BNetzA: Befristete Erlaubnis für das 160-m-Band bis Ende 2021 verlängert

Im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und dem Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) werden gemäß Amtsblatt 24 der BNetzA vom 23.12.2020 (Anhang) bei der Nutzung der Frequenzbereiche 1850 – 1890 kHz und 1890 – 2000 kHz im Amateurfunk bis zum 31. Dezember 2021 die folgenden Abweichungen von den Nutzungsbestimmungen gestattet:
1. In den Frequenzbereichen 1850 – 1890 kHz und 1890 – 2000 kHz wird die Verwendung einer Sendeleistung von maximal 750 Watt PEP durch Inhaber einer Zulassung zur Teilnahme am Amateurfunkdienst der Klasse A an Wochenenden gestattet.
2. In den Frequenzbereichen 1850 – 1890 kHz und 1890 – 2000 kHz wird die Verwendung einer Sendeleistung von maximal 100 Watt PEP durch Inhaber einer Zulassung zur Teilnahme am Amateurfunkdienst der Klasse E an Wochenenden gestattet.
3. In den Frequenzbereichen 1850 – 1890 kHz und 1890 – 2000 kHz wird die Teilnahme an Amateurfunk-Wettbewerben (Kontestbetrieb) an Wochenenden gestattet.
 
Im gleichen Amtsblatt finden sich auch Verlängerungen befristeter Erlaubnisse für die Bereiche 2320 – 2450 MHz, 5650 – 5850 MHz, 50 – 52 MHz und 70,150 – 70,200 MHz.
Quelle: Tom Kamp via Facebook DARC
 
 
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Zwei Weihnachtsinseln

Für DXer ist das zu Australien gehörende „Christmas Island“ im Indischen Ozean nicht zuletzt deshalb ein begehrtes Kontaktziel, weil es ein separates DXCC-Gebiet VK9x ist. Die Insel lässt sich außerdem für das IOTA-Programm anrechnen, IOTA OC-002.

Gemäß den Informationen hier wurde die erste schriftliche Erwähnung der Existenz der Insel 1615 vom englischen Kapitän John Milward von der East India Company gemacht. Es war nicht ungewöhnlich, dass Unternehmensschiffe in der Gegend nach sicheren Liegeplätzen und Häfen suchten, während sie auf den Handelsrouten von den Gewürzinseln bis Portugal und Holland konkurrierten. Kapitän William Mynos vom Kompanieschiff Royal Mary passierte die Insel und gab ihr am Weihnachtstag, dem 25. Dezember 1643, den noch heute genutzten Namen.

Doch es gibt zumindest noch ein weiteres „Christmas Island“. Den Informationen hier zufolge wurde diese im Zentralpazifik liegende Insel am 24. Dezember 1777 von Captain Cook entdeckt, der ihr auch den Namen gab. Die Insel gehöhrt seit der Unabhängigkeit im Jahr 1979 zu Kiribati. Sie trägt heute den Namen Kirimati. Die Insel zählt zu Ostkiribati, DXCC-Gebiet T32, IOTA OC-024.

Quelle: funkamateur.de Tnx Info DJ2EV

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25. Todestag von Konrad Zuse

Quelle: historybit.it

Der außerhalb Deutschlands oft übersehene Erfinder des Computers, Konrad Zuse, starb vor 25 Jahren in Hünfeld. Dort wurde ihm ein Museum gewidmet, das neben seinen Computern auch alte Radios und seine Kunstwerke zeigt (wir berichteten im FUNKAMATEUR 2/2012).

Zuse wurde am 22. Juni 1910 in Deutsch-Wilmersdorf bei Berlin geboren. Er studierte Bauingenieurwesen, beschäftigte sich dann jedoch mit Computern. Die Z1 war noch mechanisch angedacht, die Z3 nutzte Relais und war 1941 der erste vollautomatische, programmgesteuerte und frei programmierbare, in binärer Gleitkommarechnung arbeitende Computer der Welt. Wir berichteten über sein Leben ausführlich im FUNKAMATEUR-Ausgabe 7 im „Zuse-Jahr“ 2010.

