Vorhabenplan und Amateurfunkprüfungen in Pandemiezeiten

Am 30. April sind zwei Vorstandsinformationen auf der DARC-Webseite erschienen. In der ersten gibt der Vorstand die Antwort der Bundesnetzagentur auf die DARC-Stellungnahme zum Entwurf des Vorhabenplans der BNetzA für das Jahr 2021 zur Kenntnis.

Inhaltlich geht die BNetzA hier auf Themen zum Verbraucherschutz, Frequenzregulierung, Digitalisierung der Amateurfunkverwaltung und Novellierung der Amateurfunkverordnung, Normierung im Bereich der elektromagnetischen Verträglichkeit sowie den Einsatz des Prüf- und Messdienstes bei der Störungsbearbeitung ein. Hinsichtlich der Überarbeitung der Amateurfunkverordnung (AFuV) nach 15 Jahren signalisiert die Behörde, dass sie die Anregungen des RTA aufgreifen und die Möglichkeiten des Amateurfunks erweitern will.

Die zweite Vorstandsinformation hat das Thema Amateurfunkprüfungen in Pandemiezeiten zum Ziel. Das Referat 225 der BNetzA hatte die zuvor gemachten Vorschläge des Runden Tisches Amateurfunk (RTA) bzw. DARC für gut befunden. Allerdings wurden wohl in letzter Sekunde vom „Planungsstab C“ der BNetzA Prüfungen für Amateurfunkzeugnisse abgelehnt. Aus diesem Grund hat der RTA nun das beigefügte Schreiben in der Vorstandsinformation an den Präsidenten der BNetzA, Herrn Jochen Homann gesandt. Der RTA drückt darin auch seine Besorgnis aus, dass die Behörde offenbar Prüfungen zum Erwerb von Flugfunkzeugnissen, u.a. im privaten Bereich, ab sofort wieder aufnehmen will. Die Vorstandsinformation zum Vorhabenplan lesen Sie auf der DARC-Webseite (vorheriger Login als Mitglied erforderlich) unter https://www.darc.de/nachrichten/vorstandsinformationen/. Die zweite Vorstandsinformation über die Amateurfunkprüfungen können Sie ab nächster Woche an gleicher Stelle lesen…

Quelle: darc.de

 
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Jüngste Aktivitäten zu Koexistenzstudien im 23-cm-Band

Die IARU vertritt weiterhin die Interessen der Funkamateure in den Diskussionen über die Koexistenz der Galileo/GLONASS-Satellitennavigationsdienste im 23-cm-Band in den CEPT-Projektteams. Das jüngste Treffen des CEPT SE40 Projektteams fand vom 24. bis 26. März statt und die IARU-Region 1 wurde von Barry Lewis, G4SJH (Region 1 SRLC chair) vertreten. Bei diesem Treffen wurden die ersten Koexistenzberechnungen von einer CEPT-Verwaltung vorgestellt, basierend auf einigen anfänglichen Annahmen über den Betrieb des Amateurfunkdienstes.

Die IARU arbeitet weiter mit den Regulierungsbehörden zusammen, um die Details dieser Annahmen zu verfeinern und sie und die Berechnungen repräsentativer für die typischen Eigenschaften von Amateurfunkstationen und die Bandnutzung zu machen. Diese ersten Berechnungen werden nur als Ausgangspunkt betrachtet. Die Versammlung war sich einig, dass weitere Arbeiten notwendig sind, um die Berechnungen zu einer umfassenderen Studie zu entwickeln.

Messkampagnen haben gezeigt, dass das Potenzial für eine Koexistenz sehr stark von der Frequenz der Amateurfunksendungen im 23-cm-Band in Bezug auf die Empfängerbandbreite des Radionavigation Satellite Service (RNSS) abhängt. Dieser Aspekt muss noch genauer betrachtet werden, sobald die ersten Szenarien und Berechnungen abgestimmt sind.

Darüber hinaus hat die IARU weiterhin Fragen zu den von den RNSS-Empfängern geforderten Schutzkriterien und insbesondere dazu, wie sie sich auf das Betriebs- und Dienstleistungsverhalten von RNSS beziehen. Die IARU hat dafür gesorgt, dass die in der CEPT verwendeten Informationen über Funkamateure und Amateurfunkdienste mit denen übereinstimmen, die bei den parallelen Arbeiten in der ITU-R in Bezug auf WRC-23 AI 9.1b verwendet werden. (Im Funksektor, kurz ITU-R, werden technische Entwicklungen rund um die Funktechnologie diskutiert, Berichte erstellt und Empfehlungen an die Verwaltungen ausgesprochen.)

Quelle: darc.de (Übersetzung aus https://www.iaru-r1.org/2021/recent-activity-on-the-23cm-band-rnss-coexistence-studies/)

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Theresa Thoma, DC1TH, im Interview auf RADIO DARC

Für die kommende Sendung von RADIO DARC haben die Redakteure eine spannende Gesprächspartnerin gewinnen können. Zu hören ist ein exklusives Interview mit Theresa Thoma, DC1TH. Die IT-Expertin stammt aus Fürstenfeldbruck (C28) und arbeitet derzeit für mehr als ein Jahr auf der Forschungs-Station Neumayer-III in der Antarktis.

