70 Jahre Radio Society of Sri Lanka

Amateurfunkverband feiert Jubiläum auf den Bändern

Noch bis Ende Dezember feiert die Radio Society of Sri Lanka (RSSL) die Gründung des Amateurfunkverbands vor 70 Jahren. Um auf den Bändern auf dieses Jubiläum hinzuweisen, erweitern Funkamateure aus Sri Lanka den Suffix ihres Rufzeichens um „/70“ nach dem Muster 4S7VK/70.

Im Jahre 1950 als Radio Society of Ceylon gegründet, wurde der Verbandsname später an die geänderte Landesbezeichnung angepasst. Heute zählt die RSSL rund 200 Mitglieder und führt regelmäßig Ausbildungskurse für künftige Funkamateure durch. Der Verband dient zudem als Bindeglied zwischen den Funkamateuren und den Behörden des Landes. Außerdem unterstützt man ausländische Funkamateure, die eine Gastlizenz für Sri Lanka benötigen.

Quelle: www.funkamateur.de

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Wiki-Lexikon bei AMSAT-DL

Quelle: forum.amsat-dl.org/lexicon/

Im Forum der AMSAT-DL ist neuerdings ein sogenanntes Wiki-Lexikon verfügbar. Speziell Unentschlossene, die sich noch überlegen, ob sie bei QO-100 einsteigen wollen, finden hier eine Menge Informationen. Um den Weg zur eigenen Station zu erleichtern, sind die einzelnen Themen im Lexikon alphabetisch geordnet und entsprechend anklickbar.

Weitere Fragen können auch nach Anmeldung im Forum gestellt werden.

Quelle: www.funkamateur.de / Thomas Frey, HB9SKA

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Gefälschte E-Mails im Umlauf

Aktuell kursieren E-Mails, in denen Kriminelle eine andere Identität vortäuschen, um beispielsweise Kontostände abzufragen und zu Überweisungen aufzufordern. Da der Absender ein bekanntes Rufzeichen in der Adresse verwendet, entsteht beim Empfänger der Eindruck, die E-Mail stamme tatsächlich von einem anderen Mitglied aus dem Ortsverband oder Distrikt.

Wir bitten um Vorsicht – insbesondere, wenn es um geforderte Transaktionen geht. Bitte prüfen Sie, auch wenn Sie die Person zu kennen scheinen, sorgfältig die Absenderadresse und suchen Sie im Zweifelsfall das persönliche Gespräch mit dem vermeintlichen Absender. Wenn Sie den Verdacht haben, dass es sich um einen Täuschungsversuch handelt, antworten Sie nicht auf die E-Mail.

Quelle: DARC.de

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Neue Regelungen im Ausland

Quelle: Wikipedia

Im Ausland gibt es aktuell einige Änderungen bzw. Vorgänge, die den Funkbetrieb in den entsprechenden Ländern betreffen. In Belgien soll die Amateurfunkgenehmigung künftig das Format einer Kreditkarte aufweisen. Das hat die belgische Telekommunikationsbehörde BIPT angekündigt. Belgische Funkamateure müssen für den Vorgang nichts weiter veranlassen, informiert der belgische Amateurfunkverband UBA.

Das Land Kroatien gehört nun zu einer kleinen Gruppe von Ländern, die Betrieb auf 40 MHz ermöglichen. Dragan, 9A6W, berichtet, dass ihm die nationale Telekommunikationsbehörde eine Experimental-Lizenz für den Bereich 40,660 MHz bis 40,700 MHz erteilt hat. Die Genehmigung ist ein Jahr gültig. Weitere entsprechende Frequenzzuteilungen haben in jüngster Zeit Irland, Slowenien und Südafrika erteilt. Im November wurde der Bandplan für Neuseeland aktualisiert. Interessanterweise gibt es darin noch immer eine Amateurfunkzuweisung für den Bereich 26,95 bis 27,3 MHz. Im Update wurde nun auch die 5-MHz-Zuweisung gestrichen – vorausgegangen waren militärische Interessen für diesen Frequenzbereich. Der neuseeländische Amateurfunkverband NZART arbeitet weiterhin daran, die Frequenzzuteilung bei 5 MHz auf Basis der WRC-15 wiederherzustellen. Auch die australische Regulierungsbehörde ACMA sagt „nein zu 60 m“ – Glenn, VK4DU, der Präsident der Radio Amateur Society of Australia (WIA), teilt mit, dass die nationalen Bemühungen um einen sekundären Zugang zum 60-m-Band erfolglos geblieben sind. Eine entsprechende Entscheidung der ACMA war am 7. Dezember vorausgegangen. Im Hintergrund für die Entscheidung dürften auch hier militärische Interessen bestehen: „Das Verteidigungsministerium hat dem ACMA nicht-öffentliche Informationen zur Verfügung gestellt, um seine Position weiter zu untermauern“, heißt es in einer Meldung.

