Tag des Morsezeichens

Am Mittwoch, 27. April, feiern wir den Tag des Morsezeichens. Das Datum ist nicht zufällig gewählt. Bei dem 27. April handelt es sich um den Geburtstag von Samuel Finley Breese Morse, dem Begründer der Morsetelegrafie. Gemeinsam mit seinem Mitarbeiter Alfred Lewis Vail entwickelte er in den 30er Jahren des 19. Jahrhunderts einen Code aus Zeichen von drei verschiedenen Längen und unterschiedlich langen Pausen.

Zwar ist im kommerziellen Bereich das Morsen weitgehend verschwunden, doch Funkamateure halten bis heute die Kunst des Morsens lebendig. Weltweit treffen sich Funkamateure auf Kurzwellenfrequenzen und frönen Telegrafie-Funkverbindungen oder nehmen an CW-Contesten teil. Hier zählt Geschwindigkeit, Präzision, körperliche Fitness und ein hervorragendes Verständnis für die sportliche Welt der Amateurfunkwellen.

2014 wurde die Morsetelegrafie in das bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen – die Deutsche UNESCO-Kommission würdigte sie als bedeutende interkulturelle Kommunikationsform, die Zeit und Raum überwindet.

Quelle: darc.de

WeiterlesenTag des Morsezeichens

Icom kündigt SHF-SDR-Transceiver an

Bildquelle: icomjapan.com

Auf https://www.icomjapan.com/lp/shf findet man erste Informationen und Bilder zum SHF-P1, einem neuen Icom-SDR-Transceiver für das 2,4- und 5,6-GHz-Band. Der Transceiver besteht aus einem Controller, dessen Design dem IC-705 entspricht, und einer SHF-Einheit, die über am LAN-Kabel angeschlossen wird.

Erstmals gezeigt werden soll ein Prototyp des „SHF Project“ ab 20. Mai 2022 auf der Dayton Hamvention in Ohio (USA).

Quelle: funkamateur.de

WeiterlesenIcom kündigt SHF-SDR-Transceiver an

5G-Backbone-Versuche über 100 GHz

Quelle: Deutsche Telekom

In einem gemeinsamen Feldversuch realisierten Ericsson, der griechische Netzbetreiber Cosmote und Telekom erstmals erfolgreich eine drahtlose Richtfunkverbindung im W-Band über eine Reichweite von 1,5 km. Damit ist der Nachweis erbracht, dass sich Frequenzbänder jenseits von 100 GHz, wie das W-Band, für Mobilfunk-Transportnetze (Backbone, vergleichbar den Interlinks im Amateurfunk) eignen. Bei diesem Versuch wurden sehr hohe Datenmengen (mehrere Gigabyte) über das 5G-Netz verschickt. Die Tests wurden im Mobile Backhaul Service Center der Deutschen Telekom bei Cosmote in Athen durchgeführt.

Mit der zukünftigen Nutzung höherer Frequenzen, wie 26 GHz bei 5G, lassen sich hochleistungsfähige Transportnetze errichten, denn nicht nur zwischen Smartphone und der Antenne der Basisstation werden immer größere Datenmengen transportiert. Auch das dahinter gelegene Transportnetz (engl.: backhaul oder backbone) muss diese steigenden Kapazitätsanforderungen bewältigen. Für Gebiete, die nicht über Glasfaser angeschlossen werden können, erfolgt die Anbindung über Richtfunk. Dieser nutzt zurzeit Frequenzbänder von 4 GHz bis 80 GHz, um die hohen Breitband-Anforderungen von 5G zu unterstützen.

Der Versuchsaufbau bei Cosmote bestand aus zwei parallelen Richtfunkstrecken. Eine diente der Übertragung im E-Band (70/80 GHz), die zweite diente einer Übertragung im W-Band (92 GHz bis 114 GHz). Beim Versuch wurden Übertragungsgeschwindigkeiten von 5,7 GBit/s über die je 1,5 km langen Teilstrecken gemessen, bei einer auf 1 km verkürzten Distanz sogar mehr als 10 GBit/s.

Dieser Test hat gezeigt, dass das W-Band eine vergleichbare Leistung wie das E-Band erbringen kann. Letzteres ist derzeit das einzige Frequenzband, das für drahtlose Transportnetz-Kapazitäten im Bereich von 10 GBit/s für 4G und 5G verwendet wird. Mit dem W-Band steht dann technisch zusätzliches Spektrum zur Verfügung, das die Anforderungen für Hochgeschwindigkeits-Richtfunk erfüllt. Bereits vor zwei Jahren hatte man zum ersten Mal mehr als 100 GBit/s über 1 km Entfernung im Millimeter-Spektrum übertragen.

Quelle: funkamateur.de (DL2MCD nach PI)

Weiterlesen5G-Backbone-Versuche über 100 GHz