Vor 150 Jahren: Samuel F.B. Morse s k

Samuel Finley Breese Morse war Erfinder und Professor für Malerei, Plastik und Zeichenkunst. Er entwickelte ab 1837 einen einfachen Morseapparat und gemeinsam mit seinem Mitarbeiter Alfred Fail außerdem einen frühen Morsecode in der später als Land Line Code oder American Morse Code bezeichneten Form. Die heutige Version stammt nicht von Samuel Morse, sondern von Friedrich C. Gerke aus dem Jahr 1848. 1865 übernahm die ITU Gerkes Alphabet, das Samuel Morse zu Ehren dennoch Morse-Alphabet genannt wird.

Morse wurde am 17. April 1791 in Charlestown, Massachsetts geboren. Er verdiente seinen Lebensunterhalt zunächst mit Portraits und wurde Professor für Malerei und Bildhauerei, weshalb er seinen erster Telegraf auch aus einer Staffelei konstruierte. Am Rahmen war ein Pendel mit einem Stift aufgehängt. Unterhalb des Pendels zog ein Uhrwerk einen aufgerollten Papierstreifen. Solange kein Strom durch den Elektromagneten floss, zeichnete der Stift einen geraden Strich. Sobald aber Strom floss, zog ein Magnet das Schreibpendel an und auf dem Papier entstand ein V-förmiger Zacken. Erst später entstand die heute bekannte Version aus Punkten und strichen statt einer kontinuierlichen Linie.

Samuel Morse starb vor 150 Jahren am 2. April 1872 in New York.

Quelle: funkamateur.de (DL2MCD)

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Vor 125 Jahren präsentierte Ferdinand Braun erstmals die „Braunsche Röhre“

Quelle: wikipedia

Als Anzeigemedium in Oszillographen hat die Braunschsche Röhre vor 125 Jahren ihre Karriere begonnen. Zum Betrachten von Fernsehbildern wurde sie ab 1935 berühmt. In der Sendung „Kalenderblatt“ berichtet Frank Grotelüschen im Deutschlandfunk von dem 1850 in Fulda geborenen Erfinder Karl Ferdinand Braun. Der 4 3/4 Minuten Beitrag kann im Audio-Archiv des Deutschlandfunks angehört werden: www.deutschlandfunk.de/125-jahre-braunsche-roehre-100.html.

Karl Ferdinand Braun hatte – gewissermaßen im Schatten von Conrad Röntgen – eine Vorrichtung ersonnen, mit der es möglich wurde, in einem Vakuum-Gefäß Kathodenstrahlen als Anzeigemedium auf einer phosphorisierten Glasfläche punktförmig sichtbar werden zu lassen und magnetisch oder elektrostatisch abzulenken.

Quelle: darc.de

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15.1.1927: Eröffnung des Senders Langenberg

Der Stichtag – die Chronik der ARD · 15.01.2022 · 4 Min.

Viele Städte in Nordrhein-Westfalen wären gern Standort des stärksten Mittelwellensenders in Europa geworden. Aber Langenberg bei Velbert machte vor 95 Jahren das Rennen, wurde zum Stammvater moderner Rundfunksender und galt als technisches Wunder: Bis heute spielt der „Langenberger“ eine wichtige Rolle für den WDR.

Quelle: ardaudiothek.de

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12. Dezember um 0252 UTC: 100 Jahre Transatlantik-Test

Bildquelle: 1bcg.org

Radio Club of America sendet erneut historische Botschaft

In der heutigen Nacht, vom 11. auf den 12. Dezember, sendet die Klubstation W2RCA des Radio Club of America, RCA, erneut eine erstmals vor 100 Jahren erfolgreich über den Atlantik ausgestrahlte Botschaft. Funkamateure in den USA und Schottland hatten 1921 damit nachgewiesen, dass Funkverkehr zwischen Kontinenten mit viele geringerem technischen Aufwand und auf höheren Frequenzen als in jenen Jahren üblich möglich war.

Die RCA-Station 1BCG sendete 1921 auf etwa 1300 kHz. Die Klubstation W2RCA sendet am morgigen Sonntag, den 12. Dezember, ab 0252 UTC auf 1825 kHz vom Standort im US-Bundesstaat Connecticut die historische Botschaft von 1921 in Morsetelegrafie mit einer Geschwindigkeit von 12 WPM. Anschließend folgt die Übertragung einer weiteren Mitteilung in CW.

Wer die Übertragung in der kommenden Nacht empfängt, kann auf der RCA-Website zur Erinnerung ab 12. Dezember ein Zertifikat herunterladen.

Über weitere Aktivitäten anlässlich 100 Jahre Transatlantik-Test haben wir mehrfach berichtet.

