Probleme mit der ARISS-Funkanlage

Am 27.1. wurde ein Weltraumspaziergang durchgeführt, um eine neue Verkabelung zur externen Antenne an der Außenseite von Columbus zu installieren. Hierdurch sollte die Kapazität auf vier RF-Anschlüsse erhöht werden, für ARISS und drei zusätzliche Kunden. Bei ARISS handelt es sich um ein internationales Projekt von Amateurfunk-Organisationen, worüber Funkkontakte zwischen Schulen und der internationalen Raumstation ISS organisiert werden.

Nach der Wiederinbetriebnahme am 28.1. stellte man bei der Wiederinbetriebnahme des Funksystems fest, dass keine Voice-Repeater-Meldungen hörbar waren; auch nach einer Umschaltung auf APRS-Paket waren keine Downlink-Meldungen hörbar. Auch bei einem um 1746 UTC geplanten ARISS-Schulkontakt zwischen der zertifizierten Telebridge-Station ON4ISS in Belgien und Mike Hopkins auf der ISS war kein Downlink-Signal zu vernehmen. Die Besatzung funkte nach etwa der Hälfte des Kontakts „no joy“ und der Kontaktversuch mit der Newcastle High School, Newcastle Wyoming, USA, wurde beendet.

Es bedarf weiterer Fehlersuche, um die Ursache zu ermitteln. Eingebunden sind sowohl die ESA wie auch die NASA, welche einen Payload Anomaly Report zu diesem Problem eröffnet hat. Der russische Teamleiter, Sergey Samburov, wurde gefragt, ob das Funkgerät im Servicemodul vorübergehend für Schulkontakte nutzbar sei. Sobald neue Informationen vorliegen, werden diese veröffentlicht.

Tnx Info Frank H. Bauer, KA3HDO, ARISS-USA Executive Director

Quelle: funkamateur.de

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Funkamateure vor Ort bleiben in Kontakt

Die Distrikte und Ortsverbände des DARC haben sich der aktuellen Situation gut angepasst und nutzen ihre Amateurfunkstationen und das Internet, um in Kontakt zu bleiben. Vielerorts treffen sich die Mitglieder auf den Frequenzen und im Netz, dort unterstützen sie sich gegenseitig und tauschen sich aus. Insbesondere das Online-Angebot des Clubs für Aus- und Weiterbildung auf Treffpunkt DARC wird von den Mitgliedern sehr gut angenommen.

Der Terminkalender unter treff.darc.de ist vielseitig gefüllt mit Ausbildungskursen, OV-Abenden und Vorträgen. „Uns bleibt momentan keine Wahl. Der Bedarf nach Gemeinschaft, Wissensaustausch und fachlicher Weiterbildung ist weiterhin gegeben und genau diesen Punkt greifen wir im DARC-Vorstand derzeit geschlossen auf“, begründet Christian Entsfellner, DL3MBG, die Intention des Projektes und fügt an: „Im Umgang mit dieser neuen Realität möchten wir neue Wege aufzeigen und die Mitglieder weiterhin mitnehmen. Wenn dies im OV vor Ort nicht geht, bieten wir dies nun im eigenen Shack bei den Mitgliedern zu Hause am eigenen Rechner an. Wir laden alle Mitglieder herzlich dazu ein.“ 

 
Eine Übersicht über die aktuell angebotenen Vorträge gibt es HIER.

Quelle: darc.de

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Viel Hype um neues Soziales Netzwerk: Clubhouse

Im Internet und auch in den Medien macht gerade ein neues Soziales Netzwerk von sich Reden. Während Twitter, Facebook, Instagram und Co. schon lange bekannt sind, zieht die Karawane nun weiter zu „Clubhouse“. Clubhouse gibt es aktuell nur als Smartphone-App und bis jetzt auch nur für das Betriebssystem iOS. Im Gegensatz zu den bisherigen Sozialen Medien, wo es um Texte, Bilder, Videos und „Likes“ ging, geht es bei Clubhouse ausschließlich nur um das gesprochene Wort.