Über alle diese Informationen berichtet das britische Nachrichtenportal Southgate.

Quelle: DARC

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Meralda, VP6MW, funkt von der Insel Pitcairn

Pitcairn Island

DXpedition half beim Antennenbau

Während erfreulicher Bandöffnungen ist Meralda, VP6MW, von der entlegenen Pazifikinsel Pitcairn seit Oktober gelegentlich in Mitteleuropa in SSB aufzunehmen. Dies auch dank der Unterstützung durch Mitglieder der DXpedition VP6R (siehe DXpeditionsbericht in FUNKAMATEUR 8/20, Seiten 652-655), die während ihres Aufenthaltes im Oktober 2019 Meralda beim Aufbau neuer Antennen halfen und dafür einen Teil ihrer Ausrüstung auf Pitcairn ließen.

VP6MW ist auf der Insel der Nachfahren der Bounty-Meuterer geboren und arbeitet heute unter anderem als Lehrerin in der kleinen Inselschule. Auf ihrer Website informiert sie über das Leben in diesem Teil der Erde. Aufgrund von Maßnahmen gegen die Verbreitung des Coronavirus und zum Schutz der rund 50 Einwohner Pitcairns sind Besuche dort bis mindestens 31. März kommenden Jahres nicht möglich. Das Versorgungsschiff, die MV Silver Supporter, verkehrt bis dahin nicht mehr zwischen der zu Französisch-Polynesien gehörenden Insel Mangareva und Pitcairn, sondern kommt nur noch direkt aus Neuseeland.

Quelle: Funkamateur, Meralda, VP6MW und visitpitcairn.pn

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Start von RadFxSat-2/Fox-1E angekündigt

Das US-amerikanische Raumfahrtunternehmen Virgin Orbit hat angekündigt, dass sich das Startfenster für die Mission LauncherOne Launch Demo 2 am 19. Dezember öffnet. Dieser Start wird neun CubeSats, darunter auch den AMSAT RadFxSat-2/Fox-1E, in die Umlaufbahn bringen. Dieser Satellit ist, wie Fox-1B (AMSAT-OSCAR 91), ein Gemeinschaftsprojekt zwischen der Vanderbilt Universität und der AMSAT. Er trägt wie dieser ein Experiment zu Strahlungseffekten, bei dem die neue FinFET-Technologie untersucht wird.
Fox-1E ist der fünfte und letzte von der AMSAT gebaute Satellit der Fox-1-Serie. Der Satellitenbus baut auf der Fox-1-Serie auf, verfügt aber über einen 30 kHz breiten linearen Transponder als Ersatz für die Standard-FM-Transponder von Fox-1A bis D.
Während die früheren Fox-1-Satelliten für den Mode U/V ausgelegt waren, arbeitet der neue Fox-1E im Mode V/U (früher Mode J genannt) mit 2-m-Uplink und 70-cm-Downlink. Der Downlink verfügt über eine BPSK-Telemetrie mit 1200 bps zur Übertragung der Experimantaldaten der Vanderbilt Universität. Telemetrie- und Experimentdaten können mit der Software FoxTelem (ab Version 1.09) dekodiert werden.
Die AMSAT ruft dazu auf, sich am Telemetrie-Empfang zu beteiligen. Die erste Station, die Telemetrie erfasst und übermittelt, erhält als Anerkennung eine gedruckte 3D-QSL-Karte. Gelingt der Start, dann ist mit der Vergabe einer OSCAR-Nummer zu rechnen.

