ORF weitet Angebot auf Kurzwelle aus

Drehbare Hochleistungsrichtantenne des ORF in Moosbrunn, Daniel Csiky, Copyrighted free use)

Der ORF weitet sein Informationsangebot auf Kurzwelle aus. Hintergrund sind die Geschehnisse in Osteuropa. Zusätzlich zum „Ö1 Morgenjournal“ (6155 kHz, 7.00 Uhr MEZ, Mo–Sa) sendet der ORF nun täglich das „Ö1 Mittagsjournal“ (13 730 kHz, 12.00 Uhr MEZ, Mo–Sa,) und das „Ö1 Abendjournal“ (5940 kHz, 18.00 Uhr MEZ, Mo–Fr und So) auf Kurzwelle. „Mit diesem zusätzlichen Service können die Ö1-Radio-Journale von deutschsprachigen Hörerinnen und Hörern in ganz Europa, also auch in der Ukraine, einfach und niederschwellig empfangen werden!“, wird ORF-Radiodirektorin Ingrid Thurnher in einer Pressemitteilung zitiert. „Via Kurzwelle stehen die Ö1-Radio-Journale auch dann noch zur Verfügung, wenn lokale Mobilfunknetze und sonstige mediale Infrastrukturen nicht mehr funktionieren“, heißt es in der Pressemitteilung. Gesendet wird vom Kurzwellensendezentrum im niederösterreichischen Moosbrunn, das von der ORF-Sendetechniktochter ORS betrieben wird.

Quelle: darc.de

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Weltradiotag: Kostenlose Informationen für jedermann

Am 13. Februar wurde der Weltradiotag gefeiert, ein von der UNESCO im Jahre 2012 erklärter Feiertag. So wird jährlich auf die Bedeutung des Mediums Radio aufmerksam gemacht. Ohne das Radio wären viele Menschen von Informationen ausgeschlossen. Andere Medien – zum Beispiel das Internet – bieten nicht allen Personen einen problemlosen und kostenfreien Zugang zu Informationen.

Hier ist auch eine Kontrolle der Information und der Hörenden leicht möglich. Diese ist bei der Kurzwelle praktisch ausgeschlossen. In Deutschland wird von ca. 54 Millionen Menschen ab dem 14. Lebensjahr täglich Radio gehört. Das das Radio verbindet, wissen offensichtlich nicht nur Funkamateure. Weitere Informationen findet man unter: https://www.unesco.at/kultur/vielfalt-kultureller-ausdrucksformen/news-vielfalt-kultureller-ausdrucksformen/article/new-world-new-radio-10-jahre-welttag-des-radioshttp://www.kleiner-kalender.de/event/radio-tag/99583.html. Darüber berichtet Ulrich Fenner, DL2EP.

Quelle: darc.de

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Untergrundsender stellt Sendebetrieb ein

Im Dezember 2021 und Januar 2022 tauchte ein politischer Untergrundsender auf 3500 und 7000 kHz auf. Die Aussendungen fanden ungewöhnlicherweise in USB statt und waren europaweit zu hören. Das Rundfunkprogramm in italienischer und englischer Sprache richtete sich gegen staatliche Corona-Maßnahmen. Der Peildienst des Referats Intruder Monitoring konnte den ungefähren Standort ermitteln, woraufhin wir mit der Bundesnetzagentur (BNetzA) kooperierten, um diese Aussendungen beenden zu lassen.

Die BNetzA konnte daraufhin mit den italienischen Kollegen Maßnahmen erwirken, die letztlich zur Einstellung der Sendungen führten. Sollten ähnliche Aussendungen wieder beobachtet werden, bitten wir um Mitteilung unter https://meldung.bandwacht.de. Darüber berichtet Daniel Möller, DL3RTL, Referent Intruder Monitoring.