Gespräche finden dabei in virtuellen Räumen, ähnlich einer lockeren Konferenz, statt. Die Moderatoren bilden dabei eine Art Bühne und können Zuhörer im Raum auf diese zum Sprechen einladen. Je nachdem, welchen Leuten man im Netzwerk folgt, bekommt man als User von der App die aktuellen Themen der gerade live existierenden Räume vorgeschlagen. Die App liegt gerade voll im Trend und hat es innerhalb kürzester Zeit im Appstore auf Platz 1 geschafft. Sie stammt aus den USA und findet hierzulande aktuell viele Interessenten. Darunter finden sich Politiker wie Schauspieler gleichermaßen, mit denen man durchaus die Chance hat, auch persönlich ins Gespräch zu kommen. Kritiker bemängeln allerdings den zurzeit noch den fehlenden Datenschutz, so ist die App aktuell noch nicht mit der DSGVO konform. Auch kann man aktuell nicht einfach teilnehmen: Die Entwickler wollen das Netzwerk erst langsam wachsen lassen und deshalb kann man sich nur registrieren, wenn man eine Einladung von einem Freund erhält. Zwei Funkamateure als User haben wir schon gesichtet. Es bleibt spannend, bis sich die ersten Talks zu Amateurfunkthemen auch in diesem Netzwerk bilden werden …

Nicht vergessen werden darf an dieser Stelle die speziell für unsere Mitgleider geschaffene Plattform treff.darc.de.

Quelle: darc.de

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CHESS CubeSat-Konstellation soll FUNcube-Transponder tragen

Im Jahr 2020 startete ein Projekt zwischen AMSAT-UK, AMSAT-NL und Schweizer Universitäten mit dem Ziel, zwei Schweizer Satelliten – vorerst unter dem Namen CHESS – mit linearen Amateurfunk-Transpondern auszustatten. Lineare Transponder erlauben es, mehrere CW- oder SSB-Kontakte gleichzeitig innerhalb eines vorgegebenen Durchlassbandes zu realisieren. 

Die Satelliten enthalten auch Funktionen für Demonstrationen und Experimente im Klassenzimmer. Das Projekt CHESS (Constellation of High Energy Swiss Satellites) umfasst zwei Satelliten, die gleichzeitig gebaut und später als Konstellation gestartet werden sollen.

Der erste Satellit wird eine nahezu kreisförmige Umlaufbahn in einer Höhe von 400 Kilometern haben. Der zweite wird eine elliptische Umlaufbahn mit einer Höhe von 350 × 1.000 Kilometern haben. Die Amateurfunk-Nutzlast ist ein Gemeinschaftsprojekt von AMSAT-UK und AMSAT-NL. Eine erfolgreiche Überprüfung der Systemanforderungen wurde im Dezember abgeschlossen.

Der Start wird nicht vor dem vierten Quartal 2022 erfolgen. Der Satellit selbst ist ein Projekt der École polytechnique fédérale de Lausanne (EPFL), mit Unterstützung mehrerer anderer Schulen. 

Quelle: darc.de

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Neues vom Icom IC-705

Nach dem Einladen des hier zum Herunterladen angebotenen Firmware-Updates V1.20 für den Transceiver Icom IC-705 stehen neue oder erweiterte Funktionen zur Verfügung. So ist unter anderem ein Bildlaufmodus, der den Anzeigebereich je nach Betriebsfrequenz nahtlos ändern kann, aktivierbar. Außerdem lassen sich die Darstellungsbreite (Span) oder die Grenzen (Edge) ändern, wobei der Speicher für Letztere jetzt vier umfasst. Voreinstellungen (Preset) sind für jeden Sendeart möglich, wobei FT8 der Standard ist.
Die Firmware unterstützt nun den automatischen Antennenkoppler AH-705. Wenn der Tuner-Button im Function-Menü betätigt wird, beginnt der Abstimmvorgang. Diese Funktion lässt sich auch über eine vorher festgelegte Taste des mitgelieferten Lautsprechermikrofon HM-243 starten. Zusätzlich wurden ein WLAN-Access-Point integriert und die Anzahl der Speicher für SSB, CW und RTTY auf jeweils vier erhöht.
Hinweise, wie das Firmware-Update erfolgen kann, sind auf der oben genannten Website vorhanden – im Moment leider nur auf Englisch.
Entsprechend den Änderungen der Firmware wurde auch die Programmiersoftware CS-705 angepasst. ICF-Dateien, die mit der V1.03 erstellt wurden, lassen sich einlesen. Die aktuelle Version V1.10 steht hier zum Herunterladen bereit.