RadFxSat-2/Fox-1E-Frequenzen:

  • Telemetrie Downlink: 435,750 MHz
  • Linear Transponder Uplink (LSB): 145,860 MHz − 145,890 MHz
  • Linear Transponder Downlink (USB): 435,760 MHz − 435,790 MHz


Quelle: Funkamateur, DL2LUX

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Ankündigung OV-Abend 9.12.2020

Unser OVV schreibt:

Hallo Ihr Lieben von R07,

in drei Tagen ist es soweit. In normalen Zeiten würden wir uns dann (am 2.Mittwoch des Dezember) zu unserem traditionellen Weihnachtsessen treffen. Aus bekannten Gründen müssen wir darauf leider verzichten. Also lasst uns das Beste draus machen. Wir treffen uns (wie schon so oft) via ZOOM-Video-Konferenz. Dazu bedarf es eines PCs oder Laptop, der idealerweise mit Mikrofon und Kamera ausgestattet ist. Sogar unterwegs klappt das, z.B. mit einem Smartphone oder Tablet-Computer. Einfach am kommenden Mittwoch (09.12.20) diesen altbekannten Link anklicken:

https://us02web.zoom.us/j/271596917?pwd=V1MwSVRZSUFpNHdhT0MxKzM4NjZYdz09 (Meeting-ID: 271 596 917 / Kenncode: (bei DC8EV erfragen)

Wir treffen uns um 20:15 Uhr MEZ. Falls vorab technische Hilfestellung gewünscht ist, bitte einfach anrufen. Heinrich und ich stehen gerne zur Verfügung. Solltest DU Deinen Bild-Vorder- oder Hintergrund weihnachtlich „aufpeppen“ wollen: Nur zu, keine Hemmungen. Eine Kerze auf dem Mikrofon, Tannenzweige rund um den VFO-Knopf, Tannenbäumchen auf dem TRX oder ein durch das Bild fliegender Weihnachtsengel…….   Lass Deiner Kreativität freien Lauf. Oder auch nicht…..  Alles kann, nichts muss. Somit sehen wir uns hoffentlich zahlreich. Es ist wohl die letzte Gelegenheit dieser Art in 2020. Tschüss bis Mittwoch und….

Beste Grüße / 73

Frank Dellenbusch / DC8EV

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ISS-Astronautin Shannon Walker auf 145,800 MHz

Montag 7.12.2020: Funkkontakt mit Schule in Irland europaweit empfangbar

Am morgigen Montag, den 7. Dezember, beantwortet die ISS-Astronautin Shannon Walker, KD5DXB, Fragen von Schülern des Athlone Community College, Athlone, Irland. Der Kontakt läuft per FM-Sprechfunk im 2-m- sowie im 70-cm-Amateurfunkband. Die Antworten der Astronautin an Bord der Internationalen Raumstation (ISS) sind auf der Downlink-Frequenz 145,800 MHz FM (+/- 3,5 kHz Doppler-Shift) ab etwa 15.50 Uhr, entsprechend 1450 UTC, für etwa 10 Minuten europaweit empfangbar.

Zum Empfang eignet sich jeder 2-m-Transceiver bzw. Funkscanner oder SDR-Empfänger mit VHF-Bereich. Zudem stehen Online-Empfänger wie die WebSDR in Goonhilly und Farnham bereit.

Empfangsberichte, denen zwei Internationale Antwortscheine (IRC) und ein voradressierter Rückumschlag beiliegen, werden mit einer QSL-Karte bestätigt. Anschrift: ARISS Europe QSL Manager, 19 Chemin des Escoumeilles, 66820 Vernet les Bains, Frankreich.

