„Überhorizontradare zu zahlreich zum zählen“

Die allgegenwärtigen Überhorizontradare („Over the horizon“, OTHR) machen aktuell etwa 60 % aller Störmeldungen aus. Zu diesem Ergebnis kommt ein Bericht, der kürzlich im Newsletter des IARU-Region 1 Monitoringsystems (IARUMS) nachzulesen ist. Mehr noch, „man kann sie nicht einmal mehr zählen“, heißt es dort. Vermutlich seien es zwar nur wenige Stationen, die auf oft wechselnden Frequenzen senden.

Im Gegensatz zu früher seien es aber Burst-Systeme in zunehmender Anzahl, die meist nur für wenige Sekunden aktiv sind. Danach wird die Frequenz wieder gewechselt. Lediglich die OTHR „Contayner“ und „Pluto“ (UK-Basis auf Zypern) senden jeweils über einen längeren Zeitraum auf einer Frequenz. Den Newsletter des IARUMS vom Monat März finden Sie unter https://www.iaru-r1.org/wp-content/uploads/2021/04/IARUMS-Newsletter-21-03.pdf.

Quelle: darc.de, Übersetzung aus http://www.southgatearc.org/news/2021/april/hf-oth-radar-transmissions-too-numerous-to-count.htm)

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IARU und Europäische Kommission sprechen über WPT

Screenshot: IARU-Webseite

Auf Ersuchen der Europäischen Kommission traf sich die IARU am 25. März mit Vertretern der Automobilindustrie, Normungsgremien und der Kommission, um den aktuellen Stand der Entwicklung einer Emissionsnorm für Wireless Power Transfer (WPT) für elektrische Fahrzeuge (WPT-EV) zu besprechen. Es fand ein offener Meinungsaustausch statt, bei dem die IARU die technische Basis für ihre Bedenken bezüglich unerwünschter Emissionen von WPT-EV deutlich machte.

Die WPT-EV-Entwickler präsentierten ihre Argumente, basierend auf den von ihnen vorgenommenen Tests. Nach der Erörterung der Fragen entschied die Kommission, dass weitere gemeinsame Tests vereinbart werden sollten und bat CEN/CENELEC, diese zu ermöglichen. Bei CENELEC handelt es sich um das Europäische Komitee für Elektrotechnische Normung. Es ist zuständig für die Harmonisierung der elektrotechnischen Normen im Rahmen der EU und des gesamten europäischen Wirtschaftsraumes. Die IARU bestätigte, dass sie mit der Teilnahme zufrieden sei und begrüßte die Initiative, wobei sie betonte, dass die Tests in einer elektrisch ruhigen Umgebung stattfinden müssten.

Ein weiteres Treffen wird stattfinden, sobald die entsprechenden Tests abgeschlossen sind, um Fortschritte in Richtung eines Emissionsstandards zu erzielen. Ungeachtet der laufenden Diskussionen stellte die IARU klar, dass die Arbeiten zum gleichen Thema in der CEPT, CISPR und ITU weiterlaufen. Darüber berichtet die IARU auf ihrer Webseite.

Quelle: darc.de

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Veranstaltungen der IARU Region 1

Die Gefahren durch die COVID-19-Pandemie stellen weiterhin ein ernstes Problem dar und der weitere Verlauf erweist sich als schlecht vorhersehbar. In der IARU Region 1 stehen im Verlauf des Jahres 2021 mehrere Veranstaltungen an, bei denen es als schwierig angesehen wird, die notwendige Maßnahmen in Bezug auf Wahrung von Abständen einzuhalten.

Daher verfolgt die International Amateur Radio Union, die internationale Vereinigung von nationalen Amateurfunkverbänden, den folgenden Ansatz: Bezüglich der für das laufende Jahr geplanten Veranstaltungen wird rechtzeitig überprüft, ob diese stattfinden können. Entsprechende Ankündigungen werden in der Regel vier Monate vor einem Termin bekanntgegeben. Damit sollte ausreichend Zeit zur Verfügung stehen, notwendige Buchungen und Reisevorbereitungen zu treffen.

PI IARU Region 1 Youth Working Group via Hans P. Blondeel Timmerman,
Tnx DF2ZC

Quelle: funkamateur.de

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