Apropos: Auf www.icomeurope.com gibt es an dieser Stelle ein Video von Bob McCreadie, G0FGX, mit einem Testbericht des IC-705, zwar auf Englisch, aber mit deutschen Untertiteln!

Quelle: funkamateur.de

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Noch bis 29.1.: öffentliche Konsultation zur EMV-Richtlinie der EU

Noch bis zum 29. Januar 2021 läuft seitens der EU-Kommission eine öffentliche Konsultation zur Richtlinie über die elektromagnetische Verträglichkeit.

Zweck der öffentlichen Konsultation ist das Einholen von Feedback von EU-Bürgerinnen und -Bürgern, die über Probleme im Zusammenhang mit der elektromagnetischen Verträglichkeit besorgt sind, sowie von maßgeblichen Interessenträgern, die zur Studie beitragen und so die Bewertung der Richtlinie über die elektromagnetische Verträglichkeit (Richtlinie 2014/30/EU) unterstützen möchten. Der Europäischen Kommission ist es wichtig, ein Verständnis dafür zu entwickeln, wie gut die Richtlinie in der gesamten EU funktioniert und ob bestimmte Arten von Betriebsmitteln immer noch Probleme verursachen oder nicht. Alle interessierten Parteien sind aufgefordert, ihre Ansichten darzulegen.

Es ist in unser aller Interesse, dass sich auch möglichst viele Funkamateure an dieser Umfrage beteiligen. Zu erreichen ist sie über diesen Link. Oben auf der Seite, etwa in der Mitte, lässt sich die Sprache auf Deutsch umstellen. Die gesamte Verfahrensweise ist dort ausführlich beschrieben. Ein gelber Button (siehe Bild unten) führt letztlich zum Fragebogen. Eine Anmeldung ist allerdings obligatorisch. Dies kann etwa mit einem vorhandenen Facebook-, Google- o.ä. Account geschehen oder man registriert sich unkompliziert unter Angabe von E-Mail-Adresse sowie Vor- und Nachname.

Quelle: funkamateur.de (Tnx Info DF2ZC)

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Prüfungen zur US-Lizenz – Online

 

Die Corona-Situation schränkt natürlich auch die Möglichkeiten ein, Prüfungen für die US-Lizenz in Gruppen zu veranstalten. In den USA und Kanada arbeitet man schon länger daran, Prüfungen auch über Video und Software-Unterstützung online zu ermöglichen, um so zum Beispiel auch in entlegenen Regionen Prüfungen anbieten zu können. Die amerikanische Fernmeldebehörde FCC hat über eine offizielle Note Ende April 2020 bestätigt, dass Prüfungen auch online abgehalten werden können. Offiziell heißt es: „… license examinations may be held remotely“.