Quelle: funkamateur.de DL2MCD, Tnx Info DJ2EV

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Island: 1850-kHz-Zuweisung erneuert

Der isländische Amateurfunkverband IRA erhielt am 4. Dezember eine positive Antwort von der Post- und Telekommunikationsverwaltung (PTA) auf ihren Antrag auf Erneuerung der Genehmigung zur Nutzung von 1850 – 1900 kHz in internationalen Wettbewerben (Conteste) im Jahr 2021.
Die Genehmigung wird mit voller Zustimmung des Maritime Watch Center erteilt, das für die Nutzung von Frequenzen in diesem Frequenzbereich Vorrang hat. Diese Nutzung unterliegt den gleichen Anforderungen, die für den Frequenzbereich 1810 – 1850 kHz in einer Verordnung festgelegt sind, aber die Post- und Telekommunikationsverwaltung hat die folgenden erhöhten Bedingungen gestellt:
  • Die Genehmigung wird nur während der angegebenen internationalen Wettbewerbe erteilt;
  • G-Lizenznehmer sind berechtigt, die volle Leistung zu nutzen, bis zu 1 kW; N-Lizenznehmer genießen die gleichen Frequenzrechte, aber die Leistungsbegrenzung basiert auf einem Maximum von 10 W.
Für weitere Informationen besuchen Sie bitte http://www.ira.is/25713-2/.
Dank an Tom Kamp, HF-Referent DARC via Facebook (mein Isländisch ist leider nur stark ausbaufähig)
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Täglich das aktuelle Funkwetter jetzt auch bei Telegram

Für Kurzwellenamateure hat mit der nun wieder aktiver gewordenen Sonne eine spannende Zeit begonnen. Der neue Sonnenzyklus 25 hat nicht nur zwischenzeitlich den solaren Fluxindex auf über 100 Einheiten gebracht, sondern Flareausbrüche und neue Sonnenflecken tauchen inzwischen in so kurzen Abständen auf, wie es seit Jahren nicht mehr zu beobachten war. Das HF-Referat des DARC begleitet diese Entwicklung mit den wöchentlichen Funkwetterberichten im Deutschland-Rundspruch und bei Radio DARC.

Es gibt zudem auch tägliche Funkwetter-Kurzberichte des HF-Referates bei Facebook und Twitter – 365 Tage im Jahr, mit den aktuellen Angaben zum solaren Flux, der Sonnenfleckenrelativzahl, einer Vorhersage der Geomagnetik für die kommenden 24 Stunden und vieles mehr. Neu dazu gekommen ist das Angebot bei Telegram unter t.me/funkwetter. Innerhalb kürzester Zeit konnten bereits fast 400 Abonnenten gewonnen werden. Neue Flare-Ausbrüche, die Vorhersage geomagnetischer Stürme? Hier sind sie immer gut informiert und können ihre Kurzwellen-Aktivitäten planen. Ein Angebot auch für Kurzwellenhörer: https://t.me/funkwetter. Darüber berichtet Tom Kamp, DF5JL, HF-Referent des DARC.

Quelle: darc.de

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Keine Amateurfunkprüfungen bis 20.1.2021

Die Bundesnetzagentur meldet auf ihrer Webseite, dass aufgrund der aktuellen Entwicklung im Zusammenhang mit der dynamischen Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 (COVID-19) bis vorerst Mitte Januar 2021 keine Amateurfunkprüfungen mehr stattfinden. Prüfungstermine ab dem 20.01.2021 bleiben zunächst unter Vorbehalt bestehen.

Weiterhin bittet die Bundesnetzagentur darum, auf Anmeldungen zu Prüfungen zu verzichten und erst dann Anträge auf Zulassung zur Teilnahme an einer Amateurfunkprüfung zu stellen, wenn neue Prüfungsplätze veröffentlicht wurden. Hierüber wird die Bundesnetzagentur zu gegebener Zeit informieren.