Info ARISS Europe und AMSAT-UK

Quelle: Funkamateur

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Update: Arecibo-Radioteleskop ist eingestürzt

Foto: © RICARDO ARDUENGO, AFP

ARECIBO – Das einst weltgrößte Radioteleskop in Puerto Rico ist in sich zusammengefallen. Wegen früherer Schäden war bereits geplant gewesen, das Teleskop am Observatorium in Arecibo zu demontieren – am Dienstag stürzte die 900 Tonnen schwere Instrumentenplattform auf die darunter liegende Schüssel hinab, wie die Nationale Wissenschaftsstiftung der USA (NSF) mitteilte. Nach ersten Erkenntnissen seien die obersten Teile aller drei stützenden Türme abgebrochen. Neben der Schüssel sei auch das Besucherzentrum des Observatoriums durch herabfallende Stahlseile schwer beschädigt worden.

„Wir sind traurig über diese Situation, aber dankbar, dass niemand verletzt wurde“, sagte NSF-Direktor Sethuraman Panchanathan. Auch wenn das Teleskop verloren sei, gelte es nun, die verbliebenen Teile der Anlage wieder in Betrieb zu nehmen.

Erst am 19. November hatte die NSF mitgeteilt, dass nach Einschätzung von Experten ein katastrophales Versagen der Struktur des Teleskops drohe. Seine Kabel seien möglicherweise nicht mehr in der Lage, die für sie vorgesehenen Lasten zu tragen. Reparaturen seien auf sicherem Wege nicht möglich; daher würden Vorbereitungen getroffen, das Teleskop auseinanderzunehmen.

Im August war ein rund 7,5 Zentimeter dickes Stahlseil, das eine Metallplattform stützte, aus unbekannten Gründen gerissen. Im Herabfallen hatte es einen etwa 30 Meter langen Riss in der Reflektorschüssel des Teleskops verursacht und auch die Kuppel sowie eine Plattform beschädigt. Hinzu kamen Schäden, die der Hurrikan Maria 2017 am Observatorium verursacht hatte. Das Teleskop sollte repariert werden. Dann riss am 6. November laut NSF ein Hauptkabel.

Das Radioteleskop im US-Außengebiet Puerto Rico war bis 2016, als in China ein noch größeres in Betrieb ging, mit 305 Metern Durchmesser das größte der Welt. Es war auch eine beliebte Touristenattraktion – besonders, nachdem es in dem James-Bond-Film „GoldenEye“ von 1995 als Kulisse diente.

Das Teleskop war 1963 in Betrieb genommen worden und zuletzt noch immer eines der empfindlichsten der Welt. 1974 entdeckten die US-Astronomen Russell Hulse und Joseph Taylor mit ihm den Doppelpulsar PSR 1913+16 – zwei einander umkreisenden Neutronensterne – und beobachteten damit indirekt Gravitationswellen. Radioteleskope sammeln Radiowellen aus dem All, die in Bilder umgewandelt werden.

Quelle: dpa

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Geburtstag von Heinrich Georg Barkhausen

Quelle: Herbert Boerner

Der deutsche Physiker Heinrich Georg Barkhausen wurde am 2. Dezember 1881 in Bremen geboren. Er ist vor allem durch seine Lehrbücher über die Röhrentechnik als „Röhren-Papst“ in Erinnerung geblieben, hat aber viele für die Funktechnik relevante Zusammenhänge entdeckt, unter anderem:

  • den magnetischen Barkhausen-Effekt,
  • die Barkhausenschaltung zur Drehzahleinstellung bei Universalmotoren,
  • die Barkhausen-Kurz-Schwingung, die die Erzeugung von Zentimeterwellen ermöglichte,
  • die Barkhausensche Röhrenformel (Steilheit × Durchgriff × Innenwiderstand = 1),
  • das Phon als Einheit für die Lautstärke,
  • das Stabilitätskriterium von Barkhausen, das besagt, wann eine Schaltung schwingfähig ist.

Barkhausen starb am 20. Februar 1956 in Dresden. Ein Bau der TU Dresden wurde nach ihm benannt.

Quelle: Funkamateur DL2MCD, Tnx Info DJ2EV

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