7. August: Radio Andorra auf 6180 kHz

Wiederausstrahlung einer Musiksendung von 1979

Am Samstag, den 7. August 2021, ist von 1700 UTC bis 2000 UTC, entsprechend 19 bis 22 Uhr MESZ, auf 6180 kHz ein Programm von Radio Andorra aus dem Jahr 1979 europaweit zu hören. Übertragen wird es mit 100 kW über die Kurzwellen-Sendestation Moosbrunn in Österreich.

Eine erste solche Sondersendung von Radio Andorra lief am 12. April dieses Jahres; funkamateur.de berichteteRadio Andorra war 1981 von den Behörden geschlossen worden, doch erinnern sich viele Radiofans bis heute an die beliebten Programme. Das umfangreiche Tonträgerarchiv der Station lagerte jahrzehntelang in einem Raum im früheren Stationsgebäude, bis es 2009 vom Nationalarchiv Andorras geborgen wurde. Dazu gehören auch Tonbänder und Cassetten mit seltenen Studioaufnahmen verschiedener Programme aus den später 1970er-Jahren.

Eine dieser Aufnahmen hat Christian Milling in mühevoller Arbeit tontechnisch restauriert und für die erneute Ausstrahlung aufbereitet: ein dreistündiges Programm des letzten Programmdirektors von Radio Andorra, Arty Parera, im Gespräch mit Chansonnier Sacha Distel. Die Audiocassetten waren dreißig Jahre Feuchtigkeit sowie Temperaturschwankungen ausgesetzt und in einem entsprechend schlechtem Zustand. Daher wurden sämtliche Musiktitel an den korrekten Stellen neu eingefügt und die gesprochenen Passagen klanglich überarbeitet.

Quelle: funkamateur.de (Info Milling Broadcast Services, Red. FA/-joi)

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UKW-Ausstrahlung abgeschaltet

Quelle: Wikipedia

Am 30. Juni beendet Deutschlandradio zugunsten des Digitalstandards DAB+ in einigen Regionen die analoge UKW-Ausstrahlung seiner Programme. Da mittlerweile der Netzausbau von DAB+ weit fortgeschritten sei, soll künftig die Programmverbreitung dort rein digital erfolgen. An vier Standorten in Bayern (Burgbernheim, Burglengenfeld, Hohenpeißenberg, Starnberg) und einem in Hessen (Oberursel) werden die Programme von Deutschlandfunk und Deutschlandfunk Kultur künftig mehrheitlich digital ausgestrahlt. So wird am 30. 6. 2021 die parallele analoge UKW-Ausstrahlung von DLF und DLF Kultur in Burgbernheim und Starnberg beendet, an den Standorten Burglengenfeld und Oberursel wird die UKW-Ausstrahlung von DLF Kultur und in Hohenpeißenberg von DLF eingestellt.

Damit ist für den Rundfunkhörer eine bedauerliche Einschränkung der Programmvielfalt verbunden, weil zwar die Verbreitung von DAB+-tauglichen Empfängern gestiegen, aber noch längst nicht Allgemeingut wie UKW-Radios ist. Vorteile hat die Umstellung vor allem für die Programmanbieter, weil der Energieverbrauch um rund ein Drittel geringer als die UKW-Ausstrahlung ist. Das aber als eine ökologisch nachhaltige Entscheidung zu feiern, ist verstiegen.

Gegenwärtig gibt es erst in über 25 % der Haushalte in Deutschland ein DAB+-Gerät, also etwa 17 Mio. Geräte. Zwar wurden laut Branchenindex Hemix zwischen Januar und Mai 2021 in Deutschland rund 756 000 Geräte für DAB+ verkauft, von einer flächendeckenden Empfangsmöglichkeit per DAB+ sind die DLF-Hörer jedoch weit entfernt. Gleichwohl jubelt die gfu Consumer & Home Electronics GmbH: „Mit der Abschaltung der Parallel-Ausstrahlung von Radioprogrammen über den veralteten analogen UKW-Standard setzt der Deutschlandfunk ein wichtiges Zeichen. Die Entscheidung ist fortschrittlich und aufgrund der Energie-Einsparung auch ökologisch sinnvoll.“

Erlaubt sei an dieser Stelle eine Frage: UKW ist zwar alt, aber veraltet?

Quelle: funkamateur.de (WES)

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Resümee zur Themensendung FIRAC/EFA auf Radio Saarwelle

Am 22. Juni wurde eine Themensendung FIRAC/EFA auf Radio Saarwelle ausgestrahlt. Neben den Interviews von Funktionsträgern zur Geschichte der FIRAC/EFA, Diplom, Funkrunden, Wettbewerben, Treffen kam auch ein EFA-Mitglied zu Wort, der erst im letzten Jahr seine Amateurfunkprüfung abgelegt hatte und sich speziell mit Portabelbetrieb befasst – und das mit kleiner Sendeleistung. Seine damit erzielten Funkverbindungen sind beeindruckend.

