Internationaler Museumstag am Sonntag, 15. Mai

Bildquelle: mfk-frankfurt.de (Bert Bostelmann)

Sammlungsdepot des Museums für Kommunikation in Heusenstamm lädt ein zum Besuch

Die Sammlungen der Museen für Kommunikation feiern dieses Jahr ihren 150. Geburtstag. Aus diesem Anlass und zum Internationalen Museumstag öffnet das Sammlungsdepot des Museums für Kommunikation in Heusenstamm bei Frankfurt/Main am 15. Mai 2022 von 10 bis 17 Uhr seine Türen: 75 000 Objekte aus der Post- und Telekommunikationsgeschichte, darunter Postkutschen, Kraftfahrzeuge, Gemälde, Telefone, Radios, Fernsehgeräte und viele andere Objekte erwarten die Interessierten.

Zugleich findet auf dem Gelände in Heusenstamm das 14. Internationale Treffen der Sammler historischer Postfahrzeuge statt. Auf dem Außengelände sind zahlreiche restaurierte Postfahrzeuge zu bestaunen – vom Postmoped bis zum fahrbaren Postamt. Eine historische Postkutsche lädt an diesem Tag zur Rundfahrt ein.

Veranstaltungsort ist das Sammlungsdepot Heusenstamm, Philip-Reis-Straße 4-8, 63150 Heusenstamm. Weitere Informationen und eine Übersicht des Begleitprogramms sind einer PDF-Broschüre zu entnehmen.

Quelle: funkamateur.de (MFK Frankfurt/Main / Red. FA/-joi)

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Wegbereiter für die Nutzung der GSM/GPRS-Technologie auf den Amateurfunkbändern

Könnten künftig die aus dem Mobilfunkbereich bekannten GSM/GPRS-Technologien auf den Amateurfunkfrequenzen Anwendung finden? Die private Stiftung Amateur Radio Digital Communications (ARDC) fördert mit 249.424 € diese Entwicklung. Der DARC e.V. als Förderungsempfänger beauftragt nun Osmocom (Open Source Mobile Communications) mit der Erstellung eines entsprechenden Clients.

Osmocom ist in der Lage, Open-Source-Projekte im Bereich der Mobilfunkkommunikation mittels SDRs-Technik zu realisieren. Schon vor einiger Zeit erkannte Osmocom eine Lücke zwischen den vielversprechenden Open-Source-Entwicklungen in der Mobilfunktechnologie der vergangenen zehn Jahre und den Anforderungen, diese im Kontext des Amateurfunks nutzen zu können. Mit Hilfe der Förderung kann nun Software entwickelt werden, um die GSM/GPRS-Technologie auf Amateurfunkbändern nutzbar zu machen. Als SDR-Hardware eignen sich z.B. der LimeSDR- oder die USRP-Serie. Wie beim Mobilfunk soll die Netz-Infrastruktur auf Zellen beruhen, um Telefonieanwendungen zu ermöglichen.

Die Osmocom-Entwickler werden ihre langjährige Erfahrung in der Erstellung von Open-Source-Software für die mobile Kommunikation nutzen, um das Projekt anzugehen. Die Ergebnisse werden ebenfalls wieder Open-Source Software.

Der gesamte Entwicklungsprozess findet in der Osmocom-Entwicklergruppe statt. Zur Begleitung der Arbeiten werden öffentlich zugängliche Ressourcen wie Redmine Issue Tracker, Gerrit Code Review Platform, Mailinglisten, IRC-Channel usw. verwendet. Einmal abgeschlossen, wird das Projekt eine spätere Entwicklung ermöglichen, bei der EGPRS/EDGE mit 8PSK in einem schmalbandigen Datenkanal übertragen werden kann. Weitere Informationen zu Osmocom findet man auf der Webseite https://osmocom.org/.

Quelle: darc.de (https://www.ampr.org/grants/grant-paving-the-way-to-use-gsm-gprs-technology-on-amateur-radio-bands)

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23. Europatag der Schulstationen – ein erster Rückblick

Am Donnerstag, dem 5. Mai, waren von 08:00 bis 18:00 UTC viele Ausbildungsrufzeichen (DN) und Clubstationen an Schulen auf den Amateurfunkbändern QRV. Der Europatag der Schulstationen des AATiS e.V. war – aus Sicht der DARC-Teilnehmer – ein voller Erfolg. Derzeit wird der Wettbewerb von AATiS-Mitglied Peter Eichler, DJ2AX, ausgewertet.

Viele Schulen und Clubstationen nutzten die Gelegenheit, sich über den Amateurfunk auszutauschen und Gleichgesinnte zu treffen. In ganz Deutschland nahmen verschiedene Schulen an dieser Veranstaltung teil. Per Mailingliste standen die teilnehmenden Stationen vorab in Verbindung. Auch Skeds wurden über die Liste direkt vereinbart, was zu einigen langen QSOs führte.