Die einzelnen VECs – also die Organisationen, die US-Amateurfunkprüfungen veranstalten dürfen, z.B. der US-amerikanische Amateurfunkverband ARRL, haben Verfahren entwickelt, wie solche Prüfungen im Detail abzuwickeln sind. US-Prüfungen werden von so genannten Volunteer Examiners (VEs) abgehalten, also speziell akkreditierte und geschulte Funkamateure mit US-Lizenz. Diese werden für die Online-Prüfungen noch einmal speziell geschult und eine Gruppe von VEs, die Online-Prüfungen abnehmen möchte, bzw. dessen Team Leader, muss dafür auch noch eine zusätzliche Akkreditierung erlangen. Es gibt für die Prüfungsabwicklung eine spezielle Internet-Plattform, wo der zu Prüfende die Prüfungsfragen online von zu Hause aus beantworten kann. Die Prüfung wird dann über ein Video-Chat (z.B. Zoom) parallel begleitet, sodass alle VEs (mindestens drei) den Prüfungsverlauf am Bildschirm verfolgen und überprüfen können. Bei Rückfragen zur Prüfungsabwicklung oder Bedienung können die VEs so auch direkte Unterstützung leisten. Alle Dokumente die normalerweise handschriftlich vor Prüfungsbeginn ausgefüllt werden müssen, lassen sich über eine Vorabregistrierung erstellen und am Bildschirm ohne Prüfungsstress ausfüllen. Alle Dokumente wie Prüfungsbestätigung (CSCE) und Lizenz stehen nach bestandener Prüfung ausschließlich in elektronischer Form als PDF zur Verfügung.

Das ARRL VE-Team Nord, welches in der Vergangenheit Prüfungen für die US-Amateurfunklizenz in Hamburg und auch zum FUNK.TAG in Kassel angeboten hat, hat nun die Akkreditierung für Online-Prüfungen zur US-Amateurfunklizenz erhalten und kann so nun auch wieder, trotz der Corona-Situation, Prüfungen für die US-Amateurfunklizenz anbieten. Das Team wird, wenn es denn die Situation wieder zulässt, Prüfungen auch weiterhin lokal anbieten, aber die Online-Prüfungen sind zurzeit einfach alternativlos. Weitere Informationen zur US-Amateurfunklizenz und den Online-Prüfungen und Terminanfragen findet man auf der Webseite des ARRL VE-Team DL-Nord unter www.us-afu-lizenz.de und Fragen beantwortet Peter Kaminski, DL9DAK/N9DAK, gerne über E-Mail: mail(at)us-afu-lizenz.de.

Quelle: darc.de

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Raumstation ISS am 28. und 29. Januar in SSTV QRV

Russische Kosmonauten auf der Internationalen Raumstation (ISS) planen die Übertragung von Slow Scan TV-Bildern (SSTV) auf 145,800 MHz FM unter Verwendung des SSTV-Modus PD-120. Die Aktivität soll am 28. und 29. Januar stattfinden. Die Übertragungen sind Teil des SSTV-Experiments des Moskauer Luftfahrtinstituts (MAI-75). Zeitraum für den 28. Januar ist 12:10 bis 17:15 UTC und für den 29. Januar von 13:10 bis 18:05 UTC.

Daten und Zeiten können sich noch kurzfristig ändern. Weitere Informationen gibt es im ARISS SSTV-Blog unter https://ariss-sstv.blogspot.com sowie unter https://amsat-uk.org/beginners/iss-sstv. Darüber berichtet das britische Nachrichtenportal Southgate.

Quelle: darc.de

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teltarif.de berichtet über Amateur- und CB-Funk

Wie bleibt man in Zeiten von Corona-Pandemie oder ohne Mobilfunk „vernetzt“? Natürlich mit dem Amateurfunk … oder auch dem CB-Funk. Diesen beiden Kommunikationsformen nehmen sich die Autoren Markus Weidner und Henning Gajek in einem aktuellen Internet-Artikel mit dem Titel „Amateur- & CB-Funk: Vernetzt auch ohne Mobilfunk“ bei teltarif.de vom 21. Januar an. Nachlesen kann man ihren Überblick unter www.teltarif.de/amateurfunk-cb-funk-funken/news/83237.html.

Inhaltlich „für uns alte Hasen“ nichts sonderlich neues, aber dafür ist den Autoren der Überblick für Außenstehende rundherum gelungen. Der Artikel unterstreicht die Tatsache, dass das Thema Funk im Allgemeinen für die Medien nicht uninteressant ist. An dieser Stelle bedankt sich die Geschäftsstelle für die vielen Presseartikel zum Thema Amateurfunk, die uns unter pressestelle(at)darc.de immer wieder zugesandt wurden und werden.

Quelle: darc.de

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