Theresa geht unter anderem darauf ein, was sie beruflich den ganzen Tag so tut, wie sie die Antennen für die WSPR-Baken erneuert hat, einen neuen Balun installiert und auch was es auf der Station zu Essen gibt. Dazu erfährt der Hörer spannende Infos vom EDEN Gewächshaus, wo man in der Eiseskälte mehr als 200 kg Salat angebaut hat – als Vorbereitung für eine Marsmission. „Sendezeit wie immer, 2. Mai 2021 um 11 Uhr MESZ auf 6070 kHz mit 100 kW“, informiert der Chefredakteur von RADIO DARC, Rainer Englert, DF2NU.

Quelle: darc.de

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WRTC auf 2023 verschoben

Die World Radiosport Team Championshio (WRTC), die im Jahr 2022 in Italien stattfinden soll, ist nun auf das Jahr 2023 verschoben. Auf der Webseite www.wrtc2022.it informiert Carlo, IK1HJS, Präsident des WRTC 2022 Organisationskomitees wie folgt: Auf der Verbandsversammlung der WRTC 2022 am 23. April haben die Versammlung und das Organisationskomitee nach vorheriger Beratung mit dem WRTC-Sanktionskomitee beschlossen, die WRTC 2022 um ein Jahr auf 2023 zu verschieben.

Am Qualifikationsverfahren sowie an der Gesamtstruktur der Veranstaltung und des Organisationskomitees haben sich keine Änderungen ergeben. Ein detaillierter Bericht über den Stand der Qualifikation wird zu einem späteren Zeitpunkt erstellt und veröffentlicht. In Anbetracht der weltweiten Herausforderungen für die öffentliche Gesundheit durch die Covid-19-Pandemie glauben wir, dass unsere Entscheidung vernünftig ist. Wir haben viele Mitteilungen von Mitbewerbern und Freunden der WRTC erhalten und nehmen diese sehr ernst. Es wird weitere Ankündigungen bezüglich WRTC geben, sobald neue Vereinbarungen getroffen worden sind. Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihr Engagement bei der Unterstützung unseres Abenteuers!

Quelle: darc.de

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QRP/QRP-Party am 1. Mai

Die Arbeitsgemeinschaft Telegrafie Deutschland e.V. (AGCW-DL) veranstaltet jährlich am 1. Mai für Funkamateure und SWLs die QRP/QRP-Party. Von 1300 UTC bis 1900 UTC sind die CW-Bereiche der fünf klassischen KW-Bänder von 80 m bis 10 m wieder Austragungsort dieses Wettbewerbs. Die Teilnahme ist in Klasse A bis 5 W Ausgangsleistung und in Klasse B bis 20 W Ausgangsleistung möglich, jedoch nur für Einmannstationen (Single OP) erlaubt.

Entgegen anderen Wettbewerben sind zu Beginn jedes QSOs beide Rufzeichen zu senden, gefolgt vom Rapport, der fortlaufenden dreistelligen QSO-Nummer und der sich nach einem Schrägstrich anschließenden Klasse. Jedes QSO mit einer in Klasse A teilnehmenden Station zählt zwei Punkte, mit einer in der Klasse B einen Punkt. Als Multiplikatoren lassen sich alle DXCC-Gebiete anrechnen.

Bei der Log-Einreichung werden elektronische Logs im STF- oder Cabrillo-Format per E-Mail an qrp-party@agcw.de bevorzugt. Die Logs von SWLs müssen je QSO beide Rufzeichen und mindestens einen Rapport umfassen. Einsendeschluss für alle Logs ist der 14. Mai. Die vollständige Ausschreibung ist auf www.agcw.de → Veranstaltungen → Wettbewerbe → QRP/QRP-Party oder direkt hier verfügbar.

Quelle: funkamateur.de

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Samstag, 1. Mai: Deutscher Burgentag

Quelle: Wikipedia
Funkaktivitäten von Burgen und Schlössern

Am kommenden Samstag, 1. Mai, findet der jährliche Deutsche Burgentag mit Funkaktivitäten von Burgen und Schlössern statt. Jeder Funkamateur kann portabel einen solchen Standort auf den Bändern selbst aktivieren oder von zu Hause Punkte für Burgendiplome sammeln.

Wer als Aktivierer ein Log per E-Mail einschickt, erhält ebenfalls ein Diplom. Ankündigungen von geplanten Funkaktivitäten für den Deutschen Burgentag sind per E-Mail möglich und werden in einer Liste online veröffentlicht.

Welche Burgen und Schlösser sich in der Nähe des eigenen Wohnortes befinden, lassen sich einer Landkarte entnehmen; bitte zunächst oben links bei „Please select a district“ den entsprechenden Distrikt auswählen. Klickt man auf einen der Einträge auf der Karte, wird der gültige Umkreis (1000 m) angezeigt, in dem sich ein Aktivierer befinden muss. Bitte bei allen portablen Funkaktivitäten die örtlichen Corona-Regeln einhalten.