Die Schüler hatten eine Menge Spaß und konnten ihr Wissen praktisch anwenden. An vielen Schulen und auch in Berlin freuten sich die Schüler über die Kontaktaufnahme mit DPØGVN, der Station auf der deutschen Forschungsstation Neumayer Station III in der Antarktis.

„Dieser Tag war ein voller Erfolg und weitere Aktionen dieser Art werden folgen“, so der AJW-Jugendreferent Florian Schmid, DL1FLO. Derzeit werden Erfahrungsberichte und Rückmeldungen per E-Mail an pressestelle@darc.de gesammelt, die in den CQ DL-Abschlussbericht in der Ausgabe 7/22 einfließen werden.

Quelle: darc.de

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Girls’Day im Amateurfunkzentrum Baunatal

Sieben Mädchen aus der Region verbringen am Donnerstag, dem 28. April, einen Tag im Amateurfunkzentrum Baunatal und erhalten u.a. Einblicke in den Beruf des Ingenieurs. OM Werner Vollmer, DF8XO, gibt den Schülerinnen einen Einblick in die Welt des Amateurfunks. Bastelprojekte und Funkbetrieb stehen ebenfalls auf dem Programm.

Der DARC e.V. nimmt seit vielen Jahren an diesem bundesweit organisierten Aktionstag teil, an dem Unternehmen, Betriebe und Hochschulen in ganz Deutschland ihre Türen für Schülerinnen öffnen.

Unter dem Motto „Vom Funkamateur zum Ingenieur“ setzt sich der DARC e.V. dafür ein, junge Menschen an die Technik heranzuführen und fördert physikalische und mathematische Grundverständnisse. In zahlreichen Ausbildungskursen in Deutschland werden die Newcomer auf die Amateurfunkprüfung bei der Bundesnetzagentur vorbereitet.

Weitere Informationen zum Thema Girls’Day finden Sie im Internet unter https://www.girls-day.de.

Quelle: darc.de

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Tag des Morsezeichens

Am Mittwoch, 27. April, feiern wir den Tag des Morsezeichens. Das Datum ist nicht zufällig gewählt. Bei dem 27. April handelt es sich um den Geburtstag von Samuel Finley Breese Morse, dem Begründer der Morsetelegrafie. Gemeinsam mit seinem Mitarbeiter Alfred Lewis Vail entwickelte er in den 30er Jahren des 19. Jahrhunderts einen Code aus Zeichen von drei verschiedenen Längen und unterschiedlich langen Pausen.

Zwar ist im kommerziellen Bereich das Morsen weitgehend verschwunden, doch Funkamateure halten bis heute die Kunst des Morsens lebendig. Weltweit treffen sich Funkamateure auf Kurzwellenfrequenzen und frönen Telegrafie-Funkverbindungen oder nehmen an CW-Contesten teil. Hier zählt Geschwindigkeit, Präzision, körperliche Fitness und ein hervorragendes Verständnis für die sportliche Welt der Amateurfunkwellen.

2014 wurde die Morsetelegrafie in das bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen – die Deutsche UNESCO-Kommission würdigte sie als bedeutende interkulturelle Kommunikationsform, die Zeit und Raum überwindet.

Quelle: darc.de

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Erstverbindung: JW100QO funkte mit DP0GVN

Nord-Süd-Distanzrekord über QO-100

Am gestrigen Samstag, den 23. April, war es soweit: Eine lange geplante Funkverbindung über den geostationären Amateurfunksatelliten QO-100 zwischen der DXpedition JW0X auf Spitzbergen und der deutschen Antarktisstation Neumayer III, DP0GVN, konnte erfolgreich stattfinden. Damit gelang erstmals ein Amateurfunkkontakt zwischen der Arktis und der Antarktis über einen Satelliten.

Für diese überdies erste Aktivität von der arktischen Insel Spitzbergen über QO-100 hatte die DXpedition JW0X eigens das Rufzeichen JW100QO reserviert. Um die immensen Pile-ups auf dem Satelliten zu bewältigen, war man zeitweise mit beiden Rufzeichen und zwei Stationen gleichzeitig über QO-100 aktiv. Am 22. April war das JW100QO-Team am Standort Kapp Linné eingetroffen, von wo der geostationäre Satellit knapp über dem Horizont erreicht werden konnte.

Auf Kurzwelle ist die DXpedition JW0X noch bis 26. April aus der Klubstation JW5E in Longyearbyen aktiv. Auch in Mitteleuropa ist die Station mit oft lauten Signalen und flüssigem Funkverkehr aufzunehmen.

Quelle: funkamateur.de (AMSAT-DL, DX-World.net, DL1AX, Red. FA/-joi)

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IARU koordiniert neue Amateurfunk-Satelliten

Die IARU koordinierte kürzlich zwei neue Satellitenmissionen mit Amateurfunk-Nutzlasten. Die erste ist URESAT (ITU-Bezeichnung HADES-B), eine von der AMSAT-EA gesponserte 1,5 P Pocketcube-Mission. Sie wird Funkamateuren Möglichkeit bieten, FM-Fonie und AX.25/APRS 300/1200 bps Daten zu übertragen. Erreicht wird dies durch einen SDR-basierten FM- und FSK-Repeater. Ein SSTV-Kameramodul der Universität Brünn wird voraussichtlich zeitweise aktiv sein.