Das alles machte die Sendung sehr abwechslungsreich, kurzweilig und interessant, was zu viel positiver Resonanz führte. Nicht einfach bei so einem speziellen Fachthema. Vorausgegangen ist natürlich eine Bewerbung der Sendung auf vielen Kanälen, was zu einer guten Einschaltquote geführt hatte. Eingegangen sind auch Anfragen von Personen, die die Sendung live nicht hören konnten, ob, und wo man diese Sendung nachhören kann. Der Moderator Dieter Lorig, DK4XW, hat dankenderweise die Sendung zum Nachhören aufbereitet und unter folgendem Link zur Verfügung gestellt: https://soundcloud.com/user-161387819/reportage-uber-eisenbahn-funkamateure-efa-dl-und-firac. Aus urheberrechtlichen Gründen ohne Musik. Darüber berichtet Klaus Herzog, DL3DZR, Redaktion

Quelle: darc.de

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NDR Retro: Norddeich Radio 1960

Quelle: SWR.de

Im Rahmen des Öffnens der ARD-Archive (funkamateur.de berichtete) wurde nun eine 39 Minuten lange Reportage der Nordschau vom 25. Juni 1960 über die damalige Arbeit in der Seefunkstelle Norddeich Radio online gestellt. Sie hielt Kontakt zu Schiffen in aller Welt im Fall von Seenot, aber auch zur Übermittlung von Wetterdaten und Nachrichten. Zunächst wird die Technik gezeigt, mit den großen Sendetürmen und der Kabel-Umschaltanlage, dann beantwortet der Moderator Gottfried Nanninga Fragen der Zuschauer.

Quelle: funkamateur.de (DL2MCD, Tnx Info Jörn Krieger)

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Deutschlandfunk berichtet über „New York Railroad Storm“

Am 13. Mai 1921 startete ein solares Großereignis, welches massive Auswirkungen auf die technische Infrastruktur hatte. Der so genannte „New York Railroad Storm“ legte tagelang tausende von Stromleitungen und Telegrafen-Netze in der ganzen Welt lahm. Es war der bis dato stärkste Sonnensturm, der in der technisierten Zeit stattfand. Würde heute selbiges wieder passieren, wären Milliardenschäden an der technischen Infrastruktur zu erwarten.

Einen sehr interessanten Bericht dazu gab es im DEUTSCHLANDFUNK zu hören. Er stammt von Christian Reiber, DL8MDW, den Hörerinnen und Hörern von RADIO DARC auch seit Jahren als Funkwetter-Spezialist bekannt. Christian arbeitet seit neuestem nun auch für den Deutschlandfunk. Nachzuhören in der DLF-Mediathek hier: https://srv.deutschlandradio.de/dlf-audiothek-audio-teilen.3265.de.html?mdm:audio_id=922152. Darüber berichtet Rainer Englert, DF2NU. Das HF-Referat widmete seine Kolumne „Kurzwelliges“ ebenfalls diesem Ereignis, nachzulesen in CQ DL 5/21, S. 48.

Quelle: darc.de

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BBC Radio reduziert Mittelwelle

Hörer in Großbritannien sollen mehr Digitalradio empfangen

Neben Spanien ist Großbritannien das europäische Land mit den meisten Rundfunksendern auf Mittelwelle. Noch jedenfalls, denn die BBC folgt dem Beispiel anderer öffentlich-rechtlicher Radiostationen und reduziert die Ausstrahlungen von Regionalsendern mit eigenem Inlandsprogramm im Mittelwellenbereich erheblich.

Folgende regionalen BBC-Mittelwellenstationen sind von Schließungen betroffen; das Datum der Abschaltung steht jeweils in Klammern: 657 kHz BBC Radio Wales (9.6.); 729 kHz BBC Radio Essex (20.5.); 738 kHz BBC Radio Hereford & Worcester (13.5.); 765 kHz BBC Radio Essex (20.5.); 774 kHz BBC Radio Leeds (1.6.); 792 kHz BBC Radio Foyle (6.5.); 801 kHz BBC Radio Devon (unbestimmt); 855 kHz BBC Radio Lancashire (17.5.); 873 kHz BBC Radio Ulster (6.5.); 882 kHz BBC Radio Wales (9.6.); 990 kHz BBC Radio Devon (unbestimmt); 1026 kHz BBC Radio Cambridgeshire (10.5.); 1035 kHz BBC Radio Sheffield (27.5.); 1341 kHz BBC Radio Ulster (6.5.); 1413 kHz BBC Radio Gloucestershire (7.6.); 1503 kHz BBC Radio Stoke (24.5.); 1584 kHz BBC Radio Hereford & Worcester (13.5.).

