Kein Stillstand bei R07

Über die virtuelle „Jahreshauptversammlung“ der Langenberger Funkamateure berichtet die OnLine-Ausgabe des SuperTIPP am 16.02.21. Alles nachzulesen unter:

Jahreshauptversammlung der Langenberger Funkamateure – Velbert (supertipp-online.de)

Ob der Bericht es auch in die PRINT-Ausgabe schafft ist abzuwarten.

Unser Dank geht an Laura Dlugosch in der SuperTIPP-Redaktion für die freundliche Unterstützung.

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OSCAR-Nummer AO-109 für RadFxSat-2/Fox-1E

Der Amateurfunksatellit mit der sperrigen Doppelbezeichnung RadFxSat-2/Fox-1E wurde von der AMSAT Nordamerika als AMSAT-OSCAR 109 (AO-109) benannt. Weiterhin wurden dem Satelliten mit der Astronomischen Bezeichnung 2021-002C die NORAD-Nummer 47311 zugeordnet.

Der Satellit wurde am 17.1.2021 erfolgreich in eine Erdumlaufbahn gebracht. Der Start erfolgte mit einer LauncherOne-Trägerrakete des US-amerikanischen Raumfahrtunternehmens Virgin Orbit. Dieser Träger wurde mit der „Cosmic Girl“, einer umgebauten Boing 747 vom Mojave Air & Space Port gestartet und auf eine Höhe von 10700 m gebracht, ausgeklinkt und dann gezündet.

Der CubeSat ist eine gemeinsame Mission des Instituts für Raumfahrt und Verteidigungselektronik der Vanderbilt University (RadFxSat-2) und der AMSAT (Fox-1E), funkamateur.de berichtete. Der Satellit trägt eine Telemetrie-Bake und einen linearen Transponder sowie Experimente zu Strahlungseffekten. Die Telemetrie-Bake ist noch nicht zu hören, aber der Transponder teilweise mit reduzierter Signalstärke in Betrieb. Die Arbeiten zur Inbetriebnahme der Telemetrie-Bake und zur Überprüfung des Transponders werden mit dem Ziel fortgesetzt, den Satelliten für den allgemeinen Gebrauch zu öffnen. Es wird jedoch bis auf Weiteres darum gebeten, noch nicht zu versuchen, den Transponder zu nutzen.

Frequenzen von AO-109:

  • Telemetrie Downlink: 435,750 MHz
  • Linear-Transponder Uplink (LSB): 145,860 MHz – 145,890 MHz
  • Linear-Transponder Downlink (USB): 435,760 MHz – 435,790 MHz

Quelle: funkamateur.de DL2LUX

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SSB-Betrieb auf 60 m – Einstellfrequenz beachten!

In einer sehr interessanten Meldung auf www.iaru-r1.org weist Tom Kamp, DF5JL, darauf hin, dass im 60-m-Band beim SSB-Funkbetrieb, konkret in USB (oberes Seitenband), die Bandgrenzen nicht überschritten werden dürfen. Gemäß Mitteilung 1699/2016 der BNetzA ist Funkamateuren der Frequenzbereich 5351,5 … 5366,5 kHz auf sekundärer Basis zugewiesen. Dabei darf die Nutzung nur durch Inhaber einer Zulassung zur Teilnahme am Amateurfunkdienst der Klasse A erfolgen.

Bei einer Frequenzeinstellung am Transceiver auf beispielsweise 5366,0 MHz würde das obere Seitenband bereits über die Bandgrenze hinausgehen. Da lt. IARU-Bandplan [Wikipedia] SSB-Betrieb nur im Bereich von 5,354 … 5,366 MHz vorgesehen ist und ein nominal 2,7 kHz breites SSB-Signal den NF-Bereich von 300 Hz bis 3 kHz überträgt, darf also die Einstellfrequenz am Transceiver – engl. dial frequency – höchstens 5363,0 MHz betragen. Dadurch ist auch gewährleistet, dass der von 5,366 … 5,3665 MHz reichende Bereich für Weak-Signal-Modes nicht gestört wird.

Den Originaltext von DF5JLs Meldung einschließlich einer aussagekräftigen Grafik finden Sie hier.

Quelle: funkamateur.de

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CAPE-3 CubeSat gestartet

Der von Studenten der University of Louisiana in Lafayette gebaute CAPE-3-Satellit wurde am 17. Januar gestartet. CAPE-3 ist ein 1U-CubeSat und enthält einen Digipeater und einen experimentellen adaptiven UHF-Sender. Ein AX.25-Telemetrie-Downlink wurde auf 145,825 MHz koordiniert und ein FSK-Downlink mit 1200 Baud wurde auf 435,325 MHz koordiniert. Letzterer kann bis auf 100 kHz Bandbreite hochskaliert werden – so heißt es seitens der IARU-Satellitenkoordination (http://www.amsatuk.me.uk/iaru/formal_detail.php?serialnum=519).

Bei CAPE-3 handelt es sich um den dritten CubeSat der CAPE-Serie. Die primäre Mission besteht darin, Schulklassen interaktive Versuche über ein experimentelles Smartphone-Bodenstationsnetz zu ermöglichen. Die sekundäre Mission zielt auf wissenschaftliche Experimente zur Strahlungserkennung ab und auch, um Bilder von der Erde zu machen. Der solarbetriebene Satellit wurde zusammen mit neun anderen CubeSats im Rahmen des NASA-Programms „Educational Launch of Nanosatellites“, kurz ELaNa, gestartet. Zum Start wurde eine Virgin Orbit LauncherOne-Rakete verwendet. Ihr Start erfolgte durch einen Abwurf unter einer speziell angepassten Boeing-747 hoch über dem Pazifik. Sie stieg etwa 360 km über der Erde auf und stieß den Satelliten dann ab. Die CAPE-Satelliten sind nach dem Universitätsprogramm „Cajun Advanced Picosatellite Experiment“ benannt, das Studenten auf Karrieren in den Bereichen Wissenschaft, Technologie, Ingenieurwesen und Mathematik (MINT) vorbereiten soll. Darüber berichtet der US-amerikanische Amateurfunkverband ARRL.

Quelle: darc.de

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