Bilder werden nach dem Zufallsprinzip aufgenommen. Das SSTV-Modul enthält darüber hinaus einige ROM-codierte Bilder, die ebenfalls übertragen werden sollen. Die Hard- und Software-Teilsysteme von URESAT sind verbesserte Versionen der früheren AMSAT-EA HADES-Satellitenmission, die mit einer SpaceX Transporter-3-Mission am 3. Januar gestartet wurde. Ein Downlink auf 436,888 MHz und ein Uplink auf 145,975 MHz wurden koordiniert für einen V/U-FM-Sprachrepeater, eine Bake mit FSK-, AFSK und APRS-Telemetrie sowie eine CW-Bake. Der Start ist für eine polare Umlaufbahn von 525 km mit SpaceX im Oktober 2022 unter der Leitung von Exolaunch/Alba Orbital geplant. Mehr Informationen erhält man unter https://www.amsat-ea.org.

Bei der zweiten Mission handelt es sich um LightCube, eine von der Arizona State University gesponserte 1U CubeSat-Bildungsmission. Ziel ist es, Menschen auf der ganzen Welt zu inspirieren und ihnen eine Lernerfahrung zu bieten, indem ein für das bloße Auge sichtbares Licht am Himmel erzeugt wird. Der Blitz, der so hell sein soll wie die Internationalen Raumstation, wird von zwei Xenon-Blitzlampen erzeugt. Das Raumfahrzeug wird dabei von Funkamateuren ausgelöst. Zusätzlich zur Auslösung des Blitzes können Funkamateure Telemetriedaten herunterladen und entschlüsseln. Ein Downlink ist auf 437,175 MHz unter Verwendung von 1k2 AFSK mit AX25.ist koordiniert worden. Geplant ist ein Einsatz von der ISS im Oktober. Weitere Informationen unter: https://lightcube.space. Darüber berichtet der AMSAT News Service.

Quelle: darc.de

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Suchtrick für die Repeatermap

Die Repeatermap von DK3ML unter repeatermap.de ist unter den Funkamateuren inzwischen recht bekannt. Aber wie kann diese Online-Relaiskarte helfen, wenn man irgendwo auf der Welt ein Relais hört und wissen möchte, wo es sich befindet, wie das Rufzeichen lautet und ob es Besonderheiten zu beachten gibt, z.B. eine ungewöhnliche Ablage? Dafür gibt es folgenden Trick.

Man klickt auf das Listenzeichen, die drei waagerechten Striche. Dann landet man auf der Liste der Repeater, die nach Frequenz sortiert sind. Nun scrollt man runter bis zur gewünschten Frequenz und kann dann nach Betriebsart und Standort abschätzen, welches Relais infrage kommt. Klickt man dann auf den Locator, erscheint die Karte mit dem entsprechenden Relais. Über diesen Tipp informiert Winfried Galonska, DL3XU.

Quelle: darc.de

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Jetzt vorbereiten: Deutscher Burgentag am 1. Mai

Bildquelle: Guido Konrad

Geplante Aktivitäten bitte bis 22. April mitteilen

Noch ist ausreichend Zeit, um eine Aktivität zum diesjährigen Deutschen Burgentag zu planen und vorzubereiten: Am Sonntag, den 1.5., findet dieser mit Funkaktivitäten von Schlössern und Burgen statt. Einzelne Funkamateure oder Gruppen von Funkamateuren können portabel einen solchen Standort auf den Bändern aktivieren oder von zu Hause Punkte für Burgendiplome sammeln. Wer als Aktivierer ein Log einschickt, erhält ebenfalls ein Diplom.

Ankündigungen von geplanten Funkaktivitäten werden in einer Liste unter www.cotagroup.org/cotagroup/ veröffentlicht. Das Organisationsteam des Deutschen Burgentags bittet darum, Planungen möglichst bis zum 22. April per E-Mail mitzuteilen. Auf der genannten Website stehen weitere Informationen über die Teilnahme sowie Kontaktmöglichkeiten für Logeinsendungen.

Welche Burgen und Schlösser sich in der Nähe des eigenen Wohnortes befinden, lässt sich einer Landkarte entnehmen; bitte zunächst oben links bei „Please select a district“ den gewünschten Distrikt auswählen. Klickt man auf einen der Einträge auf der Karte, wird der gültige Umkreis von 1000 m angezeigt, in dem sich ein Aktivierer bzw. ein Team befinden muss. Außerdem stehen alle gültigen Schlösser und Burgen in einer Liste online.

Die Folien eines kürzlich von Manfred, DF6EX, gehaltenen Vortrags mit umfassenden aktuellen Informationen über die Portabelfunk-Programme WWFF (World Wide Flora Fauna) und WCA (World Castle Awardstehen als PDF-Datei ebenfalls online.

Quelle: funkamateur.de (cotagroup.org / Red. FA/-joi)

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