Quelle: funkamateur.de (Info RCA / Red. FA/-joi)

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Ausstellung „100 Jahre Radio“ in Frankfurt/Main

Geschichte des Hörfunks in Deutschland

Was heutzutage nichts Besonderes mehr ist, war vor über 100 Jahren eine Sensation: Am 22. Dezember 1920 spielten Reichspostmitarbeitende der Hauptfunkstelle Königs Wusterhausen bei Berlin ein historisches Weihnachtskonzert. Dies war die erste öffentliche Rundfunkaussendung in Deutschland.

2020 jährte sich das historische Konzert zum 100. Mal. Diese Ausstellung war zunächst im Museum für Kommunikation Berlin zu sehen und wird nun vom 26. November 2021 bis 28. August 2022 in Frankfurt/Main fortgesetzt. Sie beleuchtet Geschichte und Zukunft des ersten elektronischen Massenmediums der Welt. Beim Rundgang durch 100 Jahre Radiogeschichte in Deutschland begegnet man rund 250 Objekten, die von den technischen Grundlagen und den Anfängen des Rundfunks über dessen Rolle in der NS-Zeit bis zur Neuordnung im geteilten und dann wiedervereinten Deutschland erzählen.

37 Radio-Exponate werden von prominenten Radio- und Podcast-Stimmen vorgestellt. Die Besucherinnen und Besucher werden mit ON-AIR-Taschenempfängern durch den „Ausstellungsäther“ geleitet und gehen per Autoradio auf eine Reise durch Deutschland. Außerdem erfahren sie, wie ein Radiostudio funktioniert: In der Sendekabine erstellen und moderieren sie ihr eigenes Radioprogramm oder schneiden ein Mix-Tape mit ihrer persönlichen Audio-Biografie. Zudem geht es in der Ausstellung um die Frage, welche Rolle das Radio in der Zukunft einnehmen könnte.

Über Öffnungszeiten und weitere Ausstellungen informieren die Veranstalter online.

Info Museum für Kommunikation Frankfurt/Main

Quelle: funkamateur.de (Red. FA/-joi)

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HOT – Homebrew & Oldtime-Equipment Party am 21. November

Am 21. November können die Selbstbauer und die Liebhaber von Oldtime-Geräten zum nunmehr 34. Mal ihre Kreationen auf der Homebrew & Oldtime-Equipment Party (HOT-Party) „On Air“ vorstellen. Kunstvoll reanimierte Museumsstücke können dann ebenso wieder Lebenszeichen von sich geben wie allerneueste Schöpfungen und sachkundig gewartete kommerzielle Funktechnik trifft sich mit konsequentem Eigenbau. Doch auch das reaktivierte Sender-Erstlingswerk aus den frühen Jahren Ihrer Amateurfunk-Karriere oder ein wieder funktionsfähig gemachter alter Empfänger berechtigen bereits zum Eintritt.

Die HOT-Party ist unterteilt. Von 1300 UTC bis 1500 UTC findet sie auf 7010 kHz bis 7040 kHz statt und anschließend von 1500 UTC bis 1700 UTC auf 3510 kHz bis 3560 kHz. Die Teilnahme ist in vier Klassen möglich. Die detaillierte Ausschreibung ist bei der QRP-Contest-Community unter www.qrpcc.de → Contestrules → HOT Party (Deutsch) hinterlegt.

Quelle: funkamateur.de (Tnx Info Lutz Gutheil, DM6EE Red. FA/-red)

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100 Jahre Transatlantik-Test

QSO-Party am 13. und 14. November auf Kurzwelle

Am 9., 10. und 11. Dezember 1921 gelang es Funkamateuren in den USA und Großbritannien, per Funk Morsezeichen über den Atlantik zu senden und diese eindeutig zu empfangen. Die Signale wurden noch in weiteren Ländern gehört. Auf amerikanischer Seite befand sich die Amateurfunkstation 1BCG in einer Holzhütte auf dem Feld eines Bauern in Greenwich, Connecticut. Der Sender hatte eine Leistung von 990 W und die verwendete Wellenlänge war 230 Meter, entsprechend etwa 1300 kHz. Bis dahin galten nur Längst- und Langwelle für Fernverbindungen per Funk geeignet.

Zur Erinnerung an dieses Ereignis veranstaltet der Radio Club of America (RCA) vom 13. November um 1200 UTC bis 14. November um 0400 UTC eine QSO-Party auf 160 m, 80 m, 40 m, 20 m 15 m und 10 m in CW und SSB. Teilnehmende Stationen rufen „CQ TQP“ für „Transatlantik QSO Party“. RCA-Mitglieder geben zusätzlich zum Rapport „RCA“ an, alle anderen Funkamateure neben dem Rapport zusätzlich ihre CQ-Zone. Weitere Details zum Ablauf und Hochladen von Logs stehen auf der Website des RCA. Nach dem Contest steht dort außerdem ein Teilnahmediplom zum Herunterladen bereit.