Im Vorfeld der Abschaltungen, und erfahrungsgemäß auch noch einige Tage danach, ist auf den betroffenen Frequenzen mit Ansageschleifen zu rechnen. Darin weisen die BBC-Regionalstation auf alternative Empfangsmöglichkeiten hin. QSL-Sammler erhalten so für Empfangsberichte weitere Programmdetails.

Quelle: funkamateur.de (BBC Radio Red. FA/-joi)

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HB90BERO erinnert an MW-Sender Beromünster

Quelle: Wikipedia
Vor fast 90 Jahren ging die Station auf Sendung

Am 11. Juni 1931 wurde der Landessender Beromünster erstmals in Betrieb genommen. Damals noch mit einer T-Antenne, aufgespannt zwischen zwei 125 m hohen Türmen. Die Sendeleistung auf Mittelwelle betrug anfangs 60 kW. Im Jahr 1937 ging ein heute noch stehender 215 m hoher Sendeturm in Betrieb.

Insbesondere während des Zweiten Weltkriegs wurden die Sendungen aus Beromünster von Hörern in ganz Europa geschätzt für ihre neutrale Berichterstattung. Zum Jahresende 2008 beendete der Betreiber die Ausstrahlungen auf der Frequenz 531 kHz und schaltetet den Sender ab; Sendungen auf 1566 kHz endeten bereits 1992. Der Hauptsendeturm steht weiterhin auf dem Blosenberg und wurde unter Denkmalschutz gestellt.

Die heute in Beromünster lebenden Funkamateure feiern den 90. Geburtstag der Inbetriebnahme des Landessenders Beromünster mit einer Sonderstation und dem Sonderrufzeichen HB90BERO. Funkbetrieb ist vom 1. Mai bis 31. Juli 2021 auf allen Amateurfunkbändern in diversen Sendearten geplant, direkt und über Satellit QO-100. Auf Anforderung ist eine Sonder-QSL-Karte über Club Log erhältlich.

Quelle: funkamateur.de (HB90BERO Red. FA/-joi)

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Radio SE-TA 2: Wiederholung der Sendung auf „richtiger“ Frequenz

Das Programm von Radio SE-TA 2, das am vergangenen Samstag, dem 3. April, auf der falschen Frequenz 6165 kHz ausgestrahlt worden war, wird am kommenden Wochenende wiederholt.

Neuer Termin: Samstag, 10. April, ab 1000 UTC auf 6095 kHz vom Standort Nauen

Grund für die Panne sei das Versagen eines Kontrollsystems der Frequenzüberwachung gewesen.
Die nächste planmäßige Sendung via Nauen gibt es dann wieder am 3. Juli. Der eigene Sender in Hartenstein bleibt dagegen nach Auskunft des Verantwortlichen Christoph „vorerst“ abgeschaltet. Trotz einer bestehenden Lizenz habe die Sächsische Landesmedienanstalt es untersagt, von diesem Standort aus zu senden. Bemühungen um einen Kompromiss seien im Gange.

Quelle: funkamateur.de (Hans Weber)

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Mit 125 kW aus Nauen: Radio SE-TA 2 auf 6095 kHz

Sendetermine für 2021 veröffentlicht

Die private deutsche Kurzwellen-Hörfunkstation Radio SE-TA 2 strahlt heute, Samstag, den 3. April, wieder ein Programm über einen angemieteten 125-kW-Sender auf 6095 kHz im 49-m-Band aus. Die Sendeanlage steht in Nauen bei Berlin.

Das moderierte Musikprogramm kommt von 1000 UTC bis 1100 UTC, entsprechend 12 Uhr bis 13 Uhr MESZ, und trägt den Titel „Let´s Go Rock´n Roll“. Als Zielgebiet nennt Moderator Christoph Zentraleuropa. Weitere Sendetermine, an denen die Station im Jahr 2021 Programme über einen angemieteten Kurzwellensender hoher Leistung ausstrahlen wird, sind der 3. Juli und der 2. Oktober.

Hörerbriefe mit Kommentaren, Kritiken sowie Empfangsberichten sind wie immer per E-Mail willkommen und werden mit einer elektronischen QSL-Karte bestätigt.

Zusätzlich zu den Senderanmietungen betreibt Radio SE-TA 2 seit 1. September 2020 am Standort Hartenstein einen eigenen 1-kW-Kurzwellensender, der unregelmäßig an Wochenenden mittags auf 6115 kHz aktiv ist.

Quelle: funkamateur.de (Info Radio SE-TA 2 und WRTH 2021 Red. FA/-joi)

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