Quelle: funkamateur.de (cotagroup.org, ergänzt DL1AX Red. FA/-joi)

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Panasonic will neuartige Powerline-Chips produzieren

Das Thema Powerline stellt für den Amateurfunk seit Jahren ein Problem dar. Aktuell plant der japanische Elektronikkonzern Panasonic einen Durchbruch bei Großanwendungen und im Privatkundengeschäft. Wie Heise Online berichtet, will Panasonic Chips für z.B. Straßenlampen und Haushaltsgeräte herstellen, die sich über Stromleitungen vernetzen können. Die Reichweite des Stromleitungsdatennetzes soll auf bis zu zehn Kilometer ausgeweitet werden können.

Quelle: darc.de

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Aufschwung im Sonnenzyklus 25: Erste Aktivität hat begonnen

Wie die ARRL meldet, könnte die seit langem erwartete Zunahme der Aktivität des Solarzyklus 25 am 19. April begonnen haben. „Infolgedessen wird die nächtliche 30- und 20-m-Ausbreitung und die 17- und 15-m-Ausbreitung am Tag wahrscheinlich bis mindestens zum 26. April verstärkt sein“, schätzt der ARRL-Ausbreitungsspezialist Frank Donovan, W3LPL.

Der solare Fluxindex (SFI) wird wahrscheinlich bis mindestens zum 26. April bei 85 oder höher bleiben, aufgrund von zwei aktiven Regionen auf der Sonnenoberfläche, 2816 und 2817, die insgesamt 16 Sonnenflecken enthalten. Es wird erwartet, dass im Laufe dieser Woche zwei weitere aktive Sonnenregionen auf der sonnenabgewandten Seite der Sonne in Sicht kommen, was den SFI möglicherweise erhöht und die verstärkte Ausbreitung mindestens bis Ende April verlängert.

Quelle: darc.de

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Meteoritenschauer Lyriden mit Maximum am 22.4.

In der zweiten Monatshälfte läuten die Lyriden traditionsgemäß die Meteorschauer-Saison ein.

Zwar kann aufgrund der hohen Übertragungsraten des WSJT-Modes FSK441 das ganze Jahr lang über Reflexionen an sporadischen Meteoriten Meteorscatterfunk auf 6 m und 2 m durchgeführt werden. Doch der seit Anfang Januar erste große Schauer des Jahres vermittelt ein wesentlich intensiveres Funkerlebnis. Mit 20 bis 30 sichtbaren Sternschnuppen pro Stunde mit dem Maximum am 22. April, 1300 UTC (lt. imo.net) lässt sich eine Meteorscatter-Verbindung doch deutlich schneller und planbarer komplettieren.

Eine außerordentlich anschauliche Visualisierung des Meteorstroms befindet sich auf der Website der Internationalen Meteor-Organisation IMO.

Sternenfreunde finden das Sternbild Leier (lat. lyra), von dem die Meteoriten auszugehen scheinen, östlich des Herkules, der wiederum östlich des Bärenhüters (Bootes) steht. Das kann man sehr schön online auf der Sternenkarte von Dirk Matussek (interaktive Sternkarte dort links oben, ggf. Hinweise zu Java beachten) verfolgen. 

Quelle: funkamateur.de

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Sonderstationen zu Ehren von Samuel Morse

Quelle: Wikipedia
Ungarischer Amateurfunkverband gibt Diplom heraus

Noch bis einschließlich Dienstag, den 27. April, sind auf den Kurzwellenbändern neun Amateurfunk-Sonderstationen mit dem Präfix HA230 in SSB und CW aktiv. Wer die Rufzeichen aller neun Sonderstationen in sein Log bekommt, erhält ein kostenloses Diplom.

Initiator dieser Funkaktivität ist der ungarische Amateurfunkverband Hungarian Radio Amateur Society, der damit alle fünf Jahre Samuel Morse ehrt. Der Erfinder des Morsealphabetes wurde am 27. April 1791 geboren, also vor 230 Jahren, wodurch sich die Zahl im Präfix erklärt.

Diese neun Sonderrufzeichen sind aktiv: HA230A, HA230E, HA230L, HA230M, HA230MSE, HA230O, HA230S, HA230R, HA230U. Aus den Buchstaben im Suffix lässt sich der Name SAMUEL MORSE bilden. Die Sonderstationen laden die aktuellen Logs täglich in eine Datenbank, sodass man online nach Eingabe des eigenen Rufzeichens nachsehen kann, ob die Diplombedingungen bereits erfüllt wurden bzw. welche Stationen noch fehlen. Hat man alle beisammen, lässt sich das dann mit dem eigenen Rufzeichen versehene Diplom als PDF-Datei runterladen und ausdrucken.

Die ungarischen Sonderstationen sind sehr aktiv, sodass man prinzipiell alle neun im Laufe eines späten Nachmittags und frühen Abends erreichen und so die Diplombedingungen an nur einem Tag erfüllen kann.

Quelle: funkamateur.de (Info MRASZ, ergänzt DL1AX, Red. FA/-joi)

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