Schulkontakte müssen pausieren: DPØGVN-Antenne zerstört, Neuaufbau 2022 geplant

Wie das Alfred-Wegener-Institut (AWI) mitteilt, hat Ende letzter Woche in der Atkabucht (Antarktis) ein schwerer Wintersturm gewütet. In der etwa 20 km entfernten Neumayer-Station III wurden in der Nacht vom 13. auf den 14. August Windgeschwindigkeiten von max. 94,9 Knoten (175,7 km/h) im Minutenmittel aufgezeichnet. Die stärkste Böe hatte 112 Knoten (207 km/h). Das ist mit Abstand die höchste Windgeschwindigkeit der vergangenen Jahre.

Leider wurde bei dem Sturm auch die Satellitenantenne für den geostationären QO-100 Amateurfunksatelliten trotz des wetterfesten Radoms vollständig zerstört, daher können bis auf weiteres keine Schulkontakte mit DPØGVN stattfinden. AMSAT-DL und AWI hoffen Anfang des nächsten Jahres eine neue Antenne errichten zu können, damit insbesondere die sehr erfolgreichen Kontakte mit Schulen weitergeführt werden können.

(Quelle: https://amsat-dl.org/dp0gvn-antenne-zerstoert-neuaufbau-2022-geplant/)

Pressemitteilung des AWI: https://www.awi.de/ueber-uns/service/presse/presse-detailansicht/default-e0712c2330.html)
Quelle: darc.de
(Foto: Die deutsche Antarktis-Forschungsstation Neumayer-Station III; Alfred-Wegener-Institut / Stefan Christmann CC-BY 4.0)

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21. Juni: auf Kurzwelle Richtung Antarktis

BBC-Programm zum Mittwinterfest auf der Südhalbkugel

Wenn auf der Nordhalbkugel am 21. Juni der Tag am längsten ist, feiern gleichzeitig im tiefen Süden die Überwinterer in den Antarktisstationen das Mittwinterfest: Die Hälfte des dunklen Südwinters ist vorüber und von nun an schaut die Sonne täglich wieder ein wenig länger über den Horizont. Zu diesem Anlass sendet die BBC jährlich ein Grußprogramm auf Kurzwelle in Richtung Antarktis. Es richtet sich in diesem Jahr an 35 Zuhörerinnen und Zuhörer in den Forschungsstationen des British Antarctic Survey (BAS).

Exakt eine Woche vor dem offiziellen Sendetermin testete die BBC die von den Frequenzplanern ausgewählten Kurzwellen-Kanäle, ob das Signal das Publikum auf der anderen Seite der Erde wie erwartet erreicht. Die Testausstrahlungen am vergangenen Montag waren auch im deutschsprachigen Raum auf allen vier Frequenzen sehr gut aufzunehmen.

Der Sendeplan für das englischsprachige BBC-Programm Antarctic Midwinter Broadcast am 21. Juni von 2130 UTC bis 2200 UTC steht damit fest:

6035 kHz mit 300 kW, Sendestation Dhabbaya, Vereinigte Arabische Emirate

6170 kHz mit 250 kW, Sendestation Ascension, Südatlantik

7305 kHz mit 300 kW, Sendestation Woofferton, Großbritannien

9505 kHz mit 250 kW, Sendestation Woofferton, Großbritannien

In diesem Jahr werden alle vier getesteten Frequenzen zum Einsatz kommen. Nach der Sendung steht das Programm zum Abruf auch online. Sendungen zurückliegender Jahre lassen sich im Online-Archiv der BBC  zur Wiedergabe aufrufen.

Quelle: funkamateur.de (Info Dan Ferguson, K4VOA, via British DX Club und Produzent Richard Hollingham via swling.com, Red. FA/-joi)

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Erfolgreiche Testsendungen der BBC für Antarktis

Quelle: kinder.wdr.de
Vorbereitungen für die Mittwinter-Sendung

Am kommenden Montag, den 21. Juni, ist die Hälfte des Südwinters vorüber und für die Überwinterer in Antarktisstationen ist dies ein wichtiger Feiertag. Wie jedes Jahr, sendet die BBC zur Feier der Wintersonnenwende an jenem Tag auf Kurzwelle ein Grußprogramm in englischer Sprache in Richtung Südkontinent. Traditionell werden die geplanten Frequenzen eine Woche vorher getestet.

Die diesjährige Testsendung lief am 14. Juni ab 2130 UTC für fünfzehn Minuten auf mehreren Kurzwellen über Sendestationen auf Ascension Island, Südatlantik, in Dhabbaya, Vereinigte Arabische Emirate, sowie in Woofferton, Großbritannien:

6035 kHz mit 300 kW, Sendestation Dhabbaya

6170 kHz mit 250 kW, Sendestation Ascension

7305 kHz mit 300 kW, Sendestation Woofferton

9505 kHz mit 250 kW, Sendestation Woofferton

Am eigentlichen Sendetag sind voraussichtlich drei der vier genannten Frequenzen im Einsatz und erfahrungsgemäß ist das Sonderprogramm der BBC auch in Mitteleuropa gut aufzunehmen. Kurzfristige Änderungen der Frequenzen sind möglich und werden rechtzeitig vor dem Sendetag hier bekanntgegeben.

Nachtrag: Ab 2130 UTC waren in JO41xm sehr starke Empfangssignale bis S9+40 dB auf den oberen drei Kanälen festzustellen, etwas schwächer war das Signal auf 6035 kHz.