Quelle: darc.de

 

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Die Legende sendet – Radio Caroline auf 648 kHz

Gut empfangbar nach Erhöhung der Sendeleistung

Mitte der 1960er-Jahre kaperte Radio Caroline eine Mittelwelle und sendete fortan von einem in der Nordsee ankernden Schiff Musikprogramme für junge Hörer in Großbritannien und auf dem europäischen Festland. Heute strahlt der einstige Piratensender seine Programme direkt aus Großbritannien aus, darunter auf der ehemaligen BBC-Mittelwelle 648 kHz.

Nachdem Radio Caroline den Sendebetrieb vom Schiff Ross Revenge im Jahr 1990 eingestellt hatte, hielt ein Unterstützerkreis das bei Radiofans bekannte Projekt am Leben. Das Programm der Station wird heute weltweit per Internet sowie in Großbritannien über terrestrisches Digitalradio und analog auf der Mittelwelle 648 kHz AM verbreitet. Letzteres seit 25. November 2017 zunächst mit 1 kW sowie mit Zustimmung seitens der britischen Frequenzbehörde Ofcom seit Herbst dieses Jahres mit 4 kW.

Der neue MW-Sender ist ein Harris DX25U und stand zuvor in den Niederlanden für Ausstrahlungen auf 828 kHz. Das Programm von Radio Caroline wird nun mit 4 kW über eine Rundstrahlantenne am Standort Orfordness in Großbritannien gesendet. Auch in Teilen Deutschlands ist die Station seit Inbetriebnahme des neuen MW-Senders abends gut aufzunehmen.

Zwar kommt es regional weiterhin zu Gleichkanalstörungen durch Radio Murski Val (10 kW) aus Slowenien, diese lassen sich aber oft mithilfe einer Rahmenantenne ausblenden. Da in Deutschland die Mittelwelle nur noch von einigen Kleinstsendern mit geringer Reichweite genutzt wird, bietet 648 kHz eine Gelegenheit für Empfangstests in diesem Wellenbereich.

Quelle: funkamateur.de (Red. FA/-joi)

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Funkhaus Nalepastraße: Was vom DDR-Rundfunk übrigblieb

Quelle: Deutschlandfunk.de

Vor knapp 30 Jahren, am 31.12.1991, wurde der DDR-Rundfunk abgeschaltet. Auch das Jugendprogramm DT64 ließ sich nicht dauerhaft erhalten, funkamateur.de  berichtete.

Dabei hatten die Journalisten und Rundfunkmitarbeiter gerade eine neue große Freiheit genossen – die staatlichen Komitees für Fernsehen und Rundfunk waren vom DDR-Ministerrat aufgelöst und deren Mitarbeiter entlassen worden. Dank Artikel 35 im Einigungsvertrag hätte der SFB die 14 000 Mitarbeiter des DDR-Rundfunks übernehmen müssen, was diesen überforderte, so Wolfgang Bauernfeind in seinem Buch „Tonspuren – Das Haus des Rundfunks in Berlin“. Artikel 36 sorgte dann für Auflösung statt Übernahme.
Der ehemalige Toningenieur Peter Reichelt drehte in den letzten Tagen des DDR-Rundfunks einen knapp 24-minütigen unkommentierten, aber mit vielen Originaltönen versehenen Dokumentarfilm.

Was in der Nalepastraße heute noch zu sehen ist, kann bei Führungen über das Areal und durch einige Gebäudeteile besichtigt werden. Diese 90-minütigen Touren finden an jedem ersten und letzten Sonnabend im Monat ab 11 Uhr statt. Interessierte müssen sich dafür über www.funkhaus-berlin.net → Guided Tours anmelden.

Unzählige weitere interessante Details aus der Zeit des DDR-Rundfunks und den Aktivitäten auf dem Gelände danach dokumentiert die damalige Musikredakteurin von Radio DDR I/Radio Aktuell, Elisabeth Heller, auf ihrer Website www.zeitreisen-nalepafunk.com.

