nutzer ein neues Handy benötigen.

Es ist fraglich, ob ein Satellitendienst wirklich mit jedem bestehenden Mobiltelefon funktioniert und welche Auswirkungen dies beispielsweise auf die Akkulaufzeit des Geräts haben könnte.

Doch auch die aktuellen SpaceX/Starlink-Satelliten können diesen Dienst noch gar nicht erbringen. StarLink plant zwar bereits den Einsatz größerer Satelliten (v2, etwa viermal so schwer) mit größerer Antenne, doch sind diese Systeme noch gar nicht genehmigt und auch nicht die zugehörige Frequenznutzung.

Quelle: funkamateur.de (DL2MCD)

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Vor 10 Jahren starb Neil Armstrong

Bildquelle: planet-wissen.de

„Ein kleiner Schritt für einen Menschen, doch ein großer für die Menschheit“: Für diesen Satz wurde der am 5. August 1930 bei Wapakoneta, Ohio, USA geborene Neil Armstrong berühmt. Er sprach ihn, als er am 21. Juli 1969 um 02:56:20 UTC im Rahmen der Apollo-11-Mission als erster Mensch den Mond betrat. Dabei war er etwas übereifrig und brachte die Satelliten-Bodenstationen in die Bredouille, die diesen Moment übertragen sollten, aber gerade noch nicht Kontakt zum Mond hatten. Eigentlich war der Moment der Momente erst einige Minuten später geplant. Die ersten Sekunden der Mondlandung mussten deshalb einen Umweg über Australien gehen und hatten eine reduzierte Bildqualität.

Kurz zuvor, um 20:17 UTC hatte Armstrong jedoch durch manuelles Eingreifen die Mission gerettet, als die Apollo-Computer im Landeanflug infolge eines Designfehlers überlastet wurden und die Landefähre drohte, auf ungünstigem felsigen Gelände aufzusetzen. Auch seine Meldung hierzu, „The Eagle has landed“, ist bis heute in Erinnerung geblieben.

Armstrong hatte zuvor am am 6. Mai 1968 auf der Erde bei dem Absturz eines Mondlandungstrainingsgeräts nur knapp überlebt und war schon in den Raumfahrtprogrammen vor Apollo (Gemini) involviert. Er erreichte noch viel nach Apollo, wurde Professor und Millionär, blieb aber immer bescheiden. Am 25. August 2012 starb Neil Armstrong in Cincinatti, Ohio, USA an den Folgen einer Herzkranzgefäß-Bypassoperation.

Quelle: funkamateur.de (DL2MCD)

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