Quelle: funkamateur.de (Info Dan Ferguson, K4VOA, via British DX Club, Red. FA/-joi)

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Kontakt mit Schweizer Schule über QO-100 am 15. Juni

Am Dienstag, dem 15. Juni funkt Theresa Thoma, DC1TH, zum TecDay mit einer Schweizer Schule über den geostationären Satelliten QO-100. Theresa arbeitet für ein Jahr auf der Neumayer-III-Station in der Antarktis. Am 15.6. ist sie jeweils um 11.30, 13.30 und 15 Uhr MESZ für 20 Minuten am Funkgerät. „Wahrscheinlich ist auch Südafrika und vielleicht noch ein anderes Land vertreten“, informiert DC1TH.

Interessenten können auf der Downlink-Frequenz 10 489,740 MHz den Kontakt verfolgen. „Wie genau man (auch ohne eigenes Funkgerät) mithören kann, habe ich inzwischen auf meiner Webseite unter http://tetopia.de/antarktis/funk beschrieben“, so DC1TH.

Weiterhin ist einmal wieder ein Artikel über ihre Arbeit auf der Neumayer-III-Station erschienen. Der Merkur berichtet unter dem Titel „Arbeitsplatz mit Blick auf Eisberge“ unter https://www.merkur.de/lokales/fuerstenfeldbruck/fuerstenfeldbruck-ort65548/arbeitsplatz-mit-blick-auf-die-eisberge-90660923.html.

„Hier ist inzwischen Polarnacht. Das heißt aber nicht, dass es hier komplett dunkel ist. An den manchen Tagen lässt die knapp unter dem Horizont stehende Sonne den Himmel geradezu erglühen, davor stehen dann die Silhouetten der Eisberge“, berichtet Theresa in einer E-Mail abschließend.

Quelle: darc.de

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60. Jahrestag des Inkrafttretens des Antarktisvertrages

Der Antarktisvertrag ist eine  Übereinkunft, die festlegt, dass die unbewohnte Antarktis zwischen 60 und 90 Grad südlicher Breite ausschließlich friedlicher Nutzung, besonders der wissenschaftlichen Forschung, vorbehalten bleibt. Er trat vor 60 Jahren am 23. Juni in Kraft. Daran möchten wir mit dem Sonderrufzeichen DR60ANT erinnern. Von Juni bis Jahresende bringt das DARC Team SES damit auch den SDOK 60ANT in die Luft. 73 Ric, DL2VFR Referent DX im DARC e.V. 

Quelle: darc.de

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Amateurfunksignale aus der Antarktis

Wikipedia

ZS7ANF und DP0GVN häufig aktiv

Die Sommersaison in der Antarktis mit ständigem Tageslicht endet in einigen Wochen und noch sind einige Stationen regelmäßig auf den Amateurfunkbändern aktiv. Am häufigsten zu erreichen sind derzeit ZS7ANF, DP0GVN und DP1POL.

Oleg, ZS7ANF, war in den vergangenen Tagen am späten Nachmittag am Anfang des 20-m-Bands in CW aktiv. Außerdem ruft er ab etwa 1900 UTC oder später am Abend in CW bei 10 115 kHz und hört auf Signale aus Europa. Tagsüber ist ZS7ANF gelegentlich auf 17 m in CW aktiv. Oleg arbeitet in der Antarktis bei Wolf´s Fang Runway, einer Start- und Landebahn für Flugzeuge auf der Position 71,31 Grad Süd, 8,48 Grad Ost.

DP0GVN ist die Klubstation der deutschen Forschungsstation Neumayer III und regelmäßig über QO-100 zu erreichen. Felix, DP1POL, ist zusätzlich oft von Neumayer III in FT8 auf Kurzwelle aktiv.

DP0POL/mm von Bord des Polarforschungsschiffs Polarstern wird abends selten in FT8 oder CW gemeldet. Derzeit fährt der Eisbrecher für das Forschungsprojekt COSMUS durch das Weddellmeer. Um den 20. März macht Polarstern bei Neumayer III fest, um Passagiere an Bord zu nehmen und anschließend zu den Falklandinseln zu fahren. Möglicherweise ist DP0POL/mm während dieser Fahrt auch wieder über QO-100 aktiv.

Zu den weiteren derzeit auf den Bändern gemeldeten Funkamateuren in der Antarktis gehört Alex, RI01ANT, in FT8 von der russischen Antarktisstation Progress. Selten wird zudem KC4AAA von South Pole Station abends in SSB auf 14 243 kHz gemeldet.

Zusammenstellung: DL1AX, Red. FA/-joi

Quelle: funkamateur

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18. Antarctic Activity Week 2021

Sonderstationen und Diplome

Noch bis kommenden Sonntag, den 28. Februar 2021, läuft auf den Kurzwellenbändern die 18. Antarctic Activity Week 2021 (AAW). Seit 20. Februar vergeben zwanzig Sonderstationen Punkte für ein in mehreren Klassen erhältliches Diplom.

Eine komplette Liste der teilnehmenden Sonderstationen steht online. Ziel der jährlich vom Worldwide Antarctic Program (WAP) organisierten Aktivität ist es, das Interesse an der Antarktis sowie das Bemühen um deren Schutz zu steigern. Die Sonderstationen befinden sich wohlgemerkt selbst nicht in der Antarktis, sondern in Europa und Nordamerika, sind also trotz teils intensiver Pile-ups recht zuverlässig erreichbar.

Jede der teilnehmenden Sonderstationen vergibt eine WAP-Nummer, die für ein von Paolo, IK3GER, herausgegebenes Diplom zählt. Dieses ist kostenlos für Verbindungen mit fünf oder zehn verschiedenen Sonderstationen erhältlich und kommt als PDF-Datei kurz nach der Beantragung per E-Mail zum Antragsteller. Die komplette Ausschreibung steht als PDF-Dokument online. Red. FA/-joi

Quelle: funkamateur.de

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