Quelle: funkamateur.de (DL2MCD)

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7. August: Radio Andorra auf 6180 kHz

Wiederausstrahlung einer Musiksendung von 1979

Am Samstag, den 7. August 2021, ist von 1700 UTC bis 2000 UTC, entsprechend 19 bis 22 Uhr MESZ, auf 6180 kHz ein Programm von Radio Andorra aus dem Jahr 1979 europaweit zu hören. Übertragen wird es mit 100 kW über die Kurzwellen-Sendestation Moosbrunn in Österreich.

Eine erste solche Sondersendung von Radio Andorra lief am 12. April dieses Jahres; funkamateur.de berichteteRadio Andorra war 1981 von den Behörden geschlossen worden, doch erinnern sich viele Radiofans bis heute an die beliebten Programme. Das umfangreiche Tonträgerarchiv der Station lagerte jahrzehntelang in einem Raum im früheren Stationsgebäude, bis es 2009 vom Nationalarchiv Andorras geborgen wurde. Dazu gehören auch Tonbänder und Cassetten mit seltenen Studioaufnahmen verschiedener Programme aus den später 1970er-Jahren.

Eine dieser Aufnahmen hat Christian Milling in mühevoller Arbeit tontechnisch restauriert und für die erneute Ausstrahlung aufbereitet: ein dreistündiges Programm des letzten Programmdirektors von Radio Andorra, Arty Parera, im Gespräch mit Chansonnier Sacha Distel. Die Audiocassetten waren dreißig Jahre Feuchtigkeit sowie Temperaturschwankungen ausgesetzt und in einem entsprechend schlechtem Zustand. Daher wurden sämtliche Musiktitel an den korrekten Stellen neu eingefügt und die gesprochenen Passagen klanglich überarbeitet.

Quelle: funkamateur.de (Info Milling Broadcast Services, Red. FA/-joi)

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UKW-Ausstrahlung abgeschaltet

Quelle: Wikipedia

Am 30. Juni beendet Deutschlandradio zugunsten des Digitalstandards DAB+ in einigen Regionen die analoge UKW-Ausstrahlung seiner Programme. Da mittlerweile der Netzausbau von DAB+ weit fortgeschritten sei, soll künftig die Programmverbreitung dort rein digital erfolgen. An vier Standorten in Bayern (Burgbernheim, Burglengenfeld, Hohenpeißenberg, Starnberg) und einem in Hessen (Oberursel) werden die Programme von Deutschlandfunk und Deutschlandfunk Kultur künftig mehrheitlich digital ausgestrahlt. So wird am 30. 6. 2021 die parallele analoge UKW-Ausstrahlung von DLF und DLF Kultur in Burgbernheim und Starnberg beendet, an den Standorten Burglengenfeld und Oberursel wird die UKW-Ausstrahlung von DLF Kultur und in Hohenpeißenberg von DLF eingestellt.

Damit ist für den Rundfunkhörer eine bedauerliche Einschränkung der Programmvielfalt verbunden, weil zwar die Verbreitung von DAB+-tauglichen Empfängern gestiegen, aber noch längst nicht Allgemeingut wie UKW-Radios ist. Vorteile hat die Umstellung vor allem für die Programmanbieter, weil der Energieverbrauch um rund ein Drittel geringer als die UKW-Ausstrahlung ist. Das aber als eine ökologisch nachhaltige Entscheidung zu feiern, ist verstiegen.

Gegenwärtig gibt es erst in über 25 % der Haushalte in Deutschland ein DAB+-Gerät, also etwa 17 Mio. Geräte. Zwar wurden laut Branchenindex Hemix zwischen Januar und Mai 2021 in Deutschland rund 756 000 Geräte für DAB+ verkauft, von einer flächendeckenden Empfangsmöglichkeit per DAB+ sind die DLF-Hörer jedoch weit entfernt. Gleichwohl jubelt die gfu Consumer & Home Electronics GmbH: „Mit der Abschaltung der Parallel-Ausstrahlung von Radioprogrammen über den veralteten analogen UKW-Standard setzt der Deutschlandfunk ein wichtiges Zeichen. Die Entscheidung ist fortschrittlich und aufgrund der Energie-Einsparung auch ökologisch sinnvoll.“

Erlaubt sei an dieser Stelle eine Frage: UKW ist zwar alt, aber veraltet?