Den Link zur Mitteilung der BNetzA finden Sie unter: https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/Telekommunikation/Unternehmen_Institutionen/Frequenzen/SpezielleAnwendungen/Amateurfunk/amateurfunk_node.html?fbclid=IwAR3bWVbQKuNMH_lGIEsTS_ljzVTWTQRXJBOBMmoxd3y7_OA2DBQRBvDg7v4

Quelle: darc.de

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Änderungen bei Frequenzbereichen in Finnland

Am 24.04.2020 traten in Finnland neue Bestimmungen zur Frequenzzuweisung in Kraft. Das 23-cm-Band 1240–1300 MHz ist seitdem in Finnland kein Amateurfunkband mehr. Der Bereich 23 cm darf nur noch mit Sondergenehmigung benutzt werden, die zeitlich befristet erteilt werden kann, solange das Galileo-System noch nicht vollständig in Betrieb ist. Durch den Verlust des 23-cm-Bandes sind in Finnland u.a. wesentliche Möglichkeiten des Amateurfunk-Fernsehens entfallen. Der finnische Amateurfunkverband SRAL schlägt nun als Ersatz die Nutzung des Teilbereiches 220–225 MHz durch den Amateurfunkdienst vor.

Andererseits hat die finnische Fernmeldeverwaltung die Rundfunkdienste inzwischen aufgefordert, Frequenzbedarf anzumelden für den Broadcast-Frequenzbereich 470–960 MHz. Daraufhin schlug der finnische Amateurfunkverband Suomen Radioamatööriliitto SRAL der Behörde vor, eine Ausgabefrequenz für ATV in einem „Broadcast“-Status in diesem Frequenzbereich zuzulassen, und zwar im Bereich 902–928 MHz, der bereits in Region 2 durch den Amateurfunkdienst benutzt werden darf. Die zugehörige Eingabefrequenz könnte in einem anderen Frequenzbereich liegen, beispielsweise bei 2,4 GHz. Die Fernmeldebehörde teilte dazu allerdings mit, sie sehe die Aussendung eines Amateurfunkrelais nicht als „Broadcast“-Aussendung an und sehe auch wegen anderweitiger Nutzer im 900-MHz-Bereich keine Möglichkeit einer Zuweisung an den Amateurfunkdienst.

Zwischenzeitlich hat die Behörde die Funkdienste aufgefordert, Vorschläge zur künftigen Nutzung des in Finnland bis 31.3.2020 für digitale Fernsehsendungen benutzten und frei werdenden Frequenzbereiches 174–230 MHz zu machen. Diese Gelegenheit hat die SRAL nun ergriffen und schlägt als andere Möglichkeit des Ersatzes für das verlorene 23-cm-Band vor, die Nutzung des Teilbereiches 220–225 MHz durch den Amateurfunkdienst zu ermöglichen. Die Zuweisung 220–225 MHz würde der Frequenzzuweisung an den Amateurfunkdienst in der Region 2 entsprechen. Darüber berichtet Gerd Müller, DL2SB/OH5SB, vom DARC-Auslandsreferat 

Quelle: darc.de

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Besonderer Zeiten erfordern besondere Taten

Da ja aus bekannten Gründen derzeit keine „Live-OV-Abende“ stattfinden können, werden auch keine QSL-Karten persönlich bei unserem QSL-Manager Horst/DL2ECB abgegeben oder von ihm verteilt. 

Und so ließ es sich Frank / DC8EV nicht nehmen, die bereits im Frühjahr erprobte Aktion „QSL´s auf Rädern“ zu wiederholen. Er holte alle eingegangenen QSL-Karten bei Horst ab um diese bei der anschließenden Rundtour persönlich zuzustellen. Bei dieser Gelegenheit wurden versandfertige Karten bei den Stationen ein gesammelt.

 Insgesamt kamen 98 Karten zusammen. Von Frank / DC8EV 14 Stück, Helmut / DL2ECL 19 Stück. Spitzenreiter ist Thomas / DJ7ET mit 65 QSL-Karten. 

DC8EV überreichte die „Post“ persönlich unserem QSL-Manager Horst / DL2ECL, der diese nun weiterverarbeitet und auf die große Reise in alle Welt schickt.

