„Gruß an Bord“ auf Kurzwelle

dpa-Bildfunk Foto: Carsten Rehder

24. Dezember: Radiobrücke zu Seeleuten seit 1953

Am Abend des 24. Dezember wird NDR Info in der Sendung „Gruß an Bord“ wieder Grüße von Angehörigen und Freunden an Seeleute in aller Welt übermitteln. Laut NDR-Programmchef Adrian Feuerbacher war diese Radiosendung wohl noch nie so wichtig wie jetzt, denn viele Seeleute dürfen wegen der Corona-Pandemie ihre Schiffe nicht verlassen. „Gruß an Bord“ sei daher auch ein Signal, dass viele Menschen mit ihren Gedanken und guten Wünschen bei den Seeleuten sind.

Die Sendung wird am 24. Dezember von 1900 UTC bis 2100 UTC sowie von 2200 UTC bis 2300 UTC auf NDR Info und NDR Info Spezial ausgestrahlt. Von 2100 UTC bis 2200 UTC unterbricht die Live-Übertragung eines Weihnachtsgottesdienstes das vorproduzierte Grußprogramm.

Damit die Besatzungen und Passagiere auf Fracht- und Kreuzfahrtschiffen die seit 1953 ausgestrahlte Sendung auf allen Weltmeeren und in fernen Häfen empfangen können, hat der NDR wie in den vergangenen Jahren zusätzlich Kurzwellen angemietet:

1900 UTC bis 2100 UTC

  • Frequenz: Zielgebiet
  • 6030 kHz: Europa
  • 6080 kHz: Atlantik (Nord)
  • 9570 kHz: Indischer Ozean (Ost)
  • 9740 kHz: Indischer Ozean (West)
  • 9800 kHz: Atlantik/Indischer Ozean (Südafrika)
  • 11650 kHz: Atlantik (Süd)

2100 UTC bis 2300 UTC

  • Frequenz: Zielgebiet
  • 6145 kHz: Atlantik (Nord)
  • 6155 kHz: Europa
  • 9590 kHz: Atlantik/Indischer Ozean (Südafrika)
  • 9675 kHz: Indischer Ozean (Ost)
  • 9740 kHz: Indischer Ozean (West)
  • 9830 kHz: Atlantik (Süd)

Empfangsberichte erreichen die Station per E-Mail und werden per QSL-Karte bestätigt.

Quelle: funkamateur.de + NDR Info