Quelle: funkamateur.de (WES)

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Resümee zur Themensendung FIRAC/EFA auf Radio Saarwelle

Am 22. Juni wurde eine Themensendung FIRAC/EFA auf Radio Saarwelle ausgestrahlt. Neben den Interviews von Funktionsträgern zur Geschichte der FIRAC/EFA, Diplom, Funkrunden, Wettbewerben, Treffen kam auch ein EFA-Mitglied zu Wort, der erst im letzten Jahr seine Amateurfunkprüfung abgelegt hatte und sich speziell mit Portabelbetrieb befasst – und das mit kleiner Sendeleistung. Seine damit erzielten Funkverbindungen sind beeindruckend.

Das alles machte die Sendung sehr abwechslungsreich, kurzweilig und interessant, was zu viel positiver Resonanz führte. Nicht einfach bei so einem speziellen Fachthema. Vorausgegangen ist natürlich eine Bewerbung der Sendung auf vielen Kanälen, was zu einer guten Einschaltquote geführt hatte. Eingegangen sind auch Anfragen von Personen, die die Sendung live nicht hören konnten, ob, und wo man diese Sendung nachhören kann. Der Moderator Dieter Lorig, DK4XW, hat dankenderweise die Sendung zum Nachhören aufbereitet und unter folgendem Link zur Verfügung gestellt: https://soundcloud.com/user-161387819/reportage-uber-eisenbahn-funkamateure-efa-dl-und-firac. Aus urheberrechtlichen Gründen ohne Musik. Darüber berichtet Klaus Herzog, DL3DZR, Redaktion

Quelle: darc.de

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NDR Retro: Norddeich Radio 1960

Quelle: SWR.de

Im Rahmen des Öffnens der ARD-Archive (funkamateur.de berichtete) wurde nun eine 39 Minuten lange Reportage der Nordschau vom 25. Juni 1960 über die damalige Arbeit in der Seefunkstelle Norddeich Radio online gestellt. Sie hielt Kontakt zu Schiffen in aller Welt im Fall von Seenot, aber auch zur Übermittlung von Wetterdaten und Nachrichten. Zunächst wird die Technik gezeigt, mit den großen Sendetürmen und der Kabel-Umschaltanlage, dann beantwortet der Moderator Gottfried Nanninga Fragen der Zuschauer.

Quelle: funkamateur.de (DL2MCD, Tnx Info Jörn Krieger)

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Deutschlandfunk berichtet über „New York Railroad Storm“

Am 13. Mai 1921 startete ein solares Großereignis, welches massive Auswirkungen auf die technische Infrastruktur hatte. Der so genannte „New York Railroad Storm“ legte tagelang tausende von Stromleitungen und Telegrafen-Netze in der ganzen Welt lahm. Es war der bis dato stärkste Sonnensturm, der in der technisierten Zeit stattfand. Würde heute selbiges wieder passieren, wären Milliardenschäden an der technischen Infrastruktur zu erwarten.

Einen sehr interessanten Bericht dazu gab es im DEUTSCHLANDFUNK zu hören. Er stammt von Christian Reiber, DL8MDW, den Hörerinnen und Hörern von RADIO DARC auch seit Jahren als Funkwetter-Spezialist bekannt. Christian arbeitet seit neuestem nun auch für den Deutschlandfunk. Nachzuhören in der DLF-Mediathek hier: https://srv.deutschlandradio.de/dlf-audiothek-audio-teilen.3265.de.html?mdm:audio_id=922152. Darüber berichtet Rainer Englert, DF2NU. Das HF-Referat widmete seine Kolumne „Kurzwelliges“ ebenfalls diesem Ereignis, nachzulesen in CQ DL 5/21, S. 48.

Quelle: darc.de

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