Somit ist die Aktion „QSL´s auf Rädern“ zum zweiten mal abgeschlossen. Eine 3. Auflage ist zu gegebener Zeit möglich, aber hoffentlich nicht nötig. Wir hoffen auf ein baldiges Ende der Corona-Pandemie und der diesbezüglichen Beschränkungen.

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R07-OV Abend am 09.12.2020 (virtuell)

Auch der 12. OV Abend stand wieder unter dem Zeichen CORONA und musste situationsbedingt erneut online per Zoom stattfinden. Dazu hatte Frank, DC8EV eingeladen und 10 Mitglieder sind dem weihnachtlichen Aufruf gefolgt und trafen sich per Video Konferenz am 09.12.2020 wie immer um 20:15 Uhr. Dieses Mal dabei waren: Helmut / DL2ECL, Frank / DC8EV, Sven / DJ5NE, Thomas, Jojo, Frank / DB9EV, Heinrich / DH3JH, Herbert / DG3LL, Horst / DL2ECB und Thomas / DL9DA.

OVV Frank berichtete, dass der DARC – Logistikpartner wegen CORONA und des Weihnachtsgeschäfts ein erhöhtes Auftragsvorkommen zu verzeichnen hat. Bedingt durch diesen Umstand ist mit deutlich längeren Laufzeiten zu rechnen, das heißt, QSL-Karten sind länger unterwegs.

Die Aktion „QSL´s auf Rädern“ ist abgeschlossen. Alle bei unserem QSL-Manager Horst / DL2ECB aufgelaufenen QSL-Karten wurden zugestellt. Gleichermaßen wurden alle versandfertigen Karten an Horst übergeben. Es waren leider nur 3 OMs, die Arbeit für Horst hatten: 14 Karten von Frank / DC8EV, 19 von Helmut / DL2ECL und…. wer hätte das vermutet: 65 von Thomas / DJ7ET (stille Wasser sind tief)

Die Geräte für die Ausstellung beim Arbeitskreis Alt Langenberg sind gereinigt und optisch aufbereitet. Das war eine Teamarbeit der 3 „H´s“ ( Heinrich, Herbert und Helmut) und auch unser OVV hat ein wenig geholfen. Zurzeit lagern die Geräte bei Herbert, eine weitere optische Aufbereitung von zwei Geräten durch Helmut ist vorgesehen.

Apropos Helmut…… apropos Aufbereitung von Geräten. An dieser Stelle wurde noch ein Schmankerl verkündet: Der „Tornister-Empfänger BERTA“. Helmut hat wieder einmal etwas Außergewöhnliches auf die Beine gestellt und dieses Gerät per Video vorgestellt, am Ende stellt auch diese Aktion Werbung für den Amateurfunk an sich dar. Heinrich hatte die bewegten Bilder dazu, die er gern einspielte.

Dieses Video geht an Michael / DB3MH, unserem Website-Content-Manager, um es dort auch der Nachwelt zu erhalten. Bei dieser Gelegenheit wurde ein dickes DANKESCHÖN an Michael ausgesprochen, der unserer Internetseite ständig mit aktuellen Beiträgen frisches Leben einhaucht. Die Besuchszahlen entwickeln sich prächtig, wie Heinrich mitteilen konnte. Es wurde angeregt, die Seite öfter einmal zu erwähnen, sicherlich ist bei den Seitenaufrufen noch Steigerungspotential.

Abschließend startete eine Diskussion, ob man die tägliche Funkrunde auf 145.245 Mhz früher als 22:00 Uhr starten solle, z.B. bereits um 21:00 Uhr. Die Mehrheit entschied sich jedoch für 22:00 Uhr, wobei natürlich jedem freigestellt sei, es einmal früher mit einem Anruf zu probieren.

Der OV Abend endete mit dem traditionellen Smalltalk, der doch leicht wehmütige Erinnerungen an unseren letzten „Präsenzabend“ aufkommen ließ. Aber…. es kommen auch wieder bessere Zeiten; und darauf freut sich der gesamte OV R07.

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