R07 am 31.07.2021 im SUPERTIPP online

Die Übergabe des Tornister Empfängers Berta an das Team der “Bodendenkmalpfleger” des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR), das die „Kruppsche Nachtscheinanlage“ auf dem Rottberg in Velbert betreut, war der Redaktion des Supertipp am heutigen Samstag einen Beitrag wert. 

Hier der Link zum Artikel.

Der gesamte Ortverband R07 freut sich, dass mit diesem Beitrag nicht nur „Insider“ auf diese geschichtsträchtige Anlage und die damit verbundene Technik aufmerksam gemacht wird. Die Leistungen unseres Mitglieds Helmut DL2ECL bei der Instandsetzung des Geräts werden mehr als ausreichend gewürdigt.

Helmut, das hast Du prima hinbekommen.

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Sprengung der MW-Antenne in Wilsdruff am 1.8.2021

Bildquelle privat

Wie unter anderem in einem Online-Beitrag bei Sächsische.de zu lesen ist, wird am kommenden Sonntag, dem 1. August, der seit 2013 ungenutzte Mast des MW-Senders in Wilsdruff bei Dresden um 9.45 Uhr gesprengt. Dafür soll auch die Autobahn A4 kurzzeitig gesperrt werden. Leider sind wohl die jährlichen Unterhaltskosten für den Mast derart hoch, dass ein Erhalt des Denkmals nicht zu rechtfertigen ist. Lediglich ein 10 m langes Stück des Mastes soll wohl als Ausstellungsstück erhalten werden.

Quelle: funkamateur.de (Mario, DH5YM)

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Hubble entdeckt Wasserdampf auf Jupitermond Ganymed

Bildquelle: NASA / ESA / Hubble / J. daSilva

Das Weltraumteleskop Hubble hat der NASA zuletzt Sorgen gemacht, weil es fast einen Monat lang ausfiel. Inzwischen ist es wieder aktiv und macht bereits wieder Schlagzeilen mit neuen Entdeckungen. Die allerdings zugegeben auf älteren Aufnahmen beruhen:

Wie in der Zeitschrift Nature Astronomy veröffentlicht wurde und hier als Video gezeigt wird, haben Astronomen Wasserdampf in der Atmosphäre des Jupitermondes Ganymed nachgewiesen. Dieser bildet sich, wenn Eis von der Mondoberfläche sublimiert, d.h. vom festen direkt zum gasförmigen Zustand übergeht. Flüssiges Wasser existiert an der Oberfläche von Ganymed nicht – in und unter seinem Eispanzer soll allerdings mehr Wasser als auf der Erde zu finden sein. Die Wissenschaftler nutzten hierzu neue und archivierte Datensätze von Hubble sowie der Weltraumsonde Juno.

Hubble kann Veränderungen auf dem Mond auch in UV- und nahen infraroten Wellenlängen aufdecken. Bereits frühere Forschungen haben Indizien dafür geliefert, dass auf Ganymed Wasser vorhanden ist. Allerdings sind die Temperaturen dort so niedrig, dass das Wasser auf der Oberfläche fest gefroren ist. Der Ozean von Ganymed befindet sich etwa 150 Kilometer unter der Kruste; daher kann der Wasserdampf nicht aus einer Verdunstung dieses Ozeans stammen.

1998 nahm der Hubble Space Telescope Imaging Spectrograph die ersten UV-Bilder von Ganymed auf, die bunte Bänder aus ionisiertem Gas, Polarlichter, enthüllten und einen weiteren Beweis dafür lieferten, dass Ganymed ein schwaches Magnetfeld hat. Man glaubte außerdem anhand der Unterschiede zwischen den Aufnahmen in unterschiedlichen Wellenlängen atomaren Sauerstoff entdeckt zu haben.

Im Rahmen eines großen Beobachtungsprogramms zur Unterstützung der Juno-Mission der NASA im Jahr 2018 leitete Lorenz Roth vom KTH Royal Institute of Technology in Stockholm das Team, das mit Hubble die Menge an atomarem Sauerstoff messen wollte. Die Analyse des Teams kombinierte die Daten von zwei Instrumenten: Hubbles Cosmic Origins Spectrograph im Jahr 2018 und Archivbilder des Space Telescope Imaging Spectrograph (STIS) aus den Jahren 1998 bis 2010. Doch fand sich kaum atomarer Sauerstoff.

Roth und sein Team sahen sich daraufhin die relative Verteilung der Aurora in den UV-Bildern genauer an. Die Oberflächentemperatur von Ganymed schwankt im Laufe des Tages stark, und um die Mittagszeit kann es in Äquatornähe so warm werden, dass die Eisoberfläche kleine Mengen von Wassermolekülen freisetzt (sublimiert). Tatsächlich korrelieren die wahrgenommenen Unterschiede in den UV-Bildern direkt mit den Stellen, an denen Wasser in der Mondatmosphäre zu erwarten wäre.

„Bisher war nur molekularer Sauerstoff beobachtet worden“, erklärte Roth. „Dieser entsteht, wenn geladene Teilchen die Eisoberfläche erodieren. Der Wasserdampf, den wir jetzt gemessen haben, stammt aus der Eissublimation, die durch das thermische Entweichen von Wasserdampf aus warmen Eisregionen verursacht wird.“

Dieses Ergebnis steigert die Vorfreude auf die kommende Mission der ESA (Europäische Weltraumorganisation), JUICE, was für JUpiter ICy moons Explorer steht. JUICE ist die erste groß angelegte Mission im Rahmen des ESA-Programms Cosmic Vision 2015-2025. Geplant für den Start im Jahr 2022 und die Ankunft beim Jupiter im Jahr 2029, wird sie mindestens drei Jahre lang detaillierte Beobachtungen des Jupiters und seiner drei größten Monde durchführen, mit besonderem Schwerpunkt auf Ganymed als möglichen Träger von Leben.

Quelle: funkamateur.de (DL2MCD)

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SSTV-Sendungen von der Raumstation ISS am 6. und 7. August

Russische Kosmonauten auf der Internationalen Raumstation (ISS) planen die Übertragung von SSTV-Bildern auf 145,800 MHz FM unter Verwendung des SSTV-Modus PD-120. Die Übertragungen sind Teil des SSTV-Experiments des Moskauer Luftfahrtinstituts MAI-75 und erfolgen unter dem Rufzeichen RSØISS im russischen ISS-Service-Modul Zvezda mit einem TM-D710-Transceiver. Die Zeiten sind wie folgt: 6. August (Freitag) von 10:50 bis 19:10 UTC und 7. August (Samstag) von 09:50 bis 15:55 UTC. Daten und Zeiten können sich kurzfristig ändern.

Das Signal sollte sogar mit einem Handfunkgerät und einer 1/4-Lambda-Antenne zu empfangen sein. Wenn Ihr Gerät über wählbare FM-Filter verfügt, nutzen Sie den breiteren Filter für 25 kHz Kanalabstand.

Quelle: darc.de

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Bundesverdienstkreuz für Prof. Dr.-Ing. habil. Dr. h.c. mult. Ulrich L. Rohde, DJ2LR

Ehrensenator, Honorarprofessor und Gründungsmitglied des Center of Excellence der Universität der Bundeswehr München, Prof. Dr.-Ing. habil. Dr. h.c. mult. Ulrich L. Rohde, wurde am 26. Juli 2021 in München von Wissenschaftsminister Bernd Sibler das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgehändigt. Die Auszeichnung war dem Wissenschaftler von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier für seine vielfältigen Verdienste verliehen worden.

In seiner Laudatio ging Wissenschafts- und Kunstminister Bernd Sibler im Besonderen auf die beeindruckenden beruflichen und wissenschaftlichen Leistungen von Prof. Rohde ein: „Die Art und Weise, in der Sie Forscherdrang und Unternehmergeist miteinander verbunden haben, hat Vorbildcharakter für die Ihnen nachfolgenden Generationen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern“, so der Staatsminister. „Sie haben auf den Gebieten Elektronik, Informations- und Kommunikationstechnik bedeutende Leistungen erbracht und wichtige technologische Entwicklungen angestoßen, u.a. in den Bereichen CAD-Simulationstools für die Analyse und Optimierung von Elektronikschaltungen, Messtechnik, energiesparende Elektronik, Signalquellen und Sensoren“.

Prof. Rohde arbeitete nach seinem Studium der Hochfrequenz- und Nachrichtentechnik an den Technischen Universitäten München (TUM) und Darmstadt von 1965 bis 1968 als Entwicklungsingenieur bei der „United States Underseas Cable Corporation“ in Köln. Anschließend leitete er bis 1974 bei der AEG-Telefunken die Abteilung für militärische Nachrichtensysteme. Seit 1973 ist er Teilhaber des weltweit tätigen Technologiekonzerns Rohde & Schwarz GmbH & Co. KG in München, 1985 gründete er in den USA das Unternehmen Synergy Microwave Corporation. Prof. Rohde wurden mehr als 50 Patente zugesprochen, er verfasste mehrere Fachbücher und veröffentlichte über 300 wissenschaftliche Aufsätze. Für seine wissenschaftliche Tätigkeit erhielt er im In- und Ausland zahlreiche Ehrentitel und Auszeichnungen. Seit 1977 ist er Professor of Electrical Engineering an der University of Florida und seit 1982 Adjunct Professor of Electrical Engineering an der George Washington Universität, Washington DC. Neben weiteren akademischen Verpflichtungen ist er Honorarprofessor an der Universität Cottbus, Honorarprofessor an der Fakultät für Informatik (am Institut für Technische Informatik) an der Universität der Bundeswehr München, Ehrenmitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in München und Ehrensenator der Universität der Bundeswehr München.

Quelle: darc.de

(Foto: Prof. Dr.-Ing. habil. Dr. h.c. mult. Ulrich L. Rohde und Wissenschaftsminister Bernd Sibler (© Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst); Text- und Bild-Übernahme mit freundlicher Genehmigung von der Universität der Bundeswehr München)

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Bilder des Besuchs der Scheinanlage in Velbert abrufbar

Zugegeben, es hat etwas länger gedauert, dafür stehen jetzt die Bilder unseres Besuchs der Scheinanlage in Velbert zahlreich zur Verfügung. In der Galerie finden sich die Fotos von DC8EV, DB9EV und DB3MH. Vielen Spaß beim Anschauen… aber Zeit mitbringen, wir bringen es auf insgesamt 216 Bilder.

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US Lizenzprüfung auf der Feldwoche in Peine

Im Zusammenhang mit der Feldwoche in Peine wird eine US-Lizenzprüfung auf dem Fielddaygelände angeboten. Die Prüfung findet am 8. August um 13 Uhr Lokalzeit statt. Prüfungsort ist der „Luhberg“ am Ort des Peiner Fielddays. Parkmöglichkeiten und Anfahrtsausschilderung erfolgt ab dem Restaurant „Im Sundern“ in Peine (Parken außerhalb des Landschaftsschutzgebietes). Einweisungen erfolgen über das Relais DBØHBP auf 439,125 MHz/–7,6 MHz Offset.

Die Prüfung findet für alle US-Lizenzklassen statt. Die Prüfungsgebühr beträgt 15 US-$. Ein amtlicher Ausweis ist mitzubringen. Aufgrund der behördlichen Corona-Auflagen werden keine Walk-Ins zugelassen. Eine vorherige Anmeldung ist zwingend notwendig bei: dl8obf(at)gmail.com. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Quelle: darc.de, Uwe Könneker, DL8OBF)

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DXpedition JW0W funkt von Prins Karls Forland

Quelle: wikipedia.de

IOTA EU-063 erstmals seit 20 Jahren aktiviert

Vom 21. bis 26 Juli aktiviert ein erfahrenes sechsköpfiges DXpeditionsteam erstmals seit 20 Jahren die IOTA-Gruppe EU-063, Svalbard Coastal Islands. Unter dem Rufzeichen JW0W ist die DXpedition derzeit auf den Bändern sehr aktiv und war hierzulande bereits auf 30 m, 20 m sowie 17 m in CW, SSB und FT8 gut zu erreichen. Selbstredend nimmt JW0W am kommenden Wochenende am IOTA-Contest teil.

Die Insel Prins Karls Forland, IOTA EU-063, liegt ganz im Westen von Spitzbergen (Svalbard), IOTA EU-026, und damit abseits der üblichen Besucherrouten. Standort für die DXpedition JW0W ist Poolepynten, Locator JQ58WK, eine von See gut zugängliche Halbinsel an der Ostküste von Prins Karls Forland. Die Umgebung, in der die DXpedition ihre Antennen und Funkzelte aufgebaut hat, lässt sich mithilfe einer Panorama-Aufnahme in allen Richtungen online betrachten (Navigation mittels PC-Maus oder Pfeiltasten auf der Tastatur).

Quelle: funkamateur. de (Info JW0W Red. FA/-joi)

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