ARRL und RSGB planen anlässlich des Jubiläums für kommenden Dezember weitere Aktivitäten auf den Bändern, darunter eine QSO-Party auf 160 m am 12. Dezember von 0200 UTC bis 0800 UTC. Details und Links stehen auf der RSGB-Website sowie in der kommenden Dezember-Ausgabe von FUNKAMATEUR.

Quelle: funkamateur.de (Info RCA, Red. FA/-joi)

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SAQ geht am 4. Juli zum Alexanderson-Tag auf Sendung

Der Längstwellensender SAQ im schwedischen Grimeton geht am 4. Juli zum Alexanderson-Tag wieder auf Sendung. Die HF wird durch einen historischen Maschinensender mit einer Frequenz von 17,2 kHz erzeugt. Die Alexander Grimeton Friendship Association plant zwei Übertragungen. Die erste Inbetriebnahme und Abstimmung erfolgt um 10:30 Uhr MESZ, also 08:30 UTC, gefolgt von der Übertragung einer Nachricht in CW um 11 Uhr MESZ, also 09:00 Uhr UTC.

Die zweite Sendung beginnt mit Abstimmung und Inbetriebnahme um 13:30 Uhr MESZ (11:30 Uhr UTC), gefolgt von der Nachricht um 14 Uhr MESZ bzw. 12:00 Uhr UTC. QSL-Meldungen an SAQ sind willkommen. Es wird gebeten, dafür ein Online-Formular (https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSdUmtf9etTvM5sWCLmxk9pcB_JpYyq0tLuaBSPSl4mSRJVpUg/viewform) zu nutzen. Bestätigungen per E-Mail, Post und Büro werden nicht garantiert. Weiterhin wird gebeten, nur einen einzigen Bericht für beide Übertragungen einzusenden. Zeitgleich ist die Amateurfunkstation SK6SAQ auf den Bändern QRV: in CW auf 3,535 MHz, 7,035 MHz und 14,035 MHz sowie in SSB auf 3,755 MHz und 7,140 MHz. QSL-Meldungen ausschließlich für die Amateurfunkverbindungen werden per E-Mail (info(at)alexander.n.se), Post oder das Büro entgegengenommen.

Quelle: darc.de

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Ukraine: „Woodpecker“-Radaranlage zum nationalen Kulturerbe erklärt

Viele ältere Funkbegeisterte unter uns können sich sicher noch gut an die an einen hämmernden Specht erinnernden Geräusche auf der Kurzwelle erinnern – daher der Name: „Woodpecker“ (englisch für „Klopfspecht“). Bis zur Nuklearkatastrophe von Tschernobyl im Jahr 1986 war dieser Specht täglicher Gast auf vielen Amateurbändern. Die Störsignale kamen von einem sowjetischen „Over the Horizon“-Radar (OTHR), also einem Überhorizontradar. Es sollte mögliche ankommende westliche Raketen in einem frühen Stadium erkennen.

Jetzt hat die Ukraine die riesige Antennenanlage bei Tschernobyl zum geschützten Kulturerbe erklärt, wie das Online-Magazin VICE meldet. Die Antennenkonstruktion aus Stahl, Duga-1 genannt, ist nicht weniger als 700 m lang und 140 m hoch. Die Ukraine möchte, dass Pripjat, Tschernobyl und die Sperrzone um das zerborstene Atomkraftwerk sowie dessen Gebäude in die Liste des Weltkulturerbes der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) aufgenommen werden. Die Ernennung zum nationalen Kulturerbe ist ein erster, wichtiger Schritt in diesem Prozess.

Darüber informiert Tom Kamp, DF5JL.

Quelle: darc.de

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SAQ-Sendung zum Alexanderson-Tag am 4. Juli

Quelle: radiomuseum.or

Traditionell feiert die Radiostation Grimeton Radio mit dem Rufzeichen SAQ jährlich den Alexanderson-Tag mit Sondersendungen – wir berichteten. In diesem Jahr soll dies am 4. Juli geschehen; geplant sind Aussendungen in CW auf der Längstwellen-Frequenz 17,2 kHz, um 0900 UTC und um 1200 UTC. Jeweils eine halbe Stunde vorher soll der Sender eingeschaltet und abgestimmt werden. Besucher im Sendegebäude sind Corona-bedingt auch in diesem Jahr nicht vorgesehen.

Es handelt sich um einen historischen Sender – Grimeton Radio ist ein Weltkulturerbe – sodass kurzfristige Änderungen nicht auszuschließen sind. Es stehen verschiedene Informationsmöglichkeiten im Internet zur Verfügung:

Alexanderson-Tag
Grimeton Radio Station
Auf dem Youtube-Kanal erfolgt während der Sendung ein Live-Stream.

Quelle: funkamateur.de (PI SAQ via Fredrik Wiklund)

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