Bouvet, 3Y0J: Warten auf eine Landemöglichkeit

Das Expeditionsschiff „Marama“ liegt in Sichtweite zur Insel

Die DXpedition 3Y0J hat Bouvet am gestrigen Abend, den 30. Januar 2023, erreicht und wartet nun auf eine Möglichkeit zur Landung. Ein erster Versuch findet heute statt.

Wie Mediensprecher Steve, N2AJ, auf DX-World.net mitteilte, berichtete Teamleiter Ken, LA7GIA, über schwierige Wetterbedingungen mit zunächst starkem Wind und entsprechendem Seegang. Heute früh hat sich das Wetter etwas beruhigt und ein erster Landeversuch bei Cape Fie ist daher für den heutigen Dienstag geplant. Einfach wird dies in keinem Fall, wie ein älteres Video einer wissenschaftlichen Expedition zeigt.

In den vergangenen Tagen waren Mitglieder der DXpedition mehrfach von Bord des Expeditionschiffs „Marama“ aktiv, um die Ausbreitungsbedingungen zu testen. Dies mit vielversprechenden Ergebnissen, denn das über einen angepassten Dipol gesendete 100-W-Telegrafiesignal war unter anderem auf 10 m und 12 m über Stunden gut in Europa aufzunehmen.

Auch die Signale von anderen Amateurfunkaktivitäten in der Südpolarregion waren in den vergangenen Tagen auf den oberen Amateurfunkbändern der Kurzwelle gut in Mitteleuropa hörbar.

Quelle: funkamateur.de (Steve, N2AJ, via DX-World.net; ergänzt DL1AX / Red. FA/-joi)

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Bouvet Island Expedion steht vor der Tür

Viele wissen, dass eine lang erwartete große DXpetition unmittelbar vor der Tür steht. Die Aktivierung von Bouvet-Island unter dem Rufzeichen 3YØJ soll in wenigen Tagen erfolgen, das Team ist unterwegs. Die entlegene Insel im Süd-Atlantik rangiert hinter Nord-Korea weltweit auf Nummer zwei der am meisten gesuchten und seltensten DXCC-Länder. Mehrere Expeditionen in den vergangenen fünf Jahren sind gescheitert. Die DX-Gemeinde hofft, dass nun diese gelingt.

Die Reisedaten des DXpeditionsschiffes „Marama“ können mit freundlicher Genehmigung der Firma Vesseltracker aus Hamburg in Echtzeit nachverfolgt werden. Aktuelle Position und Route basieren auf den AIS-Positionsbaken des Schiffes. In Kooperation mit den Funkamateuren unterstützt Vesseltracker auch das Propagation-Monitoring im 2-m-Band auf dem Portal „DXMAPS“ unter der Rubrik „AIS“. Beim Empfang weit entfernter Schiffe kann von Überreichweiten im UKW-Bereich ausgegangen werden. Der Marama „Gute Reise“ und dem Expeditionsteam von Bouvet „Viel Glück“. Dies berichtet Jörg Drechsel, DM4DL, aus Hamburg.

(Quelle: Radio DARC)

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SAQ wird am Weltradiotag, 13. Februar 2023, auf Sendung gehen

Das Thema des 12. Weltradiotages, der am 13. Februar begangen wird, lautet „Radio und Frieden“. Aus diesem Grund wird der Längstwellensender SAQ im schwedsichen Grimeton aktiviert. Die CW-Signale auf 17,2 kHz werden dabei mit einem historischen Maschinensender, dem einzigartigen 200-kW-Alexanderson-Generator aus dem Jahr 1924 erzeugt. Funkamateure verfolgen stets diese Sende-Events, um die Signale zu empfangen.

Zunächst ist eine Testsendung um etwa 13:00 Uhr MEZ (12:00 UTC) geplant. SAQ wird für 20 bis 30 Minuten auf Sendung sein, in denen einige Abstimmungstests vorgenommen werden. Um 15:00 Uhr MEZ (14:00 UTC) wird die Senderhalle des Welterbes Grimeton Radio Station für Besucher vor Ort geöffnet. Um 15:25 Uhr MEZ (14:25 UTC) beginnt der Live-Stream auf YouTube. Um 15:30 Uhr MEZ (14:30 UTC) erfolgt die Inbetriebnahme und Abstimmung des Alexanderson Alternators SAQ. Die Übermittlung der Friedensbotschaft von SAQ ist für 16:00 Uhr MEZ (15:00 UTC) vorgesehen. Kommentare sind willkommen unter info(at)alexander.n.se. Das Live-Video vom Welterbe Grimeton Radio Station ist bei Zeiten über den YouTube-Kanal https://www.youtube.com/channel/UC-83S-l9JKD1iuhsXx3XQ3g abrufbar.

Quelle: darc.de

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Deutschlandradio schaltet Seewetterbericht ab

Ab 1. März entfallen drei tägliche Ausstrahlungen

Während Deutschlandradio sich beim künftig jährlichen bundesweiten Warntag gerne als wichtiges Medium für die Verbreitung von Warnmeldungen bei Not- und Katastrophenfällen präsentiert, zieht man sich gleichzeitig demnächst aus einem anderen für Menschen sicherheitsrelevanten Bereich komplett zurück: Zum 1. März 2023 streicht Deutschlandradio ersatzlos die Rundfunk-Ausstrahlung des Seewetterberichtes für die deutschen Küsten.

In der entsprechenden Ankündigung des Senders heißt es dazu: „Der bisher auf dem Digitalkanal Deutschlandfunk Dokumente und Debatten (Dlf DokDeb) dreimal täglich gesendete Seewetterbericht wird zum 1. März 2023 eingestellt. Damit entfällt auch die Möglichkeit, den Seewetterbericht unter deutschlandradio.de nachzuhören oder sich per Band ansagen zu lassen.

Derzeit ist der Seewetterbericht für Nord- und Ostsee noch über Digitalradio DAB+ im Programmkanal „Deutschlandfunk Dokumente und Debatten“ zu hören. Die Zeiten der Ausstrahlung gibt der Sender auf seiner Website allerdings nicht bekannt.

Deutschlandradio empfiehlt bisherigen Hörern des Seewetterdienstes, sich künftig per Internet über das aktuelle Wettergeschehen auf Nord- und Ostsee zu informieren. Außerdem strahle der Deutsche Wetterdienst weiterhin Wetterberichte auf Kurzwelle aus.

Info Deutschlandradio.de

Quelle: funkamateur.de (Red. FA/-joi)

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„Geniale Göttin“: Die Erfindungen von Hedy Lamarr

Bild: Arte TV/The Everette Collection

Hedy Lamarr galt einst als weltweit schönste Frau und feierte als Filmschauspielerin besonders in den 1940er-Jahren große internationale Erfolge. Ihr Dasein als Wissenschaftlerin und ihre Pionierarbeit im Bereich der Mobilfunktechnik waren hingegen nie Teil öffentlicher Diskussion. Zu Unrecht als „ein weiteres schönes Gesicht unter vielen“ betitelt, hat Hedys eigentliches Erbe viel mehr Gewicht. Als österreichische Jüdin, die nach Amerika emigrierte, erfand sie ein störungsgesichertes Fernmeldesystem, das zur Niederlage des Dritten Reiches hätte beitragen können. Sie wollte ihr Patent der amerikanischen Marine übergeben, wurde aber abgewiesen – sie solle lieber Küsse gegen Kriegsanleihen verkaufen.

Kurz vor ihrem Tod wurde ihre Erfindung, die als Basis der heutigen Kommunikationstechnik für sichere WLAN-, GPS- und Bluetooth-Verbindungen dient, entdeckt. Hedy Lamarr hat nie öffentlich über ihr Leben als Wissenschaftlerin gesprochen, und so hat auch ihre Familie Hedys Erbe mit ihrem Tod begraben geglaubt. Regisseurin Alexandra Dean und der Produzent Adam Haggiag brachten vier Audiokassetten zutage, auf denen Hedy ihr unbekanntes Leben festhielt. Die Dokumentation „Geniale Göttin – Die Geschichte von Hedy Lamarr“ wird auf Arte am Sonntag, dem 22. Januar, um 22.25 Uhr, ausgestrahlt und ist anschließend auch in der Arte-Mediathek abrufbar.

Quelle: funkamateur.de (DL2MCD nach PI)

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Save the date: FUNK.TAG am 15. April 2023

Nach dreijähriger Pause wird der 5. FUNK.TAG am 15. April 2023 in den Messehallen Kassel stattfinden. Von 9 bis 16 Uhr haben Besucher dann wieder die Gelegenheit, einzukaufen, sich auszutauschen und zu staunen. Derzeit sammeln wir die Anmeldungen der Händler und ideellen Aussteller! Wir freuen uns auf Sie!

Ein Wiedersehen in den Messehallen Kassel gibt es mit: ANjo Antennen; AATiS e.V.; Bavarian Contest Club (BCC); Benno Gallus CES3eich; Bonito; DARC YL-Referat; DARC Referat DX; DAT e.V.; Difona Communication; Diplom Sammler Waterkant DSW; EPS Antennas; Fachhochschule Münster „Amateurfunk studieren“; Funk24.net; Funkmessplatz e.V.; Funktechnik Dathe; Hilberling GmbH; Höfler Elektronik; Icom (Europe) GmbH; Interessengemeinschaft Gateway Funk; ISP-KORTE / Retevis; JVCKenwood Deutschland GmbH; Knauer Elektronik; Rößle Elektronik; Rhein Ruhr DX Association (RRDXA); tecadi.de; YATE GmbH.

Der Kartenvorverkauf für die Besucher hat bereits online begonnen. Unter https://events.darc.de könnn Sie sich Eintrittskarten reservieren. Als kleines Bonbon können die FUNK.TAGs-T-Shirts dort in der passenden Größe gleich mitbestellt werden. Vielleicht auch eine schöne Geschenkidee?

Weitere Informationen für Aussteller, Flohmarktinteressenten und Besucher gibt es unter www.funktag-kassel.de.

Quelle: darc.de

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Spanische AMSAT fliegt mit GENESIS-A-Modul auf Ariane-6-Rakete

Das GENESIS-A-Modul der AMSAT-EA wird beim Jungfernflug der europäischen Ariane-6-Rakete im Rahmen der YPSAT-Mission der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) mitfliegen. YPSAT (Young Professionals Satellite) ist ein Projekt, das vollständig von jungen Fachkräften der ESA durchgeführt wird, um ihnen erste direkte Erfahrungen mit der Entwicklung, dem Bau und der Erprobung von Satelliten für den Weltraum zu vermitteln.

Das GENESIS-A-Modul ist zusammen mit der YPSAT-Nutzlast für die zweite Stufe der Ariane-6 vorgesehen, dabei wird die Flugzeit nur etwa 3 Stunden betragen. Aufgrund von Beschränkungen, die von der Ariane, dem Hersteller der Trägerrakete, auferlegt wurden, wird die übertragene Leistung extrem niedrig sein (in der Größenordnung von mW), sodass beschlossen wurde, FT-8 für die Übertragung von Nachrichten im Bakenmodus zu verwenden. Es wird jedoch auch eine SSTV-Kamera eingebaut, die Live-Bilder überträgt, für deren Empfang jedoch eine große Antennenanlage erforderlich sein wird (vergleichbar wie bei EME-Verbindungen).

Die IARU hat aufgrund der kurzen Sendedauer und der geringen Leistung ausnahmsweise die Übertragung auf den offiziellen FT-8-Frequenzen erlaubt, was den Empfang erleichtern wird.

Die Downlink-Frequenzen werden sein:

  • Downlink FT8: 144,174 MHz EIRP, –8 dBm
  • Downlink SSTV: 144,550 MHz EIRP, –8 dBm 

Weitere Informationen zu YPSAT erhalten Sie auf der Webseite der Europäischen Weltraumorganisation ESA: https://www.esa.int/Enabling_Support/Space_Engineering_Technology/ESA_Young_Professionals_Satellites/About_YPSAT#.Y6MFkBEkBrI.link

Quelle: darc.de

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Ausbildungscontest auf 2m

Hier sind die Termine des 2m Ausbildungscontests für 2023:
26. Februar – SSB
23. April – FM
18. Juni – SSB
27. August – FM
Wie ihr seht, wird der Contest ab 2023 zweimal im Jahr in SSB und zweimal in FM abgehalten.
Die Beweggründe für den neuen Modus sind wie folgt:
• Der Contest wird gut angenommen, allerdings nur in Ballungsgebieten. OM und YL aus dem ländlichen Raum fühlen sich ausgeschlossen, bei SSB sind sie mit im Boot.
• Man wächst mit seinen Aufgaben, viele von den „Top-DN-Lern“ sind auch schon in den „großen“ UKW Wettbewerben aktiv.
• Durch die Beibehaltung von zwei FM Contesten haben wir auch Termine im Angebot, die jungen Anfängern und „Menschen ohne SSB Gerät“ die Möglichkeit bietet mitzumachen.
Die Ausschreibung wurde entsprechend angepasst:
 
Quelle: Facebook Amateurfunk (Michael Spark)
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Weitere Astronauten steuern die Internationale Raumstation ISS an

Bild: SpaceX

Drei der vier neuen Astronauten beim geplanten Start der SpaceX Crew-6-Mission zur Internationalen Raumstation (ISS) im Februar sind Funkamateure. Im abgebildeten Foto posieren die vier Besatzungsmitglieder der SpaceX Crew-6-Mission während einer Trainingseinheit auf dem Zugangsarm auf der Startrampe 39A des Kennedy Space Center in Florida (USA). Von links: Mission Specialist Andrey Fedyaev, Pilot Warren „Woody“ Hoburg, Mission Specialist Sultan Al Nedayi und Commander Stephen Bowen.

Pilot Warren „Woody“ Hoburg, KB3HTZ; Kommandant Stephen Bowen, KI5BKB, und Missionsspezialist Sultan Al Neyadi, KI5VTV, werden gemeinsam mit Missionsspezialist Andrey Fedyaev an Bord des SpaceX Dragon-Raumschiffs Endeavour gehen. Das Raumschiff wird sich auf einer Falcon 9-Rakete befinden. Obwohl kein Startdatum ausgewählt wurde, wäre das früheste Datum Mitte Februar 2023. Die Besatzung wird in der Lage sein, an ARISS-Kontakten (Amateur Radio on International Space Station) teilzunehmen und die Amateurfunkstation auf der ISS zu nutzen, um mit Schulen und anderen Bildungseinrichtungen in Kontakt zu treten. Darüber berichtet die ARRL auf ihrer Webseite.

Quelle: darc.de

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Aktuelle Termine für Amateurfunkprüfungen

Morseprüfungen regional ebenfalls möglich

Die BNetzA veröffentlicht weiterhin regelmäßig aktuelle Termine für Amateurfunkprüfungen an den Standorten Berlin, Dortmund, Dresden, Erfurt, Eschborn, Göttingen, Hamburg, München, Nürnberg und Reutlingen. Prüfungen für Morsetelegrafie können bis auf Weiteres nur an den Standorten Dortmund und Reutlingen abgenommen werden.

Eine PDF-Datei „Termine für Amateurfunkprüfungen“ steht online auf www.bundesnetzagentur.de/amateurfunk bei „Termine für Amateurfunkprüfungen der Bundesnetzagentur“ oder lässt sich anfordern bei: Bundesnetzagentur, Dienstleistungszentrum 10, Alter Hellweg 56, 44379 Dortmund. E-Mail: Amateurfunkpruefung@BNetzA.de; Telefon 02 31 / 99 55 – 0.

Dort sind auch weitere Informationen zu den einzelnen Prüfungsstandorten erhältlich.

Quelle: funkamateur.de (Red